Winter 2011/12

03.02.12: Sonnenspitze von daheim: Bin von daheim die Waldschneisen hinauf und weiter Richtung Neunerspitze. Eigentlich wollte ich es dort gut sein lassen. Bin dann doch unter der Neunerspitze auf der noch immer mit Haselnussstecken ausgesteckten Skitourenroute zwischen Patscherkofel und Glungezer bis zur Sonnenspitze. Wirklich eine schöne Route und heuer bei den Schneemassen besonders empfehlenswert. Eigentlich schade, dass sie kaum mehr begangen wird. Heute bei der Kälte war es ein Härtetest für Mensch und Material - aber mit unserer neuen Skinfit-Caldo-Jacke kein Problem  - ein großes Danke an Christian Prader (www.wohnrecht.at). In seiner Kanzleigemeinschaft ist man in den besten Händen, wenn es rechtliche Probleme zu klären gibt.    01.02.12: Sonnenspitze von daheim, Abfahrt Direttissi teils windgepresst. 

29.01.12: Grünberger und Rosenjoch mit Michael Elsässer: Bei dem Wetterbericht hab ich mir für heute eigentlich nicht recht viel versprochen. Doch in der Hoffnung, dass es über der Hochnebel- bzw. Wolkendecke einigermaßen schön ist, sind wir ins Arztal. Bis zur Eisenbahnerhütte waren noch Leute unterwegs, dann sind wir auf einer zugewehten Spur bis zum Grünberger. Eigentlich wollten wir die Standardrunde (Abfahrt Navistal und Aufstieg Kreuzjöchl) machen, doch dann lockte doch der schöne unverspurte Pulver hinunter ins Voldertal nach Steinkasern. Im Klausboden auf 1820 m haben wir dann schon etwas geschluckt, als es noch 1000 hm auf's Rosenjoch zu spuren waren. Nach dem Motto "schön einsam aber anstrengend" sind wir dann auch dort oben angelangt. Auch vom Rosenjoch ist noch niemand ins Arztal abgefahren und so haben wir uns wieder die Hänge aussuchen können. Zum Arztaler Hochleger hinunter haben wir noch eine lässige Rinne mitgenommen. Wer weiß, ob man im Arztal eine schönere Runde finden kann.   28.01.12: Sonnenspitze von Volders mit einer leider nebligen Abfahrt Frauental/Hirschvogel (die Sonne wollte einfach nicht zum Vorschein kommen).

26.01.12: Sonnenspitze von daheim: In aller früh über's Frauental raufgespurt und Abfahrt Direttissi im allerfeinsten kalten Pulver. Ich glaub, so viel Schnee hat es dort oben schon ewig nicht mehr gehabt.

22.01.12: Hab mir Freitag, Samstag und heute die Sonnenspitze von der Karlskirche aus "angetan". Irgendwie ist es schon lässig vom Inntal auf's Sonnenspitzl zu gehen und wieder in einem Zug runterzufahren. Heute ließ sogar das Wetter eine Abfahrt über's Frauental/Hirschvogel zu, wo unter 2400 m sogar richtig super Pulver anzutreffen war.

18.01.12: Kl. u. Gr. BW mit Alex Radlherr und Franz Wetscher: So einen Tag wie heute haben die Bettelwurfgeister im Winter wohl noch nie erlebt. Heute ca. 10 Leute auf dem Kleinen und fast 20 Leute (einschl. der 9 Leute die vom Kl. auf den Gr. rüber sind)  auf dem Großen. Irgendwie auch verständlich - so gute Verhältnisse gibt's ja wahrscheinlich auch nur alle 5 bis 10 Jahre. Sicher wäre ich gerne am Montag schon mit Roli die Runde gegangen - da ging's aber von der Arbeit her nicht. Aber heute dort unterwegs zu sein war auch nicht schlecht, weil man sogar mehr Bekannte getroffen hat, als wenn man auf den Glungezer geht. Wir sind auf schon ausgetretener Spur am östlichen Rand der Halltalplatten rauf (von den Platten haben wir da eigentlich nix gemerkt) und dann oberhalb der BW-Hütte auf den Rücken zum Kl. BW. Bei den Bändern gab's dann etwas plattige Felsberührung und darüber konnte man dann wieder mit Ski weiter. Der Klettersteig-Übergang zum Großen war dann eigentlich richtig lässig. Hab mich da manchmal so ins Stahlseil gehängt, dass es fast abgerissen wäre. Bei der Abfahrt haben wir noch ein paar unverspurte Flecken gefunden, aber im großen und ganzen war sie eher durchwachsen. Über die Platten sind wir ohne Probleme westlich von den Türmen runter. Ein sehr schöner Tag, auch weil's sich daheim sogar noch ausgegangen ist mit den Kindern Ski zu fahren. Im Bild kann man irgendwie den besonderen Tag erkennen - von links Jürgi, ich, Alex, Oli und Franz.

 

15.01.12: Nach erkältungsbedingten Kurztouren von daheim die Waldschneisen hinauf, heute den Tag mit Martin Kofler für meine Lieblingstour im Gschnitztal optimal genutzt. Wir waren recht spät dran und so waren heute allerdings 9 Leute vor uns unterwegs, aber die letzten ca. 900 hm war ich dran zum Spuren. Die Rinne hinauf sind dann wieder sehr viele Spitzkehren zusammengekommen. Lt. Gipfelbuch war diesen Winter vor uns keiner oben. Wie auch die letzten Jahre hier wieder besten Pulver erwischt. Wer die nächsten Tage geht, hat's halt dann schon ziemlich verspurt. Weil, wie mir abends bestätigt wurde, die paar "Freerider" mit ihren breiten Skiern, die wir überholt haben, wie üblich die gesamte Hangbreite ausgenützt haben. Vielleicht mögen manche denken, ich "Alter" denke konservativ, aber schöne Abfahrtsspuren schauen anders aus und dass man für die nachfolgenden Abfahrer auch noch Hänge übrig lässt, von dem haben sie leider auch noch nie was gehört - aber sicher, es schneit ja bald wieder. Auf dem Foto kommt Martin gerade (wie immer locker und leichtfüßig) zum Gipfel.

 

06.01.12: Endlich mal ein richtiger Winter. Von daheim so ca. 700 hm die Waldschneisen hinauf gespurt und runter gepowdert - weil's so schön war, nachmittags nochmal. 05.01.12: Sonnenspitze von Tulfes mit Abfahrt Frauental/Hirschvogel. 04.01.12: Sonnenspitze von Tulfes mit Abfahrt Direttissi.

03.01.12: Mit Robert Ofner ins Arztal. Etwas überraschend ab ca. 1800 m richtig viel Schnee und gar nicht verblasen - richtig perfekte Bedingungen. Habe auf die Kreuzspitze raufgespurt - oben allerdings stürmischer Wind. Robert hat die Abfahrt zum Auto genossen und ich bin ins Viggartal runter und bin dann auf die Sonnenspitze - das Spuren war da gar nicht leicht, weil der Neuschnee oft weggerutscht ist. Über die teils windgepresste Direttissi direkt nach Hause, wo die Kinder schon heiß auf's Kofel-Skifahren gewartet haben.

02.01.12: Mit Christian Ragg dessen Lieblingsrunde mit Abfahrt der RKR. Glaube, haben das Beste aus dem Tag gemacht - schöner Pulver in der Rinne.

31.12.11: Sonnenspitze von daheim über's Frauental: Sehr schwer gespurt bei dem verrückten Schneefall vorm Dunkelwerden an Silvester. Schnee liegt jetzt auch hier für diese Jahreszeit schon überdurchschnittlich viel (in den Nordalpen schaut's sowieso richtig gut aus). Schönen Silvester auf der Glungezerhütte verbracht. 30.12.11: Sonnenspitze von Tulfes

28.12.11: Kl. Lafatscher mit Roli und Tom: Es geht halt nix über's Halltal. Vom Issjöchl aus ist der Gr. und Kl. Lafatscher schon ein beeindruckender Bergstock (Foto). Bin ja schon öfters im Winter auf dem Kl. Lafatscher gewesen, aber immer über's Lafatscher Joch und weiter übern Südostgrat. Heute sind wir direkt über den Südbuckel aufgestiegen (im Bild von leicht links unten nach oben zur Bildmitte). Tom ließ es 200 hm unterm Gipfel gut sein. Abgefahren sind wir dann etwas östlich in den Einschnitt rechts vom Buckel. Jetzt kann von mir aus das Wetter schlecht werden.

   

27.12.11: Speckkarspitze mit Roli Striemi und Tommy Juen: Bin ja das letzte mal im Jänner 2006 über die Halltalplatten mit Ski gegangen. Seitdem war es meines Wissens nicht mehr möglich - heute war es wieder so weit. Sind über die Platten, dann westlich an den schönen Türmen vorbei und weiter direkt über den Südostgrat (bzw. Rücken) auf die Speckkarspitze. Momentan sind schon wirklich Bombenverhältnisse, so dass wir sogar bis zum Gipfel in dem steilen Gelände alles mit Felle gehen konnten - das Foto ist vom Hackl (Halltaleingang) aus gemacht und man sieht schön den Südostgrat (= Licht-Schatten-Linie) - hier mit Felle aufzusteigen ist wohl nur ganz selten möglich. Abgefahren sind wir dann vom Gipfel in die recht breite Südrinne, sind dann kurz gequert, um den Felswänden auszustellen und über eine kurze Rinne direkt zur 3. Ladhütte runter.

 

26.12.11: Stempelspitze und Gr. Lafatscher mit Roli Striemitzer: Sind heute da hingegangen, wo's richtig viel geschneit hat. Wenn man ins Halltal reingeht, weiß man vorher meist nicht auf welchen Gipfel man am Schluss oben steht. Ab dem Issjöchl war dann alles unverspurt und einsam. Die Stempelreisen hat dann schon traumhaft ausgeschaut und so sind wir zum Stempeljoch und weiter auf die Stempelspitze. Überall hat sich der Schnee schon gut gesetzt, so dass wir gar nicht allzu tief spuren mussten. Während der traumhaften Abfahrt kam dann irgendeiner auf die Idee von der Stempelreisen auf Höhe des Wilde-Bande-Steiges zum Bachofenkar zu queren und noch einen Abstecher auf die Bachofenspitze zu machen, weil ja der Schnee die nächsten Tage wegen der Wärme wahrscheinlich nicht mehr so pulvrig sein wird. Nach der Rinne zur Bachofen sind war wegen dem besseren Schnee dann doch zum Gr. Lafatscher rüber. Bei der Abfahrt hatten wir oben super Pulver, unter 2300 m hat er sich schon teilweise leicht umgewandelt. Am Schluss das Isstal hinaus, war dann noch ganz schön anstrengend. Wie gesagt, hätten heute früh nicht gedacht, dass wir eine so lässige Runde zusammenbringen. Unten das Gipfelkreuz der Stempelspitze.

 

25.12.11: Sonnenspitze von daheim: Hab schon etwas überlegt, was ich machen soll - bin dann doch wieder auf's Sonnenspitzl rauf, aber diesmal direkt von daheim. Über's Frauental recht anstengend gespurt, Abfahrt Direttissi fast perfekter Pulver - schöner wär's woanders wahrscheinlich auch nicht gewesen. Die Waldschneisen zu mir heim gehen seit Jahren auch mal wieder. 24.12.11: Sonnenspitze von Tulfes

23.12.11: Sonnenspitze von Tulfes: Abfahrt Direttissi leicht windgepresst. 20. und 22.12.11: Jeweils in der Früh Sonnenspitze

18.12.11: In der Früh Sonnenspitze vom Erlerhof: Wieder gespurt ab Schaferhütte, Glungzerhütte ab heute offen. Hat die letzten Tage oben recht viel Schnee gemacht. Nachmittags mit den Kindern die Skisaison am Kofel eröffnet. 17.12.11: Sonnenspitze von Tulfes: Weil der Wind spätnachmittags nachgelassen hat, bin ich ab Schaferhütte raufgespurt. Einige Steine verstecken sich halt noch unterm Schnee. 16.12.11: Schartenkogel ab Erlerhof.

14.12.11: Sonnenspitze vom Erlerhof: Heuer das erste mal bis zum Sonnenspitzl hinauf (teilweise war eine Spur von gestern erkennbar). Auch in der Früh war der Wind schon ein bissl ungemütlich. Bei ein paar Stellen muss man mit Ski über die Steine bretteln, aber die Mulden sind recht gut eingeblasen.

10.12.11: Mit Roli gleiche Runde wie gestern. Allerdings nicht mehr so schön, weil der Schnee durch die Wärme schon schwerer war.

09.12.11: Wildangerspitze mit Roli Striemi, Tomi u. Jürgi Juen und Naggi: Mit dem Auto von Thaur bis zur Kehre auf 900 m, dann mit Ski über die Thaurer Alm zum Törl. Von dort sauschwer raufgspurt zur Wildangerspitze. Roli, Tomi und ich sind dann die Stuefer-Rinne bei 1 m Pulver bis kurz oberhalb den Herrenhäusers runter gefahren. Dann wieder raufgeplagt zum Törl und noch den gespurten Abstecher zum Thaurer Zunterkopf mitgenommen. So schnell geht's bei uns - vergangenen Sonntag sind Roli und ich noch über die Guggermauer auf den Haller und Thaurer Zunterkopf spaziert und heute haben wir eine richtig lässige Skirunde gemacht.      08.12.11: Schartenkogel von Tulfes: Juchu, hat ab 1500 m richtig viel Schnee gemacht - hat etwa der Winter angefangen?

 

Sommer 2011:

26.11.11: Hohe Warte Südgrat und Solstein: Mit dem Rad um 9:30 Uhr von daheim weg, beim DEZ noch schnell Besorgungen und über den Serpentinenweg (oft Rad geschoben) nach Rauschbrunnen. Dann über die Aspachhütte zum Einstieg Südgrat. Für mich halt einfach mit die schönste Kletterei - leider war ziemlich kalter Wind. Von der Hohen Warte dann rüber zum Kleinen Sollstein. Vorm Aufschwung zum Solsteingipfel ist ja der Reitgratl, wo ich dann wirklich auch wieder mal drübergeritten bin - aufrecht drüber gehen wäre halt schon ein bisschen gewagt. Am Solstein war ich dann genau um 14:00 Uhr und an der Magdeburger Hütte um 15:10 Uhr - also alles noch im Zeitplan. Nach einer kurzen Pause ging's dann zurück nach Rauschbrunnen. Der mir bisher unbekannte kleine Steig zog sich dann elendslang dahin. Es geht auch immer wieder kurz bergauf und am Schluss bin ich alles gelaufen. Endlich um 16:45 Uhr war ich beim Radl und das letzte Tageslicht nutzend ging's nochmal zwischendrin kurz bergauf zum Höttinger Bild und dann runter nach Innsbruck und danach noch heim nach Sistrans. Gott sei Dank hatte ich wenigstens ein Rücklicht dabei. Lässige Runde - aber die recht anstrengende Auffahrt mit dem Rad nach Rauschbrunnen lohnt sich wahrscheinlich nicht - einfacher wär's direkt zu Fuß von Kranebitten aus.          27.11.11: Bike & Run auf die Hafelekarspitze

Am 19.11.11 Bike & Run auf die Hafelekarspitze und am 20.11.11 die Thaurer Gipfelrunde

17.11.11: Über die Grieslehnrinne auf die Hohe Munde mit Roli Striemi und Helli: Was Roli heuer schon für schwere Klettertouren gemacht hat, ist auf www.alpinebande.com nachzulesen. Heute wollte er einmal was "leichtes" gehen und da hat er gedacht, könnte ich ja mal Richi und Helli mitnehmen. Ich hab zwar zugegebenermaßen noch nie was gehört von der südwestseitig ausgerichteten Grieslehnrinne auf den Hohe Munde Westgipfel, aber gefallen hat mir sein Vorschlag sofort. Ein Topo gibt's auf www.bergsteigen.at und die Tour ist dort mit 5- bewertet (oft auch 4, aber meist 2 bis 3) und sehr lang (die m. E. besseren Angaben gibt's unter: http://kletterzentrum-tivoli.at/pix_db/documents/Uebersicht%20der%20Grieslehnrinne.pdf ). Das Auto lässt man am Fuß der Rinne auf rd. 1150 m stehen, geht dann die Rinne so 250 hm bis zum Einstieg auf 1400 m hinauf und eigentlich muss man dann bis zum Gipfel auf 2659 m klettern - so eine lange Genusskletterei mit 1250 hm muss man erst einmal finden. Der Fels in der der Rinne ist fast immer bombenfest, allerdings nicht so griffig, wie sonst im Kalkgebirge. Da durch das riesige Einzugsgebiet bei Regen immer viel Wasser und Geröll die Rinne runtersaust, wurde der Fels sehr glatt geschliffen und so muss man ziemlich viel auf Reibung klettern. Wir sind alles direkt die Rinne rauf und gut dass wir ein 30 m Seil dabei hatten, so konnte uns Roli an den 3 schwierigsten Abschnitten von oben sichern. Ohne Seil wäre es für mich und Helli echt zu riskant gewesen. Wir kamen aber gut durch und oberhalb von 2100 m lassen dann die Schwierigkeiten nach. Aber Gehgelände ist es danach immer noch keines und es hat sich noch ziemlich gezogen, bis wir endlich oben waren. Die Tour ist mit 5 bis 8 Stunden ab dem Parkplatz angegeben und wir haben 3,5 h gebraucht - da waren Helli und ich schon ein bissl stolz. Auch geht die Tour auf einen Parade-Aussichtsgipfel Tirols und diese Aussicht haben wir auch richtig genossen. Der Abstieg Richtung Westen über den Klettersteig (mit 100 hm Gegenanstieg) bis zum Niedere Munde Sattel und dann auf einem Steig wieder zurück zum Auto ist dann auch nochmal lang. So haben wir uns im Lehen-Gasthaus wirklich ein Bier verdient gehabt. Ich glaube, dass diese Grieslehnrinne schon was besonderes ist und es war heute ein besonders schöner Bergtag -  Danke Roli für die lässige Tour. Im Foto links zieht die Rinne in Bildmitte nach oben, im rechten Foto Helli bei einem der schwierigsten Abschnitte.

 

13.11.11: Glungi mit dem Mountain-Skyver: Hab den Skyver wieder hervorgeholt. Bin von daheim auf steilen Wegen Richtung Viggarspitze und südseitig weiter auf den Gungezer. Nordseitig runter bis zum Schartenkogel und mit dem Skyver die über 1400 hm heimgerollt: www.mountainskyver.com

12.11.11: Sonntagsköpfl mit den Cerwenys: Sind von der Kemater Alm auf die Adolf-Pichler-Hütte und weiter auf's Sonntagsköpfl gewandert. Die fast 500 hm machen die Kinder ganz locker - bald werden sie mir davonlaufen.

11.11.11: Wildspitze mit Helli: Ich fahre ja eigentlich zu Winterbeginn nicht dem Schnee nach, weil's ja bei uns noch lang genug Winter ist. Aber die Idee von Helli hat mir sofort gefallen. Außerdem war ich ja das letzte Mal vor 10 Jahren auf der Wildspitze und ein Anstieg von Norden ist schon fast 20 Jahre her. Wir sind mit dem Auto nach Mittelberg ins hinterste Pitztal und zu Fuß zuerst auf den manchmal etwas eisigen Steig Richtung Braunschweiger Hütte und dann ca. bei 2250 m etwas runter zum neuen Notweg vom Pitztaler Skigebiet. Mussten dann noch auf diesem bis zum Gletscherbeginn auf ca. 2450 m die Ski tragen. Dann ging's über das Skigebiet zum Mittelbergjoch und wieder abgefellt ca. 120 hm runter zum Taschachferner. Weiter dann reibungslos bis zum Fuß des Nordwestgrates der Wildspitze und über diesem ohne nennenswertes Blankeis (vgl. linkes Foto - links der Nord- und rechts der Südgipfel) auf den Nordgipfel und rüber zum inzwischen höheren Südgipfel - so einsam wie momentan ist man hier oben wahrscheinlich selten. War von mir selber überrascht, dass es trotz der ersten richtigen Skitour und trotz der Höhe so gut ging. Abgefahren sind wir dann direkt vom Nordgipfel (wahrschienlich der höchstgelegene Skistartpunkt in Österreich auf 3770 m) zuerst den Nordwestgrat und gleich direkt nach Norden neben der Nordwand runter. Sind dann rüber Richtung Osten und über ein steiles Joch zum Mittelbergferner runter. Dort war's dann meist wirklich gut zum Skifahren und sind dann abseits dem Skigebiet am Rechten Fernerkogel vorbei wieder runter zum Gletscherbeginn und zum "angeblichen" Notweg. Das ist eher eine Skipiste als ein Notweg, was da sogar teilweise aus dem Fels herausgesprengt wurde - auch das war einmal für uns sehenswert. Es wird wahrscheinlich nicht lange dauern, das dies eine offizielle Abfahrt wird. Über unsere gelungene Runde haben wir uns aber trotzdem gefreut.  

 

06.11.11: Nochspitzumrundung mit Michael Elsässer: Mit dem MTB von daheim über Gärberbach nach Mutters, dort mit Michael getroffen. Weiter über Kreith und Telfeser Wiesen hinauf zur Pfarrach Alm, wo der Föhn nicht viel zu spüren war. Dann das Rad meist schiebend bis zum Sailennieder und weiter bis zum Halsl. Michael ist fast alles gefahren - ich hab sicherheitshalber meist geschoben. Dann noch bis zum Birgitzköpflhaus und danach ging's schön abwärts über die Birgitzer Alm bis Birgitz/Götzens. Michael war dann schon zuhause und ich musste noch heim nach Sistrans - schöne Runde.

31.10.11: Hundskopf: Von daheim mit dem Rennrad auf die Hinterhorn und dann weiter vollkommen schneefrei zum Hundskopf - richtig schön warm.

30.10.11: Gr. Galtenberg mit Alex Rieder: Heute einmal eine Bike&Hiketour im Unterland. Bin mit dem Auto bis zum Parkplatz Ausfahrt Wiesing und weiter mit dem Rad bis Brixlegg, wo wir uns getroffen haben. Dann weiter über die Bauernstraßen über Scheffach nach Alpbach und weiter Innerbalpbach und Greiter Graben. Dort geht's dann bis ca. 1840 über die Farmkehr-Hochalm mit dem Rad. Von dort sind's noch ca. 600 hm bis zum Gipfel. Das gleiche wieder zurück. Oben schön warm, aber in den Tälern, wo keine Sonne reinscheint, wird's nicht mehr wärmer als 10°.

24.10.11: Rumer Spitze: Weil ich eine Runde mit Abstieg Arzler Reise machen wollte und mir der Ostgrat-Normalweg zur schattig und dort der Schnee zu viel war, bin ich einfach direkt die sonnige Südseite (Skiabfahrt) von der Rumer Alm rauf. War zwar dann schon ein bissl mühsam, weglos bzw. auf steilen Gamssteigen auf den Gipfel zu kommen, dafür geht's halt kompromisslos gerade nach oben. Runter bin ich dann den leicht winterlichen Westgrat und dann in die meines Wissens längste Schotterreise der Alpen(?) zurück zum Rad auf der Rumer Alm.

22.10.11: Kranzberg mit den Cerwenys aus Pensberg: Haben uns in Wegmitte in Mittenwald getroffen und sind auf den Kranzberg gewandert. Sogar die kleine Fanni Cerweny mit nur 3,5 Jahren hat die 450 hm geschafft. Der erste Schneemann wurde auch gebaut. 

18.10.11: Seegrube und Ibk. Klettersteig. Mit Christoph Schlögl mit dem MTB übern Planötzenhof auf die Seegrube. Der Weg oben ist zwar momentan recht gut beeinander, trotzdem ist es eine recht zache Angelegenheit. Ich bin ja schon lang nicht mehr dort rauf gefahren, aber man ist immer ganz froh, wenn man alles durchfahren kann. Ich bin dann weiter auf's Kar und von Ost nach West den Ibk. Klettersteig gegangen. War ganz alleine unterwegs, was wahrscheinlich nur zu dieser Jahreszeit der Fall ist (teilweise Schnee). Schön ist bei dem Klettersteig, dass man fast immer die Wahl hat, entweder entlang des Fixseiles oder daneben zu gehen. Beim Langen Sattel hab's ich dann sein gelassen, da der Weg weiter zur Frau Hitt ziemlich schneebedeckt war. Schöne Runde direkt über Innsbruck.

15.10.11: Bike- u. Hiketour mit Michael Elsässer: Sind von daheim über die Römerstraße nach Pfons von dort hinauf auf die Fritzenalm und zu Fuß südwestseitig weiter über den Mislkopf auf's Pfoner Kreuzjöchl. Oben schon ein bissl Schnee aber wirklich herrliche Fernsicht und wärmer als unten. Zurück sind wir auf etwas gröberen Wegen Richtung Navistal und unten von Außerweg zurück nach Pfons und weiter auf der sonnigen Römerstraße - richtig feine Herbsttour.

09.10.11: Schartenkogel: So schnell geht's halt bei uns - vor ein paar Tagen noch mit bike & hike auf den Glungi und heute mit Ski bei mind. 50 cm Pulver auf den Schartenkogel. Unter 2000 m war der Schnee schon etwas schwerer. Der Schnee wäre halt im Winter recht - da werden wir wieder wochenlang auf solche Schneemengen warten.

04.10.11: Bettelwurf über's Osteck: Von daheim mit Rad ins Halltal bis zum Bettelwurfeck. Dann über die Alpensöhnehütte auf den Hüttenspitz, weiter über die Nagelwand, allerdings danach den Abzweig zur Nagelwandspitz verpasst. Bin dann direkt über den Wechselspitz-Südgrat auf die Wechselspitze. Weiter Richtung Bettelwurf-Osteck. Dort dann bei der großen gerillten Platte nicht die Querrung nach links lt. Führer, sondern die Rissverschneidung am rechten Rand der rechten Platte, die direkt auf's Osteck hinaufführt. Habe mich da schon was getraut - es geht da so ca. 40 hm ohne Zwischenstand im IV. Grad hinauf - jedoch eine schöne Kletterei. Am Gipfel mit Rikki getroffen, die ca. 15 min. vor mir oben war. Wir sind dann gemeinsam bis zur Bettelwurfütte abgestiegen. Ich durfte noch in der Hütte einkehren, wo auch Roli Striemi und Alex Radl über verschiedene Wege zum gleichen Zeitpunkt eingetroffen sind. Auf der Hütte dann Sonnenbrandgefahr. Heimfahrt nach Sistrans über's Hasental. Nochmal ein spitzenmäßiger Sommerbergtag. Unten ein Foto aus dem Internet mit den 2 gerillten Platten am Osteck:

02.10.11: Kaskar-Südgrat und weiter die Runde bis zur Stempelspitze mit Roli Striemitzer (www.alpinebande.com): Wenn Roli einmal für mich Zeit hat, lass ich gerne das Kolsassberg-Radrennen sausen - außerdem war ja das Wetter einfach zu schön für ein kurzes Rennen. Angefangen hat's aber nicht gut - bin nämlich um 6:50 Uhr mit meinem ganz alten MTB, wo ich wegen der Bergschuhe schnell noch Riemchenpedalle montiert habe, runter nach Aldrans und plötzlich war keine Luft mehr im Vorderrad. Der Flicken-Kleber war auch schon eingetrocknet und so musste ich wieder die fast 200 hm heimschieben. Bin dann mit meinem anderen MTB um 8:00 Uhr in Thaur gewesen und gemeinsam sind wir dann zur Thaurer Alm geradelt. Ausgerüstet mit Wasser, Jause und Windjacke (die wir nicht einmal brauchten) ging's zu Fuß weiter zum Kreuzjöchl, runter zur Pfeishütte und rauf zum Einstieg Kaskarspitze-Südgrat. Roli ist ja den brüchigen Grat (nach Führer II bis IV) schon paar mal gegangen und für mich war er neu - wir sind uns aber einig, dass der Hohe Warte Südgrat wegen seinem festen Gestein wesentlich schöner ist. Weiter ging's nach Osten zur Sonntagskar Spitze, wo wir Gunter, einen Spezl von mir aus München mit seinem Kollegen trafen (machten auch die Überschreitung). Weiter ging's wieder zu zweit immer schön der Gratschneide entlang zur Bachofenspitze und anschließend zu Rolis Lieblingsberg dem Haller Roßkopf (die brüchige Gratschneide vorm Gipfel ist schon wild - kann man aber auch unten herum umgehen). Roli ging ja fast immer voraus und er suchte manchmal nicht die leichteste sondern für ihn die schönste Route aus, so waren für mich immer wieder ein paar knifflige, aber lässige Kletterstellen dabei. Dann noch auf die Stempelspitze und anschließend runter zum Kreuzjöchl und um 16:30 Uhr waren wir wieder auf der Thaurer Alm. Runter nach Thaur mit dem Radl war's nicht anstrengend, aber ich hab noch die Auffahrt nach Sistrans hinter mich bringen müssen. Traumtour an einem Traumtag mit vielen typischen Karwendel-Klettermetern und noch viel mehr Höhenmetern.

01.10.11: Rosenjoch und Kreuzspitze: Von daheim über die Römerstraße nach Oberellbögen und weiter bis zur Arztaler Alm. Nach der Alm hab's ich bald mit dem radln sein lassen, weil es sausteil wird. Zur Fuß meist weglos auf das Rosenjoch und dann rüber zur Kreuzspitze. Von dort wieder meist weglos, allerdings recht gut zu gehen, runter zum Radl und wieder heim zum Familiensamstag.

30.09.11: Hohe Villerspitze: Mit dem Rennrad von daheim über die Europabrücke ins Stubai nach Neustift und weiter ins Oberbergtal bis zur Oberissalm. Dann meist laufend zur Sennhütte und weiter bis zum Horntaler Joch. Auf die H. Villerpitze sind ab dem Einstieg ein paar Markierungspunkte und Steinmandln. Auch neue Bohrhaken weisen teilweise den Weg (schätze teilsweise so II-III). Oben am Gipfel hab ich die herrliche Aussicht genossen und saß kurzärmlich rum (und das Ende September auf 3100 m). Laut Gipfelbuch gehen dort anscheinend ganz wenig Leute hinauf. Runter hab ich dann ein bissl abgekürzt und bin nimmer über die Sennhütte. Mit dem Radl bin ich dann die Brenner Bundesstraße runter und über Gärberbach und Vill heim. Für mich heuer fast die schönste Sommertour (man könnte sagen: bike, run & kraxl) - leben wir nicht auf einem herrlichen Flecken auf der Erde?

27.09.11: MTB-Militärstraßen-Runde in den Brennerbergen: Mit dem Rad über die Römerstraße nach Matrei, weiter bis Gries und dann bis Vinaders im Obernbergtal. Von dort Auffahrt zur Sattelbergalm. Wollte dann weiter über die Forststraße nach Südtirol. Dort ist aber Durchfahrt verboten und ein hoher Zaun (Privatbesitz). Bin dann die ausgewiesene MTB-Schiebestrecke zum Sattelberg hinauf (ca. 400 hm). Gott sei Dank hatte ich heute das leichte Bike dabei. Zusätzlich mühsam war es, weil durch den massiven Schneefall vor 9 Tagen sehr viele Bäume umgestürzt sind, wo man dauernd drüber musste. Oben am Sattelberg bin ich dann immer die Militärstraße entlang Richtung Süden. Teilweise ist dort der Schnee immer noch nicht ganz weggeschmolzen. Auf diesem Weg geht es immer im leichten Auf und Ab so dahin. Bin dann auf den Hohen Lorenzen, um die Aussicht zu genießen. Die alten schon arg maroden Militärbunker sind immer noch vorhanden. Beim Sandjöchl bin ich dann den Singltrail weiter bis zum Portjoch. Hier hätte ich wieder gerne mein schwereres MTB gehabt. Endlich am Portjoch, habe ich dann das Rad ca. 200 hm nach Norden runtergetragen. Endlich wieder auf einer richtigen Schotterstraße angelangt, bin ich über den wirklich wunderschönen Obernberger See zur Talstraße runter. Weil ich ja eine perfekte Runde machen wollte, bin ich gleich wieder rauf zur Kastenbergalm und immer so auf 1600 m im leichten Auf und Ab den Berg entlang bis zur Nößlachhütte und sogar weiter bis zur Bergeralm. Von dort runter nach Steinach und über die Römerstraße wieder heim nach Sistrans - lässige Runde.

13.09.11: Lüsener Villerspitze: Von daheim mit dem Rad über Gärberbach in die Fotsch bis zur Potsdamer Hütte. Dann auf den Gallwieser Mittergrat und weiter immer am Grat entlang über die Hohe Röte auf die Villerspitze. Zurück dann den Weg vom Hochgraifljoch. Richtig fein warmer und einsamer Bergtag.

07.09.11: Hirzer: Mit MTB von daheim über Tulfes, Windegg, Volderwildbad, Großvolderberg, Vögelsberg, Gasthaus Säge, Wattental bis zum Hanneburger und von dort recht bequeme Auffahrt bis zum Pofers Hochleger auf ca. 2140 m. Dann zu Fuß Hirzer. Rückfahrt über Infanglaste und Wattenberg bis Wattens und weiter nach Rum ins Büro, wo ich um 11:15 Uhr ankam. Wieder schöne neue Bike+Hiketour für mich entdeckt.

31.08.11: Rastkogel + MTB-Runde: Mit dem Rad von daheim weg und in Pill mit Alex Rieder getroffen. Sind dann Richtung Weerberg hinauf und über den Wurfweg (kurze Trialstrecke) zum Loassattel. Dann runter Hochfügen und hinauf zum Sidanjoch. Dort die Räder abgestellt und zu Fuß auf den Rastkogel. Alex ist meist gelaufen - ich kann noch nicht Laufen, da mir immer noch die Muskeln vom Karwendellauf weh tun (Radfahren eht aber schon gut). Alex ist dann wieder runter nach Hochfügen und heim. Ich hatte den ganzen Tag Zeit und bin über die Rastkogelhütte auf die Zillertaler Höhenstraße und bei der Hirschbichlalm dann das Rad schiebend zur neuen Wedelhütte zwischen Wimbachkopf und Marchkopf (auf dieses Joch auf 2400 m könnte man auch über einen größeren Umweg auf der Zillertaler Höhenstraße und dann steil von Osten her raufradeln). Bin dann auf recht schönen Wegen runter nach Hochfügen, wieder rauf auf den Loassattel, runter die lange Abfahrt direkt nach Pill und über Wattens, Volders, Volderwald, wo mich leider ein Patschen nochmal aufgehalten hat und heim nach Sistrans. Für mich eine neue lässige MTB-Runde mit 110 km und mit den Gehstrecken ca. 4000 hm.

24.08.11: Zillerplattenspitze mit Alex Rieder: Sind mit dem Auto bis Zell am Ziller und dann mit dem Radl mit leichtestem Gepäck (Jause und leichter Windweste) über Mayrhofen ins Zillergründl bis zum gleichnamigen Stausee und weiter bis zum Seeende. Sind dann mehr oder weniger im Laufschritt bis zum schönen Aussichtsgipfel. Traue mich fast zu sagen, dass hier so schnell noch keiner oben war. Solche Tage gibt's nicht oft, dass man auf 3150 m nicht mal eine Windweste braucht. Das lange Zillergründltal raus zu radln war dann echter Genuss.

23.08.11: Hohe Warte Südgrat: Zuerst die Kinder zu den Großeltern nach Innsbruck gebracht und dann sind Rikki und ich mit dem Rad übern Planötzenhof den Achselkopf-Sackweg hinauf bis auf 1280 m. Danach zu Fuß weiter über die Achselkopfhütte zum Hohen Warte Steig. Rikki ist den Normalweg rauf und ich zum Einstieg von meiner Lieblingstour. Für das, dass ich heuer noch gar nichts geklettert bin, bin ich tadellos rauf gekommen - hat richtig Spaß gemacht. Sind dann den Normalweg runter. Allerdings wollte Rikki abkürzen, hat sich aber dann ganz schön in den Latschen verirrt und das am heißesten Tag des Jahres - so hatte sie auch ihr "Abenteuer".

18.08.11: Habicht mit Alex Rieder und Michael Elsässer: Nur mit einer Jause und einer ganz leichten Windjacke in der Trikottasche ausgerüstet mit dem Rad von Sistrans über die Europabrücke ins Stubaital, dann ins Pinistal bis zur Karalm und zu Fuß weiter über die Innsbrucker Hütte auf den Gipfel. Auch oben war's fein warm. Zurück sind wir dann nicht über die Eurobrücke sondern den Forstweg runter zur Stefansbrücke und über Gärberbach wieder heim nach Sistrans. Danach ging sich auch noch ein gemütlicher Baggersee mit den Kindern aus.

13.08.11: Familientour Patscherkofel: Rikki mit dem Radl, die Kinder und ich mit der Bahn zum Schutzhaus. Bis zum Gipfel gewandert und die schöne Aussicht genossen. Die letzte Bahn (schon um 16:30 Uhr) um 3 min. versäumt. Es ging aber einigen Leuten mit Kinder so und so sind wir dann dann alle mit dem Personal runter geschwebt.

 


11.08.11: Klassische Karwendelrunde mit dem MTB: Von daheim übern Zirler Berg (bergauf hab ich kein Fahrradverbotsschild gesehen) nach Scharnitz. Nach diesen 40 km endliche hinein ins Karwendeltal bis zum Hochalmsattel neben dem Karwendlhaus. Dann teilweise grobschottrig hinunter zum kleinen Ahornboden und wieder hinauf am Schluss ziemlich steil zur Falkenhütte unter die beeindruckenden Laliderer Wände (das waren noch Zeiten als wir die Herzogkante geklettert und bei Gewitter und Dunkelheit die Spindlerschlucht wieder runter sind). Hier Peter Kühr und Albin Knapp getroffen, die den Karwendelmarsch abgelaufen sind. Ich bin dann das Laliderer Tal runter und rauf auf’s Plumsjoch. Dann die berüchtigte Abfahrt zur Gernalm runter (bin da schon vorsichtshalber ein paar Mal abgestiegen) und weiter endlich wieder gemütlich hinunterrollend nach Perisau. Die Heimfahrt über Jenbach, Volders, hinauf nach Tulfes bis Sistrans hat sich dann auch nochmal gezogen (148 km mit Fahrzeit 7:55 h). Wohl einer der schönsten MTB-Runden in Tirol.


03.08.11: MTB-Runde mit Alex Draxl von Sistrans, Matrei, Navis, Klammalm, bis zum Wegende auf 2180 m, dann eine zeitlang schiebend bis zur Straße vom Mölstal herauf. Diese Straße nach Norden hinunter (das Lager Walchen sollte man umfahren) und über Großvolderberg und Tulfes wieder nach Sistrans.


02.08.11: Roßkogel-, Weißsteinrunde: Mit dem Bike von daheim über Gärberbach und Grinzens nach Sellrain. Dort dann die Sellrainer Rennstrecke hinauf bis 1840 m und weiter mit dem Rad bis 2180 m. Zu Fuß die Runde Roßkogel und Weißstein und mit dem Radl wieder zurück. 
 

16.07.11: Grünbergspitze mit Rikki: Sind von daheim mit dem Rad über Tulfes ins Voldertal über Steinkasern bis Melkboden auf ca. 2250 m. Ich hab das Rad dann bis zum Naviser Jöchl auf 2470 m getragen (Rikki war das zu mühsam). Sind dann auf die Grafmartspitze und den Grünberger. Rikki ist wieder das gleiche runter und ich hab meine Lieblingsrunde gemacht. Bis zur Grafmartalm geschoben und dann nach Navis runter und über Matrei und die Römerstraße wieder heim.

12.07.11: Rennradrunde mit Christoph Kluge: Sind mit dem Auto übern Reschen nach Glurns. Dann mit den Rädern über Prad auf's Stilfser Joch. Bin ja dort schon früher ein paar mal hinaufgefahren, aber es ist immer wieder beeindruckend wie sie damals um 1830 diese Straße angelegt haben. Sind dann runter nach Bormio, wo uns wahrscheinlich sicher ca. 500 Radfahrer entgegen gekommen sind. Dann auf der alten und teilweise "stillgelegten" Bundesstraße nach Tirano (bei Gegenwind und mit einer lästigen Zwischensteigung). Bis zum Lago di Poschiavo ging's dann bei über 35°C hinauf, wo wir richtig ausronnen. Weiter Richtung Berninapass und kurz davor rechts weg zum Forc di Livigno. Diese 1900 hm und über 30 km lange Auffahrt war dann ganz schön hart und wollte gar nicht enden. Mit Gott sei Dank Rückenwind ging's dann durch den recht hässlichen Skiort Livigno und am gleichnamigen Stausee entlang bis zum Tunnel. Der Tunnel ist ja nur einspurig und für Radfahrer gesperrt. Für 5 Euro muss man mit einem Shuttlebus durch (früher vor rd. 15 Jahren haben's mich mit dem Radl durchfahren lassen - war kein Vergnügen).  Etwas erholt ging's dann auf den langgezogenen Ofenpass und dann konnten wir es die 1250 hm bis zu unserem Auto richtig laufen lassen. Christoph war die Runde mit den 194 km und 4400 hm (7:45 h Fahrzeit) fast zu kurz - mir hat es ziemlich gelangt und vielleicht ist mir ja der Zugspitzlauf noch in den Knochen gesteckt.

28. u. 29.06.11: Zwei schöne Bike- u. Hike-Touren von daheim ins geliebte Stubai auf schöne Aussichtsberge. Am 28. mit Jürgi Juen über Mutters, Kreith, Telfer Wiesen, Neder und Auffahrt zur Starkenbuger Hütte. Dann noch auf den H. Burgstall. Abfahrt über die Galt- und Fronebenalm und wieder über Telfer Wiesen zurück und dann in den Baggersee. Am 29. über die Europabrücke ins Stubai bis Falbeson und dann die steile Auffahrt zur Ochsenalm. Von dort dann zu Fuß weiter über die Regensburger Hütte auf die Kreuz- und die östl. Knotenspitze. Bergsteigerisch sind natürlich die Touren nicht der Rede wert, aber man kann immerhin mit gut besohlten MTB-Schuhen rauf gehen und die Sommertage voll auskosten.

15.06.11: Wallfahrtstour auf den Zischgeles: Da ich es diesem Berg zu verdanken habe, dass ich in Tirol lebe, habe ich natürlich zu ihm eine besondere Beziehung. Mit dem Rennrad über Gärberbach, Axams, Sellrain, Praxmar und weiter die kleine Asphaltstraße zur Wasserfassung auf 1950 m. Zu Fuß weiter übern Ostanstieg auf den Zischi (kaum Schneeberührungen). Zurück dann übern Oberstkogel und mit dem Radl wieder den gleichen Weg heim. Lange Genusstour und ein Dreitausender von daheim war's auch.

26.05.11: Rennradrunde: Mit dem Auto nach Sterzing und von dort mit dem Radl Penserjoch, Bozen, Meran, Jaufenpass und Sterzing - genau 150 km mit schönen gleichmäßigen Steigungen. Komme allmählich wieder rein ins Rennradfahren - Fahrzeit genau 6:00 h.

Winter 2010/11:

10.05.11: Schrankogelrunde mit Michael Elsässer: Mit dem Radl von Grieß im Ötztal bis zur Hint. Sulztalalm, dann zu Fuß auf dem Sommerweg Richtung Schwarzbergferner. Ab 2400 m kann man zwar mit Ski gehen, wir sind aber weiter zu Fuß die Moräne entlang, kurz ebenfalls felllos über den Ferner und dann den Ostgrat hinauf zum Schrankogel. Die Abfahrt vom Gipfel um 9:45 Uhr war dann schon ziemlich firnig und wir haben's wieder mal super erwischt. Weiter ging's dann wieder ohne Felle auf den Schrankarkogel - cool, heute eine Skitour ohne Felle gemacht. Die nordseitige Abfahrt vom Gipfel war dann oben pulvrig, kurz noch etwas hart und dann firnig. Mit kurzen Unterbrechungen konnten wir bis 2250 m runter fahren und dann war es nicht mehr weit zu den Rädern. Uns hat's heute nochmal so richtig Spaß gemacht - und die Runde kann man ja getrost als Abschlussskitour gelten lassen. Unten ein Foto von heute, wie ich Skibergsteigen verstehe und mag. Darunter ein Foto vom heurigen Mezzalama wie es bei vielen anscheinend sehr beliebt ist. Berichte darüber unter http://freizeitalpin.at oder unter www.askimo.at. Sehr viele Teams mussten ja heuer aufgeben, weil's im hautengen Rennanzug auf 4000 m doch ein bissl zu kalt war und einige mussten sogar ausgeflogen werden - wer zahlt das eigentlich?

 

08.05.11: Arztal-Steinkasern-Runde: Schon wieder eine klare Nacht und Skitouren bei solchen Verhältnissen sind halt doch am schönsten. Bin mit dem Radl vom Parkplatz Hinterlarcher zum Arztaler Niederleger auf 1900 m. Die Almstraße ist zwar recht steil, aber gut beieinander. Beim Hochleger auf 2100 m fängt dann der Schnee an. Bin auf den Grünberger und um 8:45 Uhr grad zum richtigen Firnzeitpunkt ostseitig runter nach Steinkasern. Dann zu Fuß auf dem Gwannsteig rüber zum Aufstieg über's Gamskar auf's Rosenjoch. Vom Rosenjoch kurz über'n Südgrat runter und um 11:15 Uhr wieder perfekt erwischt, diesmal die nordwestseitigen Hänge bis zum Arztaler Hochleger und zu Fuß weiter zum Radl. Hat heute wieder ziemlich viel gezischt.

07.05.11: Olperer mit Helli, Luggi und Gerald. Kann mich eigentlich nicht erinnern, wann wir schon mal dauernd so schönes Wetter mit klaren Nächten gehabt haben. Sind von Toldern zu Fuß bis zum Ende der Fahrstraße (hätten auch mit dem Radl fahren können). Dort fängt dann wie immer der Lawinenschnee an und bald auch der richtige Schnee. Der Nordgrat war dann noch ungespurt und ziemlich unangenehm, da auf die plattigen Felsen eine dünne Schneeauflage war (Foto). Die letzten Jahre war er um einiges leichter, da man überwiegend im recht festen Schnee raufgehen konnte. Luggi und Gerald haben sich lieber von Helli sichern lassen. Als ich wieder unten an der Wildlahnerscharte war, ist mir beim Warten die Idee gekommen, im Skigebiet ein bissl Ski zu fahren. Gut, dass die Skifahrer dort nicht wissen, welche feinen Hänge es runter ins Schmirntal gibt. Durch die etwas spätere Abfahrt waren auch schon die obersten Hänge aufgefirnt und wir haben bis runter so richtig um die Wette gezischt - Skifahren ist halt bei solchen Verhältnissen doch das Schönste, da können auch die besten Pisten nicht mithalten. 

 

05.05.11: In der Früh Glungezer von daheim mit dem Rad bis zur Talstation Schartenkogellift. Oben ca. 5 cm Pulver.

02.05.11: Gestern habe ich einen schlimmen Anruf bekommen. Stefan Widauer, den wir alle als lebenslustigen Menschen kennen, hat sich das Leben genommen. Wir verstehen es alle nicht, warum hast da das gemacht? So ein Schritt ist natürlich für alle Angehörigen und Freunde besonders schlimm, weil man ihm in seiner verzweifelten Stunde vielleicht noch hätte helfen können. Ich habe eigentlich noch nie einen Menschen kennen gelernt, der so auf seine Mitmenschen zugegangen ist. Dieser Schritt von Stefan ist ein sehr schwerer Verlust auch in unserer Ausdauersportszene. Sportlich wurde Stefan von Jahr zu Jahr immer noch besser und das besondere an ihm war natürlich auch seine Vielseitigkeit und seine positive Ausstrahlung. Unten ein Foto auf der Birkarspitze vor genau 3 Jahren bei einer sehr schönen Karwendelreib'n - so werde ich ihn immer in Erinnerung behalten. (Die Beisetzung ist am Freitag, den 6. Mai um 14:00 Uhr beim neuen Friedhof in Münster).

30.04.11: Östl. Seespitze mit Alex Radlherr: Das Wetter ist ja momentan ein bissl unsicher - aber am Morgen war's völlig wolkenlos und schön kalt. Autofahrt bis zur Oberissalm und die Ski tragend bis zur Franz-Senn-Hütte. Von dort geht's dann mit Ski weiter. Beim Abzweig zum Alpeiner Kräulferner haben wir dann alle Leute überholt gehabt. Ab 2800 m wurde der Pulver immer tiefer und es ging eine schöne Spur hinauf, die allerdings so 80 hm unterm Gipfel endete. Wir gingen dann mit Ski bis zum Gipfel, der aber zu diesem Zeitpunkt um 9:25 Uhr schon eingewölkt war. Bei der Abfahrt haben wir ca. 600 hm bestimmt 40 cm Pulver genossen. Für uns schon überraschend, dass in den letzten Tagen hier oben so viel Schnee zusammengekommen ist. Bei der Sennhütte sind wir dann noch zum Gschwezgrat aufgestiegen, wo wir dann durch's Kuhgschwez bei schönem Firn fast bis zur Oberissalm abfahren konnten.

29.04.11: Glungezer: In der Früh von daheim mit dem Rad bis zur Schartenkogel-Talstation auf 1900 m. Ich hab das Gefühl, dass die Wege dorthin auch immer schlechter werden - die Radlfahrt war jedenfalls ziemlich mühsam. Dort fängt auch gleich der Schnee an und mit Ski bei ca. 3 cm Neuschnee auf gefrorenem Altschnee auf den Gipfel. Hätte nicht gedacht, dass noch so viel Schnee liegt. Abfahrt den sonnigen Osthang um kurz nach 8:30 Uhr war gerade richtig - war super zu fahren.

25.04.11: Genußrunde im Kühtai: Als ich heute früh um kurz nach 6 aus dem Fenster sah, traute ich meinen Augen kaum - kein Wölkchen am Himmel. Also habe ich kurz entschlossen meine Sachen zusammengepackt und bin ins Kühtai gefahren. Bin von dort bei gut durchgefrorener Schneedecke zum Finstertaler Stausee rauf, weiter den See entlang und weil's hinauf zum Sulzkogel schon schön sonnig war, bin ich dort hinauf. Das war dann die erste Firnabfahrt. Anschließend ging's auf den Finstertaler Schartenkogel und dann südseitig bei Firn so 250 hm runter und dann auf die Kraspes Spitze. Die Abfahrt ins Kraspes Tal war dann wieder schön firnig. Man kann sogar noch durch die 1. Zwinge durch fahren aber unter 1820 m sind dann die letzten Schneereste vorbei und man muss so 1,5 km bis Haggen tragen. Dort hab ich dann zufällig einen Bekannten getroffen, der mich netterweise zu meinem Auto gefahren hat. So einsam wie heute war ich noch nie in den Kühtaier Bergen unterwegs - die meisten sind wohl auch vom schönen Wetter überrascht worden.

23.04.11: Waze mit Alex Radlherr und Daniel Spitzl. Nochmal eine Traumtour auf einen besonders schönen Berg. Bei der Abfahrt um 10:45 Uhr optimaler Firn von oben bis unten. Unten der Berg bei Sonnenaufgang und daneben beim Abklettern vom Gendarm. Übrigens, Daniel's 1500 m Bestzeit liegt bei 3:39 min (der österreichische Rekord liegt bei 3:34 min und der Weltrekord bei 3:26 min.).

20.04.11: Liebener Spitze und Hint. Seelenkogel mit Martin Kofler: Ich war ja noch nicht oft im Tourenbereich um Obergurgl. Sind über die Schönwieshütte ins recht flache Rotmoostal und zuerst über den östllichsten Teil des Rotmoosferners auf die Liebener Spitze. Oben muss man über 100 hm einen recht brüchigen Schrofengrat raufgehen. Beliebter ist sicher der Aufstieg übern Geißbergferner. Nach einer kurzen Abfahrt sind wir auf's Rotmoosjoch und über den schon schön aufgefirnten Planferner mit Ski die Steilstufe hinauf auf den Hinteren Seelenkogel mit dem schönen Gipfelkreuz. Die Abfahrt übern Wassertalferner war dann recht genussvoll. Nachts hat es ja optimal durchgefroren und so haben wir ca. um 13:00 Uhr das Rotmoostal hinausskaten können. Wieder mal schöne Runde. Unten der Hint. Seelenkogel mit dem Wasserfallferner von der Liebener Spitze aus (man sieht auch das Rotmoosjoch und die südseitige Rinne) und das schöne Gipfelkreuz.

 

17.04.11: Freigerrunde: Weil wir momentan an den Wochenenden wirklich  mit gutem Wetter gesegnet sind, kann man sehr viele herrliche Touren in unserer schönen Bergwelt machen. Heute wollte ich zeitig wieder zuhause sein und bin deshalb über die Bsuchsalm auf den Freiger. Bis zur Bsuchsalm ist's schon grün, danach trägt man die Ski über die inzwischen gutmütigen Lawinenknollen die Zwinge hinauf. Nach dem Bachgraben ist's dann Genuss pur. Auf den ostseitigen Grüblferner hat sich nicht mehr viel Pulver gehalten, weil halt da doch schon viel die Sonne reinscheint. Runter gefahren bin ich dann den Freiger-Ferner Richtung Sulzenauhütte bei bestem Pulver. Mit ein paar kurzen Tragestrecken, konnte ich sogar bis zur Grawalam runterfahren und per Anhalter war ich dann bald wieder beim Auto.

 

16.04.11: Karwendelreib'n mit Luggi Oblasser: Ich wollte ja schon immer die Reib'n bei Pulver machen - aber die Kunst ist halt mit dem Radl die 12 km in Karwendeltal bis zur Wildfütterung rein zu kommen und gleichzeitig Pulverbedingungen vorzufinden. Heute hat es endlich geklappt. Alles war auf der Seekarspitze und den 3 Ödkarspitzen noch unberührt. Nur zur Birkar sind uns 3 Leute, die direkt über's Schlauchkar raufgekommen sind, zuvorgekommen. Die schöne Pyramide ist die Seekarspitze und unten sieht man die 3 Ödkarspitzen, in Bildmitte die Birkar und rechts davon die Kaltwasserkarspitze. Luggi und ich waren uns einig, dass die Runde wohl kaum weniger schön ist als die Berninarunde. 

 

10.04.11: Weißkugelrunde mit Reini Kornthaler und Michael Elsässer: Der Wind wurde harmloser vorhergesagt und das Wetter muss man halt nutzen, bevor der Schnee bald ganz wegschmilzt. Allerdings war mir schon klar, dass die Schneeverhältnisse nicht so traumhaft sind, wie die letzten Jahre auf dieser Runde. Von Melag haben wir die Ski einen guten Kilometer getragen und bis zum Weißkugeljoch auf dem schönen Langtauferer Ferner ging es reibungslos voran. Hier wurde dann der Nordwind immer stärker. Oben am Weißkugelgipfel fegte die Kondensationswolke nur so dahin. Die Ostflanke war bockhart und so sind wir dort in dieser Wolke bei wenig Sicht mit Steigeisen rauf. Oben am Grat hielt sich der Wind jedoch in Grenzen. Die Abfahrt der Ostflanke war heute nicht zu empfehlen und so sind wir den Normalweg Richtung Hintereisjoch runter und waren dann auch wieder aus der Wolke heraußen. Weiter ging's Richtung Nordwesten zum Bärenbartjoch und zum Äuß. Bärenbartkogel. Die Abfahrt über den Freibrunner Ferner war dann ganz gut fahrbar, aber natürlich kein Highlight wie die letzten Jahre. Trotzdem eine besonders schöne Runde in einer herrlichen Gegend und die Krokuswiesen von Melag sind auch immer wieder beeindruckend.

09.04.11: Habicht mit Helli Praxmarer, Luggi Oblasser, Reini Kornthaler, Michael Elsässer und Gerald Pregenzer. Nach dem vorausgesagten Wind haben wir schon ein bissl überlegt, welche Tour wohl am besten wäre. Entschieden haben wir uns dann für den Habicht von Norden und es war eine gute Wahl. Die Ski muss man erwartungsgemäß zwar bis ca. 1700 m tragen, aber Skigelände ist es bis dort eh keins. Die Schneedecke hat dann ab ca. 1800 getragen und es ging recht zügig nach oben. Ab 2800 m wurde es pulvrig und wir mussten sogar spuren. Der Bereich rechts neben dem Mischbachschnabel zeigte sich recht gutmütig und kurz danach kamen wir über den kurzen Ostgrat auf den Gipfel. Die Ski haben wir dorthin mitgenommen und nach fast einer Stunde windloser Gipfelrast nahmen wir dann die Gipfelflanke etwas westlich vom Gipfel in Angriff. Helli fuhr als erster rein und siehe da - schöner Pulver. Bis 2800 m hat sich hier am Habicht noch recht schöner Pulver halten können. Darunter war es noch etwas hart, dann wurde es firnig und unter der Mischbachalm sumpfig - also, alles was das Herz begehrt.

03.04.11: Berninarunde mit Roli Striemitzer, Helli Praxmarer, Luggi Oblasser und Reini Kornthaler. Wir haben die gleiche spitzenmäßige Runde gemacht wie ich bereits letztes Jahr am 26.06. mit Michael Elsässer, nur hatten wir heute Schnee bis zum Auto. Um 2:06 Uhr raus aus den Federn und nach ca. 2:35 h Autofahrt gingen wir um 5:45 Uhr in Morteratsch weg. Alles verlief ziemlich reibungslos bei optimalen Verhältnissen. Habe ja das Buch vom Berninapionier Walter Flaig zuhause und er bezeichnet ja den Piz Palü als Silberschloss und auch für mich ist der Piz Palü mit seinen 3 Pfeilern eine der schönsten Berggestalten. Vom Palü-Hauptgipfel sind war dann mit Ski die steile Südflanke runter und weiter über die Bellavistaterrasse zum Gletscherplateau unter dem Piz Zupo. Dort mussten wir nochmal alle Kräfte mobilisieren und schließlich waren wir auch auf dem Piz Bernina. Nach der wohlverdienten Gipfelrast wurde es uns dort oben bald zu heiß und wir nahmen dann die 2200 hm Abfahrt durch die Buuch nach Morteratsch in Angriff. Es war mal wieder eine Runde der Extraklasse in einer Gegend wie so wohl schöner kaum mehr sein kann. Für diese Unternehmung weiß man erst so richtig, warum es gut ist, fit zu sein. Mit guten Freunden so etwas zu unternehmen macht sowieso großen Spaß und wir werden das natürlich nicht so schnell vergessen. Unten der Palü und das Foto darunter der Bernina.

  

 

02.04.11: Ruderhofspitze mit Christian Ragg. Heute haben wir eine Firntour gewählt und es hat alles gepasst. Die südseitige Schneedecke wird schon allmählich recht dünn und mit den warmen Tagen schmiltzt diese natürlich immer mehr weg. Christian hat seine Innenschuhe vergessen und ich ging dann alleine rauf über den noch nicht so bekannten Anstieg. Christian hat seine Innenschuhe geholt und ist dann in rekordverdächtiger Zeit mir gefolgt. Ich hatte noch etwas Zeit und bin über die Nordflanke runter (wenig Schnee und teilweise kommt das Eis raus) und über den Grawagrubennieder wieder kurz aufgestiegen.

26.03.11: Wieder (für uns) neue Runde mit Martin Kofler und Alex Radlherr, die allerdings wieder top secret bleiben muss - danke Silvia mit deinen Tipps machst uns eine große Freude. Wetter und Schnee nicht mehr so perfekt als vor ein paar Tagen, aber immer noch gut.

22.03.11: *****Runde in den Ötztalern mit Alex Radlherr und Alex Hofer. Besser können die Verhältnisse wohl nimmer sein.

 

20.03.11: Entfernungskogel mit Christian Ragg: Heute wohl der beste Tag des Jahres für einen unserer Lieblingsberge. Auf der schneeglatten Straße Richtung Praxmar/Lüsens sind einige Autos hängen geblieben - Gott sei Dank hab ich neue Winterreifen. Wir sind erst um 9:15 von Lüsens weggekommen und ein bissl in Schmarotzermanier sind wir in guter Spur bald am Gletscher oben gewesen. 5 Leute sind Richtung Lüsener Spitze und nach der Plattigen Wand haben wir uns mit Spuren etwas revanchieren können. Der Gipfelgrat war dann auch noch bissl eine Wühlerei. Über die Abfahrt brauch ich, glaube ich, nicht mehr viel sagen.

19.03.11: Endlich Schnee - nachmittags auf die Sonnenspitze. Als ich oben war riss es auf und ich bin über's Frauental runter. Oben müssten es schon 40 cm Neuschnee sein, der vom Wind schon ziemlich kompakt ist - aber super zu fahren. Ist halt doch immer wieder schön, die erste Spur runter zu ziehen.

06.03.11: Heute ein Ausflug mit den Naturfreunden Roli Striemitzer und Helli Praxmarer im Stubai. Um Höhenmeter zu bolzen, war das Wetter eigentlich zu schön, so sind wir mit der Bahn bis zum Gamsgarten (sind aber auch mit der Bahn mehr als genug Höhenmeter zusammengekommen). Von dort auf den Hinteren Daunkopf und runter zur Sulze vor der Amberger Hütte. Dann rauf Richtung Schrankogel. Weil ich ja die geplante Runde schon früher mal gegangen bin, hab ich gedacht, mache ich mal was anderes und bin auf die Mutterberger Seespitz (Gipfelbuch von 1967). Bin dann dort eine schöne Rinne runter (Foto). Roli und Helli sind derweil auf den Schrankogel. Geplant war zwar, dass wir uns wieder auf dem Weg zur Ruderhof treffen, aber ich hab dann noch über 1000 hm zur Ruderhof machen müssen. Der Bierdurst hat dann die beiden gleich ins Tal getrieben, wo ich ca. 30 min. später, ebenfalls über die Südflanke, müde aber glücklich, ankam. Traue mich zu sagen eine *****Runde.

 

02.03.11: Pulvertag mit Alex Radlherr auf's Zuckerhütl über die Sulzenauhütte: Wo kommt blos im Stubai der ganz Schnee her? Von wegen schneearmer Winter - heute gespurt in der weißen Pracht, bis es uns schon fast wieder zu viel wurde. Oben starker Gegenwind, der uns auch noch ziemlich viel abverlangt hat. Die Abfahrt war dann eine Sternstunde. Dafür macht das Training (und manchmal die Plagerei) so richtig Sinn.

26.02.11: Wollte eigentlich eine Tour im Arztal machen, aber wegen Schneemangel wieder umgedreht. Wollte dann nicht mehr weit mit dem Auto rumfahren und bin auf den Kofel.

23.02.11: In der letzten Woche ist mir wegen der schlechten Schneeverhältnisse nichts besseres eingefallen als der Glungezer. Um auch da etwas ins Gelände zu kommen, bin ich dort 2 mal über's Frauental abgefahren. Am 22.02. kam dann doch der heiß ersehnte Neuschnee und am 23.02. sind Rikki und ich auf den Gilfert. Ich bin von Weerberg weg und Rikki von Hausstatt, weil die Abfahrt bis nach Weerberg wegen der fehlenden Unterlage nicht zu empfehlen ist. Oben dann sicher 20 cm schöner Pulver. Sind dann über die Lafaster Alm runter, was richtig Spaß gemacht hat - endlich wieder Pulver.

12.02.11: Wegen der eher bescheidenen Schneeverhältnisse hab ich heute nicht recht gewußt was ich machen soll. Dann ist Christian Ragg in der Früh mit einer lässigen Dreitausenderrunde im Sellrain dahergekommen. Er hat mich nicht lange überreden brauchen und wir sind mit 2 Autos nach Gries gefahren, haben eines stehen gelassen und sind weiter nach Lüsens. Von dort sind wir erst mal auf den Winnebacher. Die vielen langezogenen Querungen auf harter Unterlage waren dann alles andere als ein Genuss. Ich hab ja auf meinen neuen 78er Ski (Mittenbreite) wieder mal aus Sparsamkeitsgründen 70er (gerade)  Mohairfelle drauf und das kann bei solchen harten Verhältnissen ganz schön nerven. Christian hat natürlich wieder ordentlich Gas gegeben und als ich fluchend am Winnebacher angekommen bin, war ich eigentlich so weit, ihn allein weiter ziehen zu lassen. Dann sind wir aber doch gemeinsam weiter und Richtung Winnebachseehütte abgefahren und rauf auf feiner Spur auf den Breiten Grieskogel. Nach kurzer Gipfelrast ging's dann runter durch das endlos lange Zwieselbachtal und kurz vor der Guben-Schweinfurter Hütte rechts weg in den sehr schönen südwestseitigen Anstieg auf den Zwieselbacher. Oben in der Rinne muss man dann Stapfen und da hat dann Christian ganz schön geflucht, weil er in meinen Stapfen oft ganz schön eingebrochen ist. Hat halt manchmal Vorteile, wenn man so schmächtig wie ich gebaut ist. Am Zwieselbacher genossen wir dann die Aussicht und waren froh, dass es nun nur mehr bergab ging. Runter gefahren sind wir dann zur Pforzheimer Hütte und weiter das lange Gleirschtal bis St. Sigmund. Hier hätten wir ja dann bis Gries den Bus nehmen können, aber wir wollten die Runde perfekt machen und sind mit Ski weiter zu unserem abgestellten Auto und das ging eigentlich auch noch ganz gut. Erst daheim, als ich mir die Runde auf der Karte angeschaut habe, ist mir bewusst geworden, dass man erst mal eine schönere Runde im Sellrain oder überhaupt finden muss, oder? Die ganz Verwegenen können ja mal die Tour in die andere Richtung mit den langen Talhatschern probieren.

09. u. 10.02.11: Jeweils in der Früh Sonnenspitze, am 09. mit Christian.

06.02.11: Östl. Feuerstein mit Theo Unterrader, Othmar Leo, Stefan Widauer und Werner Hörbart: Dass vom Gschnitztal nicht viele Leute rauf gehen, ist mir heute auch wieder klar geworden - ist halt ziemlich lang und anstrengend. Zumal man sich heute nicht mal mit einer schönen Abfahrt belohnen konnte.

05.02.11: Rastkogel: Nach dem für mich etwas unglücklich verlaufenem Rennen gestern hatte ich keinen rechten Auftrieb. Doch dann ein überraschender Anruf von Stefan Widauer. Haben uns ca. in Fahrtmitte getroffen und sind von Innerst ins Nurpenstal auf den Rastkogel. Weil ich eh schon recht müde von gestern war, ist mir das Nurpenstal noch länger als es ohnehin schon ist, vorgekommen. Jetzt weiß ich wieder, warum ich dort nur alle 10 Jahre einmal bin. Der Schnee war die oberen Hänge aber gar nicht so schlecht und den Wind haben wir eigentlich nur am Gipfel gespürt.  

01.02.11: Habe gestern ein e-mail bekommen, dass angeblich alle die einen Tag nach uns letzte Woche auf dem Habicht waren, aufgrund meiner Seite auf die Idee gekommen sind dort hinauf zu gehen. Viele werden mich verstehen, dass ich immer mehr darüber nachdenke, ob das Veröffentlichen von guten Schneeverhältnissen und schönen Skitouren auf Dauer Sinn macht. Die Beliebtheit von schwereren und längeren Touren hat in den letzten Jahren m. E. doch beträchtlich zugenommen. Natürlich ist der Informationsaustausch durch Internet, e-mail und Handy in den letzten 10 Jahren wesentlich verbessert und erleichtert worden und die Zeit lässt sich nicht aufhalten. Ursprünglich war ja meine Seite nur für ein paar Bekannte gedacht - aber jetzt werden mir doch die Zugriffe schon etwas zu viel. Außerdem gibt es immer mehr Webseiten, die Touren veröffentlichen. Weil ich eigentlich eh schon manchmal zu viel verraten habe, möchte ich mich jetzt in Zukunft etwas einbremsen und manchmal die Tour ein bisschen auch zum Ratespiel machen - wer mich gut kennt, ahnt eh dann meistens wo das ist. Das Wesentliche beim Bergsteigen ist ja nach wie vor einen guten Riecher für gute Verhältnisse zu haben und welche Tour noch verantwortbar ist - eine Tour aus dem Internet nachzulaufen ist doch eigentlich langweilig, oder? Außerdem gibt's bei uns immer noch einiges zu entdecken. Heute haben Rikki, Reini Stuefer und ich schon länger überlegt, wo die Schneeverhältnisse noch richtig gut sein könnten und wir haben Gott sei Dank eine gute Nase gehabt. War eine *****Genusstour mit noch richtig viel Pulver in (noch) einsamer Gegend und herrlicher Aussicht auf den Stubaier Hauptkamm.

 

30.01.11: Lafatscher Roßkopf mit Roli Striemitzer und Reini Stuefer. Wir wußten ehrlich gesagt nicht recht wohin. An den Südhängen wurde der Schnee von der Sonne schon weich. Haben dann den besten Schnee zum Laf. Roßkopf vermutet, der war dann aber teilweise ganz schön windgepresst - war aber trotzdem eine schöne einsame Tour. In der Höhe geht seit gestern ganz schön ein starker Wind, der dem Pulver leider ziemlich zusetzt. 29.01.11: Mit Christian Ragg und Thomas Salchner eine schöne Runde, die aber ein Geheimtipp bleiben soll.

28.01.11: Als Österreichs Oberpistenflitzer wollte ich heute eine richtig feine Trainingseinheit am Patscherkofel absolvieren. Geplant war auf der Piste bis zum Schutzhaus raufflitzen, dann blitzschnell die Ski an den Rucksack und als Tragepassage bis zum Kofelgipfel raufspringen, dort dann 5 mal ums Gipfelkreuz laufen und dabei abfellen. Sofort anschließend eine halsbrecherische Abfahrt, wobei ich mit höchsten 7 Schwüngen das Auslangen finden wollte. Unten angekommen waren dann 3 Übungseinheiten im Hochgeschwindigkeitsfellwechseln geplant. Diese Runde wollte ich mindestens 3 mal machen. Blöderweise ließ ich mich von Roli Striemitzer überreden mit ihm auf den Habicht zu gehen. Er meinte, dass man die südseitigen Pulververhältnisse ausnützen müsse, bevor sie die Sonne und der Wind wieder zunichte macht. Die ganze Sache war dann wirklich zum vergessen. Anstatt feinem pickelharten Kunstschnee auf der Kofelpiste war dann sehr unangehmer ganz flockiger Naturpulver vorhanden. Mit flitzen war natürlich dort auch nix, weil wir ca. 20 bis 40 cm tief spuren mussten. Für's Auge gab es überhaupt nix zu sehen - keine Skihaserln, kein Ratrac, kein Liftbetrieb und nicht mal eine Aprés-Skibar in Gipfelnähe mit lässiger HipHop-Musik - nur langweilige Berge ringsrum. Sehr enttäuscht war ich am Gipfel, dass kein Gipfelkreuz oben war, wo man 5 mal hätte rumlaufen können. Nur die Hochgeschwindigkeitsfell-wechsel konnte ich Gott sei Dank oben durchführen. Roli hat genau mitgestoppt - einmal 33,3 sek, einmal 33,2 sek und zuletzt enttäuschende 33,9 sek. Die Abfahrt auf Naturschnee und noch dazu im unverspurten staubenden Pulver war dann besonders schlimm für mich, weil ich ja viel lieber die fein präparierten leicht eisigen Kunstschneepisten runterflitze. Auf den beiden Fotos kann man ziemlich gut den vergeudeten Tag erahnen. 

 

 

23.01.11: Sonnenspitze vom Erlerhof. Wegen einem Familientag, ziemlich in der Früh weg. Abfahrt Direttissi bei recht schönem Pulver. 26.01.11: Sonnenspitze vom Erlerhof bei ziemlich mieser Sicht.

20.01.11: Sonnenspitze von 1050 m - weiter bin ich in der Früh mit dem Auto nicht gekommen. Die Sicht wurde dann ganz gut und so bin ich die Direttissi im ca. 10 cm Neuschnee runter - hat sich gelohnt. Unter der Tulferhütte hätte es schon ein bissl mehr schneien sollen (oder es hätte überhaupt mehr scheien sollen).

16.01.11: Entfernungskogel: Um 11:00 Uhr in Lüsens weg. In der Flanke ist zwar nicht allzuviel Schnee, aber man kommt eigentlich ganz gut durch. Bei so einem Prachtwetter, war ich noch selten so allein wie heute auf diesem schönen Berg. Abfahrt oben noch schön pulvrig, das ostseitige Kar auch noch ok. In der Flanke zuerst tragfähiger Windharsch, dann anschließend meist Bruchharsch (schöner Schnee ist wahrscheinlich sonst auch kaum zu finden) - aber ein schönes Bergerlebnis war's. 

12. und 14.01.11: Jeweils in der Früh Sonnenspitze von 1200 m. Am 14. Neuschnee allmählich erst ab 2000 m, darunter hat es geregnet gehabt. Neuschnee ziemlich vom Wind beeinflusst.

08.01.11: Schöntalspitze: Bin erst mittags bei frühlingshaften Temperaturen weggekommen. Heute war die Schöntalpitze für mich als wenn sie ein 4000er wäre. War schon ziemlich müde - jetzt wird's Zeit, dass die Arbeit wieder voll losgeht. Bin den Normalanstieg rauf und nach Süden übers Westfalenhaus runter. Die Schneeverhältnisse waren erwartungsgemäß nicht besonders - aber schönes Wetter, wenig Wind und feine Runde. 09.01.11: Sonnenspitze von 1200 m: Wieder mal windig, von oben bis unten schnelle harte (aber noch griffige) Abfahrt.

06.01.11: Zischgeles: Um dem Föhn auszuweichen bin ich kurzentschlossen auf den Zischi, meinem "Schicksalsberg", da ich ja dort Rikki kennengelernt habe. War tatsächlich so gut wie kein Wind. Bin dann das Sattelloch runtergefahren, wo sogar noch unverspurter Pulver vorhanden war.

05.01.11: Rofelewand mit Michael Elsässer: Wer weiß, ob wir solche sicheren Pulververhältnisse diesen Winter noch einmal genießen können -diese Tage weiß man ja wahrscheinlich erst zu schätzen, wenn wir wieder wochenlang schlechtes Wetter haben. Die Rofelewand (natürlich nicht die beeindruckende Nordostwand selber) ist in den letzten Tagen schon recht oft bestiegen worden. Habe aber Glück gehabt, dass ich als erster die Rinne fahren durfte. Von weitem hat sie zwar recht windgepresst ausgeschaut, derweil war sie doch recht pulvrig. Wieder ein sehr schöner Pulvertag.

04.01.11: *****Tour mit Roli Striemitzer und Michael Elsässer in den Ötztalern. Schon jetzt ein Highlight der ganzen Saison - besser können wohl die Pulververhältnisse nimmer sein. Unten im Foto fährt gerade Roli in die Rinne ein. Mehr möchte ich nicht verraten.

03.01.11: Botzerrunde mit Luis Saurwein: Sind heute ins Ridnauntal gefahren. Auf einer guten Spur von 3 Leuten sind wir über die Aglsbodenalm auf den größen Übeltalferner. Für den Freiger sind wir etwas zu spät gestartet, so bogen wir links ab und gingen auf die Scharte und ich noch schnell auf den Botzer. Viele Leute haben sich diesen Winter in diese einsame Gegend noch nicht her verirrt. Die drei Leute vor uns kamen dann vom Freiger herüber auch noch auf die Scharte und es waren alte Bekannte mit Bernhard Empl, Günter Guglberger und Georg Wechselberger. Gemeinsam fuhren wir dann hinunter im teilweise schönen Pulver über das Egatjoch (wo wir alle mit den Fellen kämpften), die Moarberg Alm und dem Bergwerk zurück zum Auto. Lässige Runde in einem besonders schönen einsamen Eck der Stubaier Alpen.

02.01.11: Aglsspitze: Weil in Südtirol besseres Wetter vorhergesagt war, bin ich kurzentschlossen nach Rikkis Orgeljob ins Pferschtal. Und tatsächlich nach dem Brenner blauer Himmerl. Bin ziemlich flott auf einer "Autobahn-Spur" auf die Aglsspitze - heute war aber nicht allzuviel los. Mir gefällt dieser meist sonnige Anstieg. Oben am Grat war es dann schon recht windig und kalt - aber man ist ja bald wieder unten. Daheim bin ich dann gleich mit den Kindern mit der Gondel auf den Kofel gefahren. Seit gestern fährt unsere kleine Andi vom Kofel mit Ski runter und das macht mir am meisten Spaß.

31.12.10: Nachmittags von daheim Glungezerhütte mit Zwischenabfahrt Direttissi. Sylvester auf der Hütte verbracht, bei der besonders schönen Sylvesternacht mit der super Aussicht von der Sonnenspitze ins Inntal ein Erlebnis. Auf der Tischbank übernachtet und gleich beim Hellwerden Abfahrt Direttissi (2 x weil's so schön war) und dann mit Ski heim. 

30.12.10: Wilder Freiger mit Helli Praxmarer vom Stubaital über die Bsuchsalm: In den Stubaiern hat's schön viel Schnee gemacht. Wir haben von unten bis oben gespurt. Die Zwinge nach der Bsuchsalm und der Bachgraben sind momentan auch Genuß. Bis auf ca. 2900 m haben wir richtig schwer 30 cm tief spuren müssen, danach im oberen Gletscherbereich ist es dann mehr oder weniger windgepresst, was den Aufstieg erleichterte. Von Süden über den Übeltalferner (Ridnauntal) kamen heute auch Leute herauf. Die ersten 500 hm der Abfahrt waren teils windgepresst, aber dann konnten wir bis runter die Abfahrt richtig genießen - ein richtig schöner Pulvertag, wie man ihn nicht so oft erwischt.

28.12.10: Grünberger mit Christian: Im Arztal mal wieder nix los, ab 1800 m spurenderweise zum Grünberger im recht schönen Pulver (10 bis 20 cm) - auch kam immer wieder die Sonne raus. So gut wie keine Steinberührungen - die Mulden sind schon gut mit Schnee gefüllt.

27.12.10: Gleierschtaler Brandjoch mit Roli: Bei den frostigen Temperaturen ist natürlich die Arzler Scharte optimal. Auf dem Rumer Alm Rodelweg kamen dann doch Zweifel, ob das eine gute Idee war. Viel geschneit hat's in den Nordalpen über Weihnachten nicht - aber Gott sei Dank ist ab ca. 1200 m garade noch ausreichend Altschnee vorhanden. Auf harter Unterlage und 3 bis 4 cm Pulver ging's in der Sonne bis knapp unter die Mannlscharte und weiter mit einer alpinen Querung unter der Wechte zum gemütlichen Biwakhüttl direkt unter dem Gipfel. Roli hat gleich gemeint, dass er da mal bei seinem nächsten Rendezvous hingehen wird. Die Abfahrt war dann nicht gerade großartig, hätte aber auch schlechter sein können.

24.12.10: Sonnenspitze von der Gufl - die Sicht oben gar nicht schlecht. 25.12.10: Sonnenspitze vom Erlerhof - nachmittags hat es oben sogar ziemlich aufgerissen und man hat den frischen Pulver genießen können. 26.12.10: Sonnenspitze von daheim mit Christian Ragg - Christian hat bärenstark gespurt über Rinner Alm, Kalte Kuchl, Hischvogel und Frauental. Durch den Wind waren die -20° wirklich saukalt. Aber die Abfahrt der Direttissi hat für alles entschädigt - unter dem lockeren 30 cm Pulver ist eine feste Unterlage vorhanden, die auch schon die Steine zugedeckt hat.

23.12.10: Schitourenteam Naturfreunde. Thomas Pupp als Obmann der Naturfreunde Tirol und Werbeprofi hatte die Idee, dass ein paar passende Leute über Bergsport und Rennen Werbung für die Naturfreunde-Organisation machen, die ja ähnlich organisiert ist wie der Alpenverein. Jeder kann bei den Naturfreunden Mitglied werden und ist damit bei Bergunfällen versichert.     Das Schitourenteam Naturfreunde besteht aus 5 Freunden, die alle überzeugte Naturschützer sind. Dies sind Christian Ragg, Roli Striemitzer, Helli Praxmarer, Rikki Obendorfer und ich. Wir sind natürlich strikt gegen den Größenwahn der Skigebietsbetreiber mit den ständigen Erweiterungen. Stetiges Wachstum und jährliche Umsatzsteigerungen können auf Dauer nicht zielführend sein. Unsere schönen Alpen sind ein Naturjuwel, und weltweit nahezu einzigartig. Es ist unsere Pflicht dieses Wunderland auch für die zukünftigen Generationen zu erhalten. Es kann nicht sein, dass man aus dem österreichischen Alpengebiet eine einzige große "Skischaukel" macht. Es muss noch einsame Berge und Täler geben, wo sich der erholungs- und abenteuersuchende Mensch zurückziehen kann. Die schönsten Erlebnisse hat man ja schließlich in der Natur und in den Bergen und die gilt es zu erhalten. Geldgier und Konsum sind egoistisch und oberflächlich und nur kurzfristige Freuden auf Kosten anderer.

  

19.12.10: Thaurer Zunterkopf mit Roli: Bei dem Wind ist uns nichts besseres eingefallen. Sogar der Hang oberhalb vom Törl heute ziemlich windgepresst.

17.12.10: In der früh von Tulfes Sonnenspitze bei recht guten Bedingungen - zwar kalt, jedoch kein Wind und schöne Abfahrt. 15:12.10: In der früh von Tulfes Sonnenspitze bei extremen Bedingungen - kaum Sicht, starker Wind und oben -21° - da freut man sich richtig auf's warme Büro. 11.12.10: Von Tulfes bis Tulfein mit Roli und mit Ski heimgefahren.

08.12.10: Nockspitze: Mit Roli Striemitzer von Mutters auf's Birgitzköpfhaus. Roli war dann die Nockspitze doch zu alpin und er gesellte sich lieber zu den Skifahreren zum Hoadl. Ich bin spurenderweise über die Mairrinne auf die Nockspitze.

04.12.10: Lampsenspitze mit Roli Striem. u. Christian Ragg. Der Zischgeles war uns zu kalt und schattig. So sind wir mit sehr vielen anderen auf die Lampsen. Schon recht viel Schnee aber Steine verstecken sich halt doch manchmal noch darunter. 05.12.10: Sonnenspitze von Tulfes. Der Wind war bei Tulfein am schlimmsten, zum Gipfel rauf ging's eigentlich dann wieder ganz gut - hab vielleicht einen guten Zeitpunkt erwischt -schöne Abfahrt.

01., 02. u. 03.12.10: Jeweils Sonnenspitze. Als Morgensport ein schönes Skitouren- und Pulvererlebnis. Rikki ist momentan etwas kränklich und so hab ich das Auto haben können. Fahre danach direkt ins Büro, wo ich duschen kann. Gestern und heute hab ich von Tulfes raufgespurt und heute war dann die Spur oben sicher 20 bis 25 cm tief. Das es bei uns durch den Glungezer so eine lange und lawinensichere Skitour gibt, ist schon ein Glück. 

26., 27. u. 28.11.10: Jeweils Sonnenspitze. In der Früh hielt sich der Wind immer in Grenzen. 100 hm unterm Gipfel muss man über die Steine bretteln sonst eigentlich ganz gut.

24.11.10: Sonnenspitze. Ab der Tulfer Hütte ausreichend Schnee. Hab dann doch bis zur Sonnenspitze raufgespurt. Oben schon noch recht steinig (je nach Fahrweise muß mit Materialverlusten gerechnet werden), aber zwischendrinn in den eingewehten Mulden schon ganz gut. Die Piste ist schön zu fahren.

21.11.10: Hochtennspitze mit Christian Ragg. Wo man hinschaut kaum Schnee, außer in der Axamer Lizum - wie so oft im November. Der Hoadl ist ja heuer schon seit längerem Trainingsberg der Innsbrucker, aber seit diesem Wochenende gehen auch sehr viele auf den Ampferstein. Bei diesem Andrang könnte man meinen, dass der Ampferstein eine leichte Skitour ist. Wir sind heute ein Stück die Damenabfahrt hinauf, dann links weg und am Schluss über die schöne schmale Rinne auf's Joch und noch zu Fuß auf die Hochtennspitze. Um die Tour zu einer kleinen Runde auszubauen, sind wir über den Widersberg zurück zum Auto.

20.11.10: Ampferstein und Widersberg mit Roli Striemitzer: Sind zuerst nichtsahnend ins Stubaital, doch 2 km nach Neustift plötzlich Stau. Wegen dem riesen Andrang im Skigebiet war um 9:15 Uhr der Parkplatz voll und die Autos wurden bei Krössbach angehalten und die Skifahrer mit Bussen zum Gletscher hinter transportiert. Wir sind in die Axamer Lizum (Parkplatz noch kostenlos und mind. zur Hälfte voll) und auf den Ampferstein bei wirklich viel Schnee und schöner Abfahrt. Widersberg ging auch gut - keine Materialverluste.

14.11.10: MTB-Runde mit Christian Prader. Bei Föhn über Europabrücke ins Stubaital und nach Schönberg kein Wind mehr. Schöne sonnige und schneefreie Auffahrt auf die Pfarrachalm. Ein Stück runter, dann rauf auf's Burganna und im Schnee runter bis zur Kreither Alm und schneefrei weiter nach Mutters und über Gärberbach und Vill wieder heim.

10.11.10: Skitour Sonnenspitze: Um 6:30 Start vom Erlerhof auf 1100 m, hat in den letzten Tagen doch recht viel Schnee gemacht, allerdings oben total verblasen. Wollte eigentlich blos zum Schartenkogel. Oben beim Anstieg zum Glungezer alles ziemlich windgepresst, so dass man in den Mulden wenig Felsberührung hat - allerdings muss man einmal kurz tragen. Abfahrt oben ohne gröberen Felskontakt, allerdings trägt der Schnee nur teilweise, so dass doch recht mühsam, aber für die Jahrzeit gar nicht so schlecht. Auf der Piste schöner Pulver. 

06.11.10: Haller Roßkopf mit Roli Striemitzer. Nach der Wettervorhersage, haben wir wieder unser Saisonziel erreicht, als letzter in diesem Jahr im Gipfelbuch zu stehen. Bei 2° um 7:30 Uhr von Sistrans mit dem Rad weg und mit Roli rein ins Halltal in die Schinder-Auffahrt bis zum Issanger. Dann endlich in der Sonne und übern Wilde-Bande-Steig zum Einstieg Südostgrat gleich rauf über die untere Steilstufe. Hier dann kaum Schnee und schön warm bis zum schönen Gipfel (unten - links im Bild die Kälberkarkante). Der Übergang zur Stempelspitze dann im Schnee. Die Stempelreise ebenfalls im Schnee und mit Rädern immer noch bei nur 4° im Halltal wieder heim. Kälter darf's im Halltal nimmer sein, da sonst Glatteis. Ich musste dann wie immer noch nach Sistrans rauf.

01.11.10: Hundskopf. Mit dem Rennrad bei angenehmen Temperaturen über Tulfes, Volders, Fritzens, Gnadenwald auf die Hinterhornalm. Der Wind war nicht mal stark und so bin ich noch auf den Hundskopf rauf. Wer hätte das gedacht, dass man nach dem Schneefall letzte Woche jetzt schon wieder fast schneefrei auf den Hundskopf kommt - der Föhn hat ganze Arbeit geleistet.

31.10.10: Hoadl mit Christoph. Es hat nicht viel gefehlt, dann hätt uns der Föhn oben weggetragen - jedoch recht schöne Abfahrt. 30.10.10: Schartenkogel von Gufl. Der Föhn frisst den Schnee. Nach der Gluckser Hütte aber noch genug. Schon Spuren hinauf zum Glungezer. 29.10.10 Patscherkofel: Man hat begonnen die Piste im oberen Teil zu präparieren. Bin auf einer Spur zum Gipfel gegangen. Die Abfahrt war im nichtpräparieten Teil ziemlich mühsam, weil noch alles hart war. 26.10.10: Schartenkogel von Tulfes mit Christian: Es hat richtig viel geschneit - oben sicher einen halben Meter. Viele Bekannte unterwegs. So einen Schneefall wünschen wir uns natürlich auch ein paar mal im Winter.

23.10.10: Schartenkogel: Die erste Skitour der Saison ist ja doch immer was besonderes. Bei der Gluckser Hütte fängt der Schnee an. Oben dann so 20 bis 25 cm. Abfahrt mit alten Ski ok.

Sommer 2010:

16.10.10: Glungezer mit Mountainskyver. Von Sistrans über Sistranser Alm, Issboden, Viggarspitze und über südseitigem Steig auf Glungi, runter Schartenkogel und mit Skyver wieder heim. Dank Skyver ist die Runde in 4 h zu machen.

10.10.10: Patscherkofel mit Familie. Mit Bahn bis Bergstation (ich mit Radl), rüber Boscheben und von Osten auf Kofel - allen hat's gefallen.

26.09.10: Mountain-Skyver-Tour auf den Simmering mit Tom Scheiring. Wem zum einen das bergaufradeln und zum anderen das bergabgehen zu mühsam ist, für den wurde der Mountain-Skyver erfunden. Die Entwicklung von der skyver gmbh aus Penzberg in Bayern ist ganz neu (www.mountainskyver.com). Es gibt von diesem Gerät 4 Modelle - für mich kommen ja da nur die leichteren Ausführungen in Frage. Dies wäre zum einen das Modell "summit" ohne Federgabel mit ca. 8 kg und das Model "kibo" mit Federgabel mit ca. 8,8 kg (hab ich). Der Skyver kann zusammengeklappt mit mitgelieferten Bändern auf einen herkömmlichen Rucksack geschnallt werden. Allerdings, um so besser das Tragesystem des Rucksackes, um so schonender für Rücken und Schultern. Für mich ist es ja fast weniger anstrengend auf Steigen bergauf zu gehen, als mit dem Bike auf Forststraßen bergauf zu radeln, weil man ja zu Fuß irgendwie besser das Tempo anpassen kann und das Gehen nicht ganz so langweilig ist. Oben wird dann der Skyver einfach auseinander geklappt und dann nach unten gerollt. Wer, wie ich, nicht der Downhiller ist, sucht sich Almen und Berge auf die auch Forststraßen oder einigermaßen fahrbare Steige hinaufführen. Der Schwerpunkt ist ziemlich weit hinten, so dass man relativ entspannt steile Straßen und Wege runter kommt. Allerdings muss man sich erst daran gewöhnen, dass das Gefährt durch die kleinen Laufräder sehr wendig ist, so dass der Lenker gut festgehalten werden muss, um Schläge sofort gegenzusteuern. 8 kg verteilt auf einen guten Rucksack sind eigentlich gar nicht so schlimm - allerdings könnte man den Skyver noch tunen. Wir haben auf alle Fälle eine neue Berggehmethode entdeckt und mir kommt vor, dass diese Erfindung bzw. Entwicklung eigentlich schon längst überfällig ist.  

24.09.10: NO-Grat von Maning- und Acherkogel im Kühtaigebiet (Mittertal) mit Roli Striemitzer. Jetzt haben wir doch noch eine gscheite Bergtour geschafft - bevor der Schnee kommt. Beim Föhn ist es ja immer am besten man fährt in die Sellrainer Berge und es war tatsächlich nur leicht windig. Auch am Gipfel auf 3000 m war's gemütlich. Der schöne Grat auf dem Foto ist der zum Maningkogel und im Hintergrund sieht man noch den Grat zum Acherkogel. Wenn man die Grate beim Zustieg sieht ist es schon spannend - man glaubt kaum, dass es meist nur IIer und IIIer Gelände (einmal vielleicht IV) ist. Irgendwie ist er der kleine Bruder vom Grundschartner - alles bester Granit. Man klettert eigentlich immer ziemlich an der Gratschneide entlang. Roli hat ja einen guten Riecher und so waren wir sogar vom Einstieg in 1 h auf dem Maningkogel, weil wir nicht sichern brauchten. Dann ging's 15 min. nach Süden runter in die Scharte und in ca. 45 min. über den noch etwas ausgesetzteren Grat (III) auf den Acherkogel. Der Abstieg auf dem Normalweg in der Nordflanke war dann wegen dem teils vorhandenen gefrorenen Schnee gar nicht leicht - mit Steigeisen wärs einfacher gewesen. Es ging alles gut und wir waren auf jeden Fall mehr als zufrieden über die schöne Runde.

  

21.09.10: Gr. Trögler mit Rikki. Kinder in den Kindergarten bzw. Schule und mit Auto bis Schönberg. Mit den Rädern bis ins hinterste Stubaital bei frostigen 6° und zu Fuß weiter auf den Großen Trögler. Wohl der schönste Aussichtsberg im Stubai - nach Süden der noch große Sulzenauferner mit Zuckerhütl und nach Norden die Ruderhofspitze. Runter dann ab der Dresdner Hütte mit der Bahn.

08.09.10: Bettelwurf. Habe mir heute den Weg auf die Bettelwurfhütte angeschaut. Bin um 6:35 Uhr von Sistrans mit dem Rad weg. Es ist schon sehr beeindruckend welchen Graben die riesiege Mure in der Bettelwurfreise hinterlassen hat - ich schätze der Graben ist 40 m breit und mind. 10 m tief und erstreckt sich vom Fuß der Wechselreise bis zur Halltalstraße runter. Dass sich so ein riesiger Schotterkörper in Bewegung setzen kann, ist kaum vorstellbar - anscheinend hat sich oben zu viel Schotter angesammelt und durch einen Starkregen ist dann alles in Bewegung geraten. Jetzt hat man den Weg auf der Reise neu anlegen müssen. Er führt zwar direkter hinauf, aber dafür muss man viel im Schotter gehen - glaub kaum, dass man jetzt schneller oben ist. Weil ich schon mal auf der Hütte war, bin ich weiter übern Kleinen Bettelwurf auf den Großen. Oben war's dann durch den Föhn ganz schön kalt. Bin dann den Normalweg runter und die 1700 hm bis zum Bettelwurfeck, wo das Rad stand, gehen dann ganz schön in die Oberschenkel. Um 11:30 Uhr war ich dann endlich im Büro.

23.08.10: Kühtairunde mit Christian Ragg. Einmal im Jahr muss man sich folgende Runde geben: Sistrans, Gärberbach, Natters, Grinzens, Tanneben, Sellrain, Kühtai, Ötz, Haiming, Haiminger Berg, Ochsengarten, Kühtai, Sellrain, Tanneben, Grinzens, Natters, Gärberbach und Sistrans. Am Schluss hab ich fast ein bissl schlapp gemacht - Christian wurde dagegen überhaupt nicht müde (3600 hm, 135 km, 5:30 h Fahrzeit und 24,5er Schnitt).

21.08.10: Naviser Sonnenspitze. Sehr schöne MTB-Runde von daheim über Tulfes und Kleinvolderberg ins Voldertal bis Steinkasern und Melkboden auf ca. 2240 m (durchgehend sehr gute Wege). Dann das Rad raufgetragen auf's Naviser Jöchl auf 2479 m und einen Abstecher zur Sonnenspitze. Von den beiden Gipfeln musste der Felszapfengipfel mit Radschuhen etwas erklettert werden. Dann das Rad tragend bzw. schiebend runter Richtungs Süden zur Grafmartalm auf 2162 m. Weiter ging's dann fahrend über Peeralm und Navis bis Matrei. Von hier dann noch auf der Römerstraße bis heim (insgesamt ca. 60 km).

10.08.10: Neunerkogel mit Rikki. Rikki hat die Kinder zu Oma gebracht und ist dann von Innsbruck mit dem Rad ins Kühtai und zum Finstertaler Stausee und ich von daheim über Grinzens. Vom Stausee sind's noch 300 hm auf den Neunerkogel, wo man eine schöne Aussicht hat. Rikki ging sogar barfuß rauf und ich mit Zehenpatschen. Plötzlich zog es über den Sellrainer Bergen zu und wir wurden bei der Radheimfahrt so richtig nass.

08.08.10: Schlicker Seespitze mit Michael Elsässer. Wieder mal eine der schönsten MTB-Runden die man von daheim aus machen kann. Bin über Gärberbach nach Mutters, dort mit Michael getroffen. Weiter über Kreith, Telfer Wiesen, Fulpmes und Neder auf die Auffahrt zur Starkenburger Hütte. Der Weg richtig gut und man hat immer eine schöne Aussicht auf die Stubaier Gletscherberge. Ab der Hütte haben wir das Rad meist geschoben und gelangten dann in ca. 45 min. auf's Seejöchl. Irgendwie musste dann doch ein Gipfel her und wir sind im (teilweise) Schnee auf die Seespitze (mit 2808 m immerhin höchster Kalkkögelberg). Michael ist dann zur Adolf-Pichler-Hütte fast alles gefahren - ich hab ja immer Angst, dass ich mir wehtue und hab dann doch recht viel geschoben (auch schmälere Reifen und keine Federgabel). Die weitere Abfahrt nach Grinzens war dann ziemlich rasant und Michi war dann gleich mal daheim in Birgitz. Ich musste mal wieder über Natters und Gärberbach (Sillgraben) nach Sistrans um noch weitere Höhenmeter zu sammeln. Wirklich klasse Runde und wird von mir zur Nachahmung empfohlen.

04.08.10: Roßkogel und Weißstein mit Rikki. Die Kinder waren diese Woche vormittags im Sommerkindergarten. Um die Strecke vom Sellrainer Bergrennen anzuschauen sind wir von daheim über Gärberbach und Grinzens nach Sellrain und rauf bis zum Ziel vom Bergrennen. Mit den Rädern bei geringem Höhenverlust noch weiter bis auf 2150 m. Hier sind wir dann zu Fuß auf den Roßkogel. Ich hab dann noch eine kleine Fleißaufgabe (Weißsteinüberschreitung) gemacht. Runter und heim bekam dann mal wieder der Schnellere von uns beiden Stress, weil Rikkis Eltern nur bis 15:30 Uhr Zeit hatten auf die Kinder aufzupassen.

21.07.10: Zischgeles. Mit Rennrad von daheim über Gärberbach nach Praxmar und weiter die asphaltierte Tiwag-Straße bis auf 1950 m. Dann zu Fuß weiter über den Oberstkogel auf den Zischi. Abstieg übers Satteljoch zum Rad. Schöne Runde und ein 3000er von daheim war's auch. 

Skitouren 2010:

25.06.10: Berninarunde - es ist geschafft: Diese Runde ist mir ja schon lange vorgeschwebt, aber das Wetter musste ja dafür 100%ig passen und so habe ich sie eigentlich auf's nächste Jahr verschoben. Nach dem es ja in den letzten Wochen in der Höhe ständig ganz schön viel Schnee gemacht hat, sind ja oben immer noch gute Verhältnisse. Nach dem Anruf von Michael Elsässer, habe ich mich dann doch noch durchgerungen eine Skitour zu gehen. Um 1:37 Uhr klingelte der Wecker, kurz vor 5 Uhr bei optimalen 2° gingen wir in Morteratsch weg und zwar den Sommerweg auf die Bovalhütte. Der Gletscher ist bis auf Höhe der Hütte schon aper, hier querten wir ihn und kamen dann über die Isla Persa auf den Persgletscher. Auf 2700 m ging's dann immer im Angesicht der herrlichen Palüpfeiler mit Ski weiter. 1 Monat Skitourenpause spürt man dann schon und so waren wir endlich um 9:40 Uhr auf dem Piz Palü Hauptgipfel. Der Grat über dem westlichen Palügipfel (Piz Spinas) war noch unverspurt und so fuhren wir, auch aus zeitlichen Gründen, nach dem Hauptgipfel steil runter nach Süden und querten zur Fuorcla Bellavista. Weil wir ja noch größeres vorhatten, ging's gleich weiter über die Bellavista-Terrasse oberhalb der gewaltigen Abbrüche des Morteratsch-Gletschers. Hier waren auch keine Spuren vorhanden und so brauchten wir eine gute Nase um durch die Brüche im Bereich vom Piz Zupo zu finden. Für die letzten 500 hm auf den Piz Bernina hofften wir auf die 2. Luft - weil man ja auch die Höhe ganz schön spürt. Auch hier war kein Mensch unterwegs und so ging's im ca. 3 cm tiefen Firn mit Ski bis auf ca. 3900 m und dann zu Fuß weiter bei optimalen Verhältnissen mit nur einer kleinen Felspassage auf den Piz Bernina. Um 13:00 Uhr haben wir es endlich geschafft und freuten uns über Michaels 1. Viertausender. Vom Biancograt ist in den letzten Tagen niemand heraufgekommen, weil ja der Übergang vom Piz Bianco zum Hauptgipfel noch ziemlich eingeschneit ist. Um 13:45 Uhr nahmen wir dann die finale Abfahrt durch die berühmte Buuch in Angriff. Ich bin ja hier schon 3 mal durchgefahren, aber das ist schon ewig her und wir waren schon froh, dass eine Spur vom Vortag vorhanden war. Man fährt hier schon durch eine wilde Gletscherszenerie immer direkt unter den Riesenabbrüchen der Bellavista-Terrasse. Einmal gab es eine lauten Knall, aber Gott sei Dank, hat ein Eisturm weit weg von uns den Weg in die Tiefe gesucht. Als wir dann sogar nochmal anfellen mussten, um einigen Riesenspalten auszuweichen, kamen wir dann schon auf dem Zahnfleisch daher - mit dem haben wir nämlich nicht gerechnet. Von oben bis auf 2400 m hatten wir durchgehend 5 cm tiefen Firn, so dass die Abfahrt richtig Spaß machte. Mit Ski fuhren wir dann sogar bis nahezu zum Gletscherende auf 2170 m. Auf dem etwas aufgeweichten Blankeis zu fahren ging nämlich gar nicht so schlecht. Der 40-minütige Fußmarsch zum Auto war auch noch interessant, da hier immer die Gletschstände angeschrieben sind. In den letzten 10 Jahren ist der Morteratschgletscher ca. 300 m zurückgegangen und seit 1900 um sogar 1,87 km. Um genau 16:00 Uhr waren wir am Auto und glücklich über den herrlichen Tag, den wir nicht so schnell vergessen werden. Für mich ist ja eh das Morteratschtal mit Piz Palü, Bellavista und Piz Bernina mit das schönste im gesamten Alpenraum und mit dieser Runde ist uns sicher etwas besonderes gelungen. Das Bild unter hab ich am Morgen aufgenommen - links ist der Piz Palü, in der Mitte die Bellavista und ganz rechts der Piz Bernina mit dem Biancograt.  

25.05.10: Olperer mit Alex Radlherr: Die wenigen schönen Tage bei uns müssen einfach genutzt werden. Um 6:15 Uhr sind wir von Toldern im Schmirntal mit den Rädern weg. Der Weg ist zwar teilweise recht steil, aber gut hergerichtet. Nach 450 hm waren wir bei den Lawinenkegeln auf ca. 1900 m. Die Lawinen sind schon gut abgeschmolzen und so ging es schnell voran. Der Schnee war zuerst weich, aber es wurde immer besser und ab ca. 2300 m gut tragfähig. Ohne Probleme ging's weiter zum Skidepot auf ca. 3350 m. Der Grat hat momentan eine dicke Schneeauflage und eine gute Spur. Die einzige Felsberührung ist momentan beim Überhang - dort muss man sich wieder richtig an die "Entenfüße" hinhängen und raufziehen. Um 9:30 Uhr auf dem Gipfel hattten wir noch schön Zeit für eine Rast. Die Abfahrt um 10:30 Uhr war dann optimal - oben noch leicht hart, aber dann wurde der Schnee immer geschmeidiger und wir zischten runter. Auch ganz unten im Weichschnee ging's gut, da der sich der Schnee schon recht gut gesetzt hat. Bis auf meinen halb aufgefressenen Radsattel (es waren allerdings keine Kühe und Schafe unterwegs - vielleicht Gemsen oder Murmeltiere), ist die Tour heute wie am Schnürchen gelaufen.       Ich bin ja dann noch kurz nach Mittag mit Christian zum Kronplatz zum Giroschauen. In Olang mussten wir das Auto abstellen und sind dann quasi von hinten mit den Rädern auf den Furkelsattel. Von dort ist ja dann das Bergzeitfahren bis zum Kronplatz auf 2270 m noch ca. 6 km lang. Ab dem Furkelsattel müssen ja die Rennfahrer auf einer Schotterstraße fahren. Sie ist zwar auf den steilsten Abschnitten (bis zu 24%) mit einer gebundenen Decke hergestellt worden, aber bei den normalsteilen Abschnitten ist der Schotter manchmal ganz schön lose. M. E. ist es wirklich eher eine Mountainbikestrecke und für die Rennradfahrer alles andere als ein Vergnügen, aber für uns Zuschauer doch sehenswert. Ich bin ja dann fast bis zum Gipfel raufgewandert und dort war natürlich die Hölle los. Man kann ja dann jeden Profi einzeln bei seiner Schinderei beobachten. So ist halt der Giro - für die Rennfahrer eine Tortur, aber den Zuschauern wird einiges geboten. Vom Streckenprofil her ist ja da die Tour de France dagegen die reinste Kaffeeausfahrt.

 

23.05.10: Arztalrunde: Weil ich ja doch lieber ohne Autoverkehr unterwegs bin, hab ich mich heute noch einmal für eine Skitour entschieden. Mit dem Rad vom Hinterlarcher zum Arztaler Niederleger auf 1900 m auf ziemlich steiler Straße. Dort fing dann bald der Schnee an und es ging bei durchgefrorenen Verhältnissen zum Grünberger. Es sind dann recht viele Wolken aufgezogen und so bin ich klassisch runter Richtung Navis bis zur Grünbergalm. Wieder angefellt und rauf auf's Pfoner Kreuzjöchl. Bei der Abfahrt wieder zurück zum Rad hab ich dann optimalen Firn gehabt - so gut hab's ich hier noch selten erwischt. 22.05.10 Glungezer von daheim, Schnee ab 1950 m.

20.05.10: Zufrittspitze mit Michael Elsässer. Für's Rennradradeln ist's wirklich noch a bissl zu kalt und mit dem MTB geht's wegen dem Schnee noch nicht besonders hoch hinauf. Jetzt fast Ende Mai und über 2000 m immer noch tiefster Winter, gut dass es die Ski gibt. Wir sind heute nach Südtirol ins Martelltal bis Hölderle und sind dort um 8 Uhr weg - bei der momentanen Kälte muss man für die Frühjahrsskitouren nicht mal besonders früh aufstehen. Haben die Ski ca. 650 hm getragen und sind dann ab 2100 m mit Felle weiter. Beim Aufstieg hat's schon leicht aufgefirnt, aber darunter war alles gut durchgefroren. Immer genau in südlicher Richtung ging's im herrlichen Skigelände aufwärts. Beim Soyferner war es dann gehörig steil, so dass wir teilweise stapfen mussten. Nach dem Skidepot am Joch zum Ultental, mussten wir am Ostgrat noch etwas unser Kletterkönnen auspacken (siehe rechtes Bild). Das Wetter in Südtirol ist wirklich um einiges besser als bei uns - wir hatten meist Sonne und den Nordföhn spürten wir kaum. Die Abfahrt am Ferner war richtig pulvrig und von 3000 bis 2100 war's dann schön firnig. Wir sind anschließend etwas anders als beim Aufsteig weiter - hier war's dann zwar wegen den Stauden recht mühsam, aber immerhin konnten wir bis 1850 m runter fahren, d. h. wir hatten rd. 1500 hm Abfahrt. Diese doch recht knackige Tour wird anscheinend nicht besonders häufig gemacht, war aber für mich eine neue Entdeckung. Im Foto links das herrliche Skigelände - fast so weit das Auge reicht.

13. und 14.05.10: Glungezer von daheim. Habe diese Woche Urlaub gehabt und trotz dem eher schlechten Wetter bin ich mit meiner Glungezerwoche ganz zufrieden. Heute ab 2000 m ca. 8 cm Neuschnee, oben dann bald 15 cm. Die Sicht war heute ziemlich schlecht. Jetzt mitte Mai oben immer noch Winter und im Oktober schneits eh schon wieder - bei uns sind halt die (meist verregneten) Sommer schon sehr kurz. Gut, dass man fast ein 3/4-Jahr Skitouren machen kann.

10. und 11.05.10: Glungezer von daheim. Mit dem Rad bis zum Schnee auf ca. 1950 m. Mit der leichten Tourenrennausrüstung ist das Radfahren nicht viel mühsamer als normal. Der Schnee war dann jedesmal schön tragfähig und bei der Abfahrt vom Osthang war dann um ca. 10:30 Uhr idealer Firn. Für mich so ziemlich die schönsten Glungezertouren des Jahres - außerdem so einsam wie momentan ist der Berg wohl sonst nie.

09.05.10: Östl. Feuerstein vom Stubai über Bsuchsalm mit Michael Elsässer. Heute wurde uns endlich schönes Wetter geschenkt. Sind kurz nach 7 Uhr weg und haben bis zur Zwinge getragen. In dieser dann Lawinenknollen, danach mit Felle auf 3 cm Neuschnee auf gefrorenem Altschnee. Vor uns waren 2 Leute und wir konnten bis zum Gipfel in deren Spur gehen. Am Gipfelhang dann ca. 30 cm Pulver - in den letzten Tagen hat es anscheinend immer von Süden geschneit und da haben die Hauptkammgipfel einiges abbekommen. Abfahrt Gipfelhang 1a, danach sind wir gleich direkt steil an der linken Seite den Gletscher runter. Weiter bis zur Zwinge runter war's dann auch noch richtig fein. Durch 30 min. Skitragen haben wir dann die Tour gemütlich ausklingen lassen. Auch bei uns gibt's schöne Eisbrüche.

 

07.05.10: Glungezer von daheim. Mit Ski am Rucksack fährt es sich zwar mit dem Radl nicht so angenehm wie ohne, aber man muss halt immer genau einen Gang leichter treten als normal. Bin bis zur Talstation Kalte Kuchl mit dem Rad, dann ca. 80 hm zu Fuß und weiter mit Ski - ab 2050 m war's dann gut gefroren. Abfahrt Osthang ganz angenehm. Eine Skitour ist halt doch was anderes, als bei dem Wetter mit dem Radl rumzugurken.

30.04.10: Ortler mit Roli Striemitzer. Als wir heute früh übern Reschen fuhren war es schon ziemlich warm und übern Ortlermassiv waren in der Dämmerung Wolken zu sehen - ob das eine gute Entscheidung war? Sind aber trotzdem um 6:00 Uhr vom Campingplatz in Trafoi gestartet (zu Hl. Drei Brunnen kann man noch nicht hinter fahren) und der Nebel hat sich Gott sei Dank schnell gelichtet. Bei Drei Brunnen fängt dann schon der Schnee an und weil's nachts unten nicht richtig gefroren hat, sind wir den Lawinengraben hinauf. Wir kamen schnell voran und bald waren wir in Höhe der Berglhütte. Ab hier war es dann durchgefroren und alles war bestens. Von oben schauen immer die Eisbrüche des oberen Ortlerfernes auf einen herab - irgendwie hat man da schon ein mulmiges Gefühl. Weiter ging's in Richtung Südosten bis zur Trafoier Eisrinne westlich des Sommerweges. Auf einer alten Spur konnte man diese sogar mit Ski raufgehen - nur in Höhe des Lombardi Biwaks mussten wir ganz kurz über den Fels gehen. Den obere Ortlerferner hatte ich viel flacher in Erinnerung, aber bei guter Pulverauflage ging es auch hier schnell nach oben. Hier kamen uns 2 Leute entgegen, die von Süden die direkte Minnigeroderinne rauf sind (ich bin ja im März 2003 auch schon mal, allerdings die etwas zahmere Haupt-Minnigerode rauf, dafür mussten wir uns damals mit dem oberen Hintergrat bei winterlichen Verhältnissen abkämpfen). Am Gipfel genossen wir die Aussicht auf die gewaltigen Berge um uns herum und saßen eine Stunde oben. Lt. Gipfelbuch waren heuer im Winter ca. 20 Leute oben. Wir haben heute wirklich super Verhältnisse erwischt und Steigeisen und Pickel konnten im Rucksack bleiben. Um 11:00 Uhr nahmen wir dann die 2300 hm Abfahrt in Angriff. Oben war's schön pulvrig, die steilsten Bereiche bei der Trafoier Eisrinne waren allerdings noch hart (bis die weich werden, bis dahin würde man unten dann versumpfen), aber wir kamen mit Ski gut durch. Danach war es bis zur Berglhütte optimal aufgefirnt. Die Abfahrt nach der Hütte war dann schon weich, aber wir kamen eigentlich ganz gut runter. War heute ein super Tag und wir waren von der stark vergletscherten Nordseite des Ortlers mit den vielen Eisbrüchen sehr beeindruckt - da kommt man sich selber ziemlich klein vor. Im Bild unten die momentan ziemlich eisige Ortler-Nordwand.

29.04.10: Firnrunde im Kühtai: Habe heute eine neue Runde ausprobiert. Bin von Kühtai auf den Finstertaler Stausee und weiter Richtung Osten auf den Pockkogel. Der Schnee war so gut durchgefroren, dass ich einiges zu Fuß gelaufen bin. Dann bin ich von dem Joch zwischen Pockkogel und Steintalspitzen südostseitig in Kraspestal abgefahren. Oben ist es zwar recht steil, aber es war um 8:50 Uhr schon optimal aufgefirnt. Dann wusste ich zuerst nicht recht, sollte ich auf die Kraspesspitze oder auf den Zwieselbacher. Bin dann doch auf den Zwieselbacher und von dort südwestseitig Richtung Gubener Hütte abgefahren. Hier kommt wohl ganz selten jemand herauf - es ist oben gehörig steil und leider liegen immer wieder Knollen im Weg. Oben noch kaum aufgefirnt, aber unter 2700 m war's dann der perfekte 1 cm tiefe Zischifirn. Zufällig ist heute kurz vor mir eine 3er Gruppe auch hier abgefahren, die mussten dann wie ich wieder ins Kühtai. Bei ca. 2150 m kann man dann Richtung Westen rüber zum Anstieg auf die Finstertaler Scharte queren. Hier mussten wir ca 20 min. durch kniehohes Gestrüp steigen, eh man auf ca. 2350 m wieder zum Schnee kam. Obwohl es schon fast 12 Uhr war war der Firn nur ca. 2 cm tief - hat halt nachts echt super durchgefroren. Ich bin dann gleich auf den Finstertaler Schartenkopf und direkt vom Gipfel nordostseitig abgefahren - wieder perfekter Firn bis zum Stausee. Beim Stausee muss man dann nochmal die Felle anlegen, das hat sich dann nochmal etwas gezogen und ich war heilfroh, als ich endlich am Staudamm war. Die Abfahrt vom Stausee war oben noch gut, weiter unten dann schon teilweise sumpfig. Endlich um 14:00 war ich wieder beim Auto - heute Firn zum abwinken, solche Tage gibt's nicht viele.

28.04.10: Karwendelreibn: In Tirol ist diese Karwendelrunde von Scharnitz aus ja nicht besonders bekannt. Ich als alter Karwendelliebhaber mache die Runde fast jedes Jahr und sie ist jedesmal ein Highlight. Heute habe ich mit Gunter, einem Spezl aus München, ausgemacht. Da er eher ein Berggenießer ist, ist er übers Schlauchkar direkt auf die Birkarspitze (der Anstieg übers Schlauchkar ist aber auch nicht leicht) und ich hab die Reibn gemacht und so waren wir fast zeitgleich auf der Birkar. Wir sind um Punkt 6 Uhr mit dem Rad von Scharnitz ins Karwendeltal gestartet - ich ließ es dann am Eingang vom Neunerkar stehen und Gunter konnte bis 200 hm unter dem Karwendelhaus weiterfahren. In der Waldstufe bis zum Neunerkar war der Schnee durch die Strahlungsabschirmung aufgrund der Bäume schlecht durchgefroren, doch dann endlich im Kar war alles perfekt. Von der Gr. Seekarspitze bin ich dann ostseitig runter (perfekter Firn) bis ins Marxenkar auf ca. 2000. Dann wieder aufgestiegen in Richtung der 3 Ödkarspitzen, diese überschritten und vom Schlauchkarsattel rauf zur Birkarspitze. Hier oben machten wir's uns dann kurz gemütlich (Gunter hat immer ein oder zwei Bier dabei). Ich drängte aber dann doch und so fuhren wir um 12:30 Uhr ins Schlauchkar ab. Oben noch etwas hart und knollig aber dann bis runter ziemlich perfekter Firn. Gunter ist ja mit dem Rad bis zum Eingang vom Schlauchkar gefahren und hatte jetzt gut lachen, weil ja ich ein paar Kilometer zu meinem Rad marschieren müsste. Nach ca. 45 min. konnte auch ich mich aufs Radl setzen und gemütlich bis nach Scharnitz die Reibn ausklingen lassen. Das Foto hab ich von der Seekarspitze gemacht. Im Vordergrund sind die Marxenkarspitzen und dahinter die Ödkarspitzen. Genau in Bildmitte ist die Birkarspitze und rechts davon die Kaltwasserkarspitze.

 

22.04.10: Ruderhof und Östl. Seespitze: Aufstieg Ruderhof vom Stubaital über Nockgrube und Grawawandferner - man muss an den Südhängen schon bis 2100 m die Ski tragen. Alles unberührt und jungfräulich, allerdings kam heute auch vom normalen Südanstieg niemand herauf. Heute auf der ganzen Tour keine Menschenseele gesehen. Bin dann die Ruderhof-Nordflanke abgefahren (auch alles unberührt). In der Wand ist teilweise nicht allzuviel Schnee vorhanden - bin bei der Querung ein Stück über's Eis gerattert. Man soll halt doch nur dort steil runter fahren, wo man auch rauf gegangen ist. Weil ich noch Zeit hatte, bin ich noch von Süden auf die Östl. Seespitze übern Südwesthang und den Südgrat - alles gestapft, weil mit Felle zu hart. Hier bin ich dann die ganz schön lange und auch nicht gerade flache Südostrinne mit Ski runter, wo es schon leicht aufgefirnt hat. Danach musste ich noch von Norden auf's Grawagrubennieder. Hier war alles pulvrig mit teilweise Grieseleinlagen, so dass ich hier teilweise nur mehr mit Ski höher kam. Anschließend dann die super Firnabfahrt in der Nockgrube und die letzten 400 hm die Ski zum Auto getragen, das hat mir aber nix ausgemacht, weil's ja doch eine lässige Runde war. Das 1. Foto ist die Ruderhof-Nordflanke von der Östl. Seespitze aus - habe oben ein paar Schwünge gemacht und bin dann im Bild nach rechts rübergequert. Unten das 2. Foto die Östl. Seespitze von der Ruderhof - die Südostrinne zieht vom Gipfel nach rechts unten weg.

 

18.04.10: Sonnenspitze, jetzt sind bis Halsmarter nur mehr Schneereste vorhanden - danach geht's noch ganz gut. Gipfelhang oben an Nordwestseite noch pulvrig. Direttissi, im oberen Teil leichter Deckel, weiter unten ist dann der Deckel tragfähig und unter 2150 m hat's leicht aufgefirnt. Piste um 12:30 Uhr optimal aufgefirnt.

17.04.10: Schrankogelrunde mit Roli Striemitzer: Von Gries kann man nach 10 min. tragen die Ski anschnallen, unten hat's ca. 3 cm Neuschnee gehabt. Die Amberger Hütte hat noch bis ca. Ende April offen, daher ist man nicht allein unterwegs. Am Schwarzbergferner haben wir dann alle Leute überholt gehabt. Wir trugen dann die Ski den Schrankogel-Ostgrat hinauf. Die Abfahrt vom Gipfel war dann im Pulver allererste Sahne. Für die 2. Pulverabfahrt mussten wir nochmal auffellen und verschwanden dann nordseitig, wo wir dann auch nochmal ganz schön Staub aufwirbelten. 

    

15.04.10: Botzer und Freiger mit Martin Kofler: In der Früh um kurz nach 6 bei der Abfahrt hat das Wetter gar nicht gut ausgeschaut. Übern Brenner wurde es dann schlagartig besser und es war wolkenlos. Wir fuhren ins Ridnauntal und wollten übern Übeltalferner auf den Botzer, westseitig abfahren, wieder aufgefellt auf die Schwarzsseespitze und zurück übers Bergwerk zum Auto. Unten hatte es so 4 cm Neuschnee und wir gingen bei guten Verhältnissen über die Aglsbodenalm auf den riesigen Übeltalferner. Bis hier hatten wir eine Spur von ein paar schnellen Leuten, die aber auf den Freiger gingen. Wir bogen links weg und spurten inzwischen im 20 cm Pulver die direkte Flanke auf den Botzer hinauf (hier waren schon zwei frische Abfahrtspuren vorhanden, von zwei Leuten aus dem Timmelstal). Oben auf dem Gipfel zog dann von Süden der Nebel herein, so dass wir lieber nicht ins unbekannte Gelände abfuhren, außerdem war in unserer Aufstiegsflanke eh der beste Pulver - also wieder zurück. Unten bei der Spur zum Freiger konnten wir uns dann nicht beherrschen und nahmen den Gipfel auch noch mit. Bei der Abfahrt  um 13:30 Uhr verzog sich dann der teilweise vorhandene Nebel wieder und nach 7 1/2 Stunden waren wir wieder beim Auto.

11.04.10: Aglsspitze: Heute beim Aufstehen fast wolkenlos - was sollte ich machen? Als ich um 7 Uhr im Auto saß, wurden die Wolken doch dichter und ich fuhr kurzentschlossen übern Brenner ins Pferschtal. Mit der Mautkarte bin ich ja eigentlich schneller dort als in Lüsens. Schnee vom Parkplatz auf 1400 m weg. Es war nicht wolkenlos und recht windig. Unten waren so 4 cm Neuschnee, oben um einiges mehr. Bis zum Feuersteinferner war auch eine Spur. Da die Sicht auch ganz gut war, ging ich dann auf die Aglsspitze und musste oben sicher 15 cm tief spuren. Heute sehr winterliche Verhältnisse - jetzt mache ich eigentlich schon lieber Frühjahrsskitouren, der Winter war lang genug.

10.04.10: Freiger: Heute habe ich mich eigentlich auf einen Schlechtwettertag eingestellt. Weil's dann vor allem im Süden und am Hauptkamm doch nicht so schlecht war, bin ich kurzentschlossen ins Stubai. Bin erst nach 10 Uhr vom Besuchsalm-Parkplatz weggekommen. Bis zur Bsuchsalm nur Schneereste, dann war zwar der Schnee weich, aber ich bin kaum eingesunken, so dass ich gut voran kam. Auf 2200 m musste ich mich entscheiden - entweder den ungespurten total wolkenlosen Feuerstein oder den nebligen gespurten Freiger. Hab mich dann doch für letzteren entschieden, da die Feuersteinabfahrt ja westseitig ausgerichtet ist. Beim Freiger dachte ich natürlich schon an die nordseitige Abfahrt zur Sulzenauhütte. Ich ging dann auf guter Spur ca. 30 min. im Nebel, aber der Gipfel war dann wieder frei und auch Richtung Norden war perfekte Sicht. Ab 13:15 Uhr fuhr ich dann den Freiger-Ferner im allerbesten Pulver runter. Unter 2300 m war dann so 5 cm tiefer Firn vorhanden - auch unter der Sulzenauhütte ging's richtig gut. Bin dann auch die Grawaalmrinne runter, obwohl ich wusste, dass ich nicht über die Ruetz komme. Nach einem 15 minütigen Fussmarsch (mit viel stapfen) auf dem Sommerweg talauswärts entlang dem Bach, kam dann doch eine Brücke. Bald konnte ich dann auch per Anhalter die 3 km zu meinem Auto zurücklegen. Hätte mir heute früh nicht träumen lassen, dass ich heute so eine lässige Runde zusammenbringe. Eigentlich gehe ich ja ganz gerne allein, weil dann ja noch mehr die Natur auf einen einwirkt, aber bei der Abfahrt hätte ich gerne die Freude mit jemanden geteilt. Im Foto der Freiger mit seinen perfekten nordseitigen Skihängen. 

08.04.10: Seeblaskogel mit Rikki: Die Kinder um 7:10 Uhr in den Kindergarten. Am Seeblas schon ziemlich viele Spuren. Bei der Abfahrt um 11:30 Uhr haben wir dann aber meist noch unverspurte Bereiche fahren können. Schnee oben schon schön weich, richtiger Firn war aber erst unten. In den Nordhängen oberhalb 2500 m immer noch Pulver. 09.04.10: Sonnenspitze: Schnee ab Kroten Lack (kurz oberhalb Gluckser Hütte). Oben Martin Kofler getroffen, sind dann gemeinsam die Direttissi runter, wo tatsächlich noch Pulver vorhanden ist.

07.04.10: Weißkugelrunde mit Roli Striemitzer - ist halt einfach eine super Runde. Sind um 6:45 Uhr von Melag weg und sind wieder einsam übern Langtauferer Ferner und Ostgrat (bzw. Ostflanke) auf die Weißkugel. Jetzt bin ich schon zum 3. mal hier hinauf gegangen und jedesmal mussten wir spuren - von der Weißkugelhütte wird anscheindend die Weißkugel kaum mehr angegangen - sie liegt wahrscheinlich durch den Gletscherrückgang zu weit oben oberhalb der Moräne. Für mich aber sicher der schönste Anstieg über den noch richtig großen nordseitigen Gletscher und der Ostgrat wird auch so gut wie nie gemacht. Wir sind vor dem Massenansturm aus den südlichen Ausgangspunkten oben gewesen, sind über den Berg drüber und die recht steile Ostflanke abgefahren. Weiter zum Hintereisjoch und mit kurzen Zwischenabfahrten und -aufstiegen rüber zum Äußeren Bärenbartkogel. Hier wartete dann das große Finale, die fast endlose Pulverabfahrt auf dem Freibrunner Ferner auf uns. Mit dem Foto kriegt man nur einen Teil der Abfahrt drauf, außerdem schaut's wie immer ziemlich flach aus. Wir haben auf jeden Fall jeden Schwung genossen. Nach 7 3/4 Stunden waren wir wieder am Auto.

 

05.04.10: Glungezer, jetzt wieder tiefster Winter, mit Auto mit Mühe bis kurz vor die Gufl. Stephan Claus und Klaus Kluckner kamen nach Tulfein von hinten angebraust. Spurenderweise zusammen bis zur Glungezer Hütte. Ich ging zwar noch Gipfel, aber für den Osthang war im Schneetreiben doch die Sicht zu schlecht - doch normal runter bis Schäferhütte. Mit der Hoffnung, dass es doch aufhellt nochmal rauf - für's Frauental war dann die Sicht gerade so ok - war im mind. 20 cm frischen Pulver wieder fein zum Fahren.  

03.04.10: Rumer- und Stempelspitze: Diesen Winter zum ersten mal ins Karwendel bzw. ins Halltal - mit Roli Striemitzer, Alex Radlherr und Nagi. Mit dem Auto bis kurz vor St. Magdalena auf 1200 m, danach mit Ski weiter. Sehr wenig Schnee, am Anfang hab's ich fast bereut ins Halltal zu gehen. Die Schotterreisen haben nur eine ganz dünne Schneeauflage und die Latschen sind sowieso nicht zugedeckt. Unten in der Stempelreisen nur 5 cm Neuschnee, jedoch weiter oben dann plötzlich mehr, ganz oben am Joch waren es dann so 20 cm. Im Pfeiskessel dann mehr Schnee und die Latschen so ziemlich zu. Wir sind dann ein Stück runter und dann übers Kreuzjöchl und die Kesselreisen auf die Rumer Spitze. Hier waren wir tatsächlich heuer die ersten. Abgefahren sind wir dann die Nordrinne bei schönem Pulver. Anschließend sind wir noch auf die Stempelspitze. Der Stempelhang hatte vom Vortag einen Deckel, der durch den immer stärker werdenden Wind nicht richtig weich werden wollte. Die Abfahrt ins Halltal über die Stempelreisen hat dann aber wieder Spaß gemacht. Bin froh, es heuer doch einmal ins Karwendel geschafft zu haben und dass es auch noch eine schöne Tour geworden ist.

02.04.10: Zuckerhütl mit Christian: Mein Lust auf Powder ist für jetzt einmal gestillt - heute a bisserl eine Wahnsinns-Pulver-Tour gemacht.  Eine kleine Herausforderung war schon die Anfahrt, da Chri schon die Sommerreifen montiert hat und bis Ranalt war es damit ziemlich kritisch. Ab Ranalt räumt die Stubaier Gletscherbahn und es ging dann doch gut - sind dann um kurz nach 7 Uhr vom Sulzenauparkplatz weg. Unten hat es schon so 30 cm Neuschnee und natürlich war sonst niemand unterwegs. Die erste Steilsstufe war dann schon ziemlich mühsam. Nach dem Flachstück bei der Sulzenaualm kam dann die 2. Steilstufe und dort ging es eigentlich ganz gut - so 30 bis 40 cm locker gefallener Pulverschnee auf fester Unterlage. Das lange Flachstück nach der Sulzenauhütte zog sich dann ewig und endlich nach 3 h waren wir am Gletscher. Hier lag dann sicher 50 cm Pulver und es ging ans Eingemachte. Aber es war natürlich auch herrlich den Sulzenauferner rauf zu spuren. Wir waren dann aber schon froh als wir auf ca. 3300 m in die Spur vom Skigebiet einklinken konnten und endlich nach über 5 Std. waren wir oben - müde aber glücklich. Unterwegs überlegten wir immer wieder, ob wir die Gipfelabfahrt riskieren sollten. Kurz vor uns haben dann 4 Leute den Gipfelhang getestet und so starteten wir dann auch mit den Skiern von ganz oben - super Verhältnisse. Die weitere Abfahrt war dann vom "pulverischtem" was ich seit langem erlebt habe. Etwas geärgert haben wir uns allerdings, da 2 vom Skigebiet nur auf's Pfaffenjoch gegangen sind und dann vor uns den Sulzenauferner runter gefahren sind - naja die 2 haben wohl keine Ahnung, was es heißt hier bei diesen Verhältnissen rauf zu spuren und bei den Flachstücken wären die ohne unsere Spur wahrscheinlich aufgeschmissen gewesen. Die Steilstufe nach der Sulzenauhütte war dann auch noch genussvoll und weiter unten konnten wir dann sogar direkt die Rinne zur Grawaalm runter fahren. Unten übern Bach erwischten wir auch noch die letzte kleine Schneebrücke. Heute war es zwar anstrengend, aber der Tag hat den bisher recht miesen Winter fast vergessen lassen. Daheim musste ich dann gleich wieder ran und zwar zum Schneemann bauen.

 

31.03.10: In der Früh Glungezer, ab Gufl ca. 5 cm Neuschnee, oben ca. 10 cm. Abfahrt Osthang war richtig fein. Die Bügel vom langen Schlepplift sind schon abgebaut - ob sie nächstes Jahr wieder montiert werden?. Eigentlich bin ich ja gegen die ständigen Vergrößerungen der Skigebiete, aber für Tulfes und den Glungezer täte es mir schon leid. Allerdings, wenn sich ein Betreiber finden sollte, würde am Glungezer wahrscheinlich auch das Kunstschneezeitalter einkehren. Ich finde, wenn nur der untere Sessellift modernisiert wird, könnte sonst alles bleiben wie es ist - geht ja bisher ohne den teuren Kunstschnee auch ganz gut.

28.03.10: Sonnenspitze und Glungezer: Wegen dem unsicheren Wetter auf Hausberg, momentan Schnee ab Tulfer Hütte. In der Früh hat es geschneit, als ich oben war, riss es glücklicherweise auf und ich konnte die Direttissi runter fahren. Weil's so schön war und ich eh nochmal anfellen musste, bin dann noch auf den Glungi rauf und machte nun wieder eine einsame Spur, diesmal im Osthang. Beides schöne Abfahrten im 10 - 15 tiefen Pulver und mit meinen Spuren war ich auch zufrieden - was will man mehr.

27.03.10: Freiger mit Jürgen Juen: Heute früh habe ich nicht mit einem so schönem Wetter gerechnet - was sollte ich machen. Plötzlich ein überraschender Anruf von Jürgen, wollten eigentlich ins Sellrain, haben uns aber doch für den Freiger vom Stubai aus entschieden. Kamen erst um 8:45 Uhr weg, hatten aber eine gute Spur. Jürgen und ich hatten uns ja viel zu erzählen, haben ja schon früher einige Skiabenteuer im Karwendel überstanden z. B. Bettelwurf und Speckkar an einem Tag oder Bettelwurf über die Halltalplatten. Gestern ist das schlechte Wetter aus Südtirol schön über den Hauptkamm rübergeschwappt, so dass es am Freiger 20-30 cm flockigen Neuschnee gemacht hat, der sich auch schon gut mit dem Altschnee verbunden hat. Die schöne gleichmäßige Spur legten Alex Radlherr und seine Kollegen und deshalb war eigentlich der relativ lange Anstieg zum Freiger für uns der reinste Spaziergang. Wir ließen dann den Mountain Maniacs gerne bei der Abfahrt den Vortritt. Die Abfahrt war dann vom Feinsten, selbst unten die Zwinge war noch gut zum fahren. Bei dem Winter heuer, weiß man solche Tage wie heute erst richtig zu schätzen.

24.03.10: Morgenkogel und Kreuzspitze vom Arztal: Heute war alles schön durchgefroren, leider musste ich um 10:30 Uhr im Büro sein. Die erste Forstweggerade bereits aper. Danach durchgehende Schneelage. An den windexponierten Stellen der Südhänge wird der Schnee schon sehr dünn. Oben hat sich schon wieder der Föhn bemerkbar gemacht. Zuerst auf den Morgenkogel und dann südostseitig runter, wo es dann um 8:15 Uhr schon teilweise aufgefirnt hat. Weiter Richtung Osten zur Kreuzspitze, die Abfahrt um 9:15 Uhr war dann ganz angenehm, da teilweise Firn. Unten an den Südhängen hätte ich dann kaum später dran sein dürfen. 21.03.10: Glungezer  mit schöner Abfahrt Osthang.

20.03.10: Mit Martin Kofler die Lieblingstour im Ötztal. In der früh zeigte das Thermometer in Sistrans +4° und es war windstill; auch waren ein paar Sterne zu sehen - eigentlich gar nicht so schlecht. Im Ötztal beim Start (schon um 6:25 Uhr) war's dann einigermaßen gefroren. Aber um so weiter wir rauf kamen, um so wärmer wurde es. Teilweise brachen wir ein und es war ziemlich mühsam - wir hatte kein gutes Gefühl und waren kurz vorm Umdrehen. Ab 2300 m stollten dann die Felle wegen dem pappigen Pulverschnee, aber jetzt war der Untergrund wenigstens tragfähig. Wir kämpften uns weiter und oben wurde es dann immer besser - auch hatten wir hier eine Spur (die aber nicht bis ganz nach oben führte). Endlich, nach 4:40 h waren wir auf dem Gipfel und wahrscheinlich heuer sogar die ersten. Wir gingen dann den kurzen Nordgrat runter und fuhren die Südost-Rinne ab. Bis 2300 m war die Abfahrt recht gut, doch dann mussten wir uns im Faulschnee hinuntermogeln. Nach fast 7 h waren wir wieder beim Auto und waren schon froh, trotz der teilweise widrigen Bedingungen alles geschafft zu haben. Dieser Winter ist wirklich nicht besonders - vorher dauernd saukalt und jetzt plötzlich die Nullgradgrenze auf fast 3000 m.

 

19.03.10: Ruderhofspitze mit Rikki: Heute einen optimalen Tag erwischt. Wir brachten die Kinder um 7:30 Uhr in den Kindergarten und sind dann gleich ins Stubai zur Mutterbergalm. Unten einige Spuren vom Vortag - die aber nach 2400 m aufhörten. Bis 2750 m tragfähiger Deckel, dann ab der Links-Rechts-Schleife Pulver. Habe alles gespurt, die Zwinge ging auch mit Felle gut - durch die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag (Südhang) und Nacht ist schon ein kompakter Pulver entstanden. Auch die Verbindung zum Altschnee war gut - sind auch nirgends eingebrochen.  Schöne Abfahrt, sogar im Mittelteil war der Deckel noch ziemlich tragfähig, unten dann schon fast perfekter Firn. Die Latschen sind noch alle zu. Um 12:45 Uhr haben wir wieder die Kinder abgeholt - Rikki und ich haben uns dann schon gefreut, dass, während die Kinder im Kindergarten waren, wir ein so schönes Bergerlebnis zusammen hatten.

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17.03.10: Sonnenspitze von daheim: Weil Rikki mal wieder das Auto brauchte und sie für eine längere Tour als ich Zeit hatte, bin ich gleich in der früh von daheim auf den Glungezer. Meist so 5 bis 10 cm gespurt. Abfahrt Direttissi hat richtig Spaß gemacht.

14.03.10: Fernerkogel: Christian und ich wollten eigentlich übers Westfahlenhaus irgendeine Runde machen, aber der Entfernungskogel lockte dann doch wieder zu sehr. Der Talschluss von Lüsens ist wirklich etwas besonderes und Chri hat schon recht mit seinem Matterhorn Tirols. Christian hatte es irgendwie wieder ziemlich eilig und so war er etwas rekordverdächtig schnell in ca. 2:10 h auf dem Gipfel. Ich trudelte dann ein paar Minuten später ein. Die Ski haben wir ein Stück mit hinauf genommen und sind dann die Rinne runter und weiter übers Ostkar zur Normalabfahrt. Meist haben wir tragfähigen Windpresschnee angetroffen, ziemlich unten wars dann schön pulvrig. Leider schon oft pistenähnlich eingefahren. Der Lüsener ist schon ein krasses Beispiel dafür, wie man hier im Winter schnell oben und wieder unten ist und dagegen im Sommer ist dafür eigentlich ein voller Tag zu veranschlagen. 12.03.10: Sonnenspitze vom Erlerhof mit Abfahrt Direttissi. 10.03.10: Glungezer Hütte um mein Gepäck für's Rennen zu deponieren.

03.03.10: Lampsen und Zischgeles: Haben uns heute alle vom Team der Wildsaustaffel in Praxmar getroffen und sind gemeinsam auf die Lampsen. Einige "Verdächtige" getroffen und viel gefachsimpelt. Weil's so schön war und ich wieder der Alte bin, bin ich dann noch auf den Zischi. Beide Berge sind fast pistenmäßig eingefahren und auf den normalen Routen bombensicher. Wegen dem recht harten Windpressschnee und der vielen Buckel, sind die Abfahrten recht anstrengend. Die Wildsaustaffel wirft seine Schatten voraus - habe etwas unter "Rennen" geschrieben.

27.02.10: Gilfert von Weerberg mit Christian: Heute um 10:30 Uhr musste man die Ski ca. 100 Längenmeter tragen, bevor man auf einer ganz dünnen Schneedecke mit Fellen gehen konnte. Bis morgen ist sicher noch mehr geschmolzen. Mir geht's nach meiner Erkältung wieder einigermaßen gut und wir sind genau die Rennstrecke auf den Gilfert. Abfahrt dann nordseitig über die Lafasteralm bei recht schönem Pulver. Mit einem kurzen Gegenanstieg waren wir dann wieder auf der Skipiste. Werde mogen den Gilfertlauf besser sein lassen - bin immer noch nicht richtig fit und würde mir wahrscheinlich dabei nur schaden. Außerdem werden die Verhältnisse morgen durch den verrückten Föhn im Gegensatz zu heute sehr bescheiden sein.

20.02.10: Sonnenspitze vom Erlerhof am späten Nachmittag ohne Wind und ohne Wolken, aber schöner Neuschnee. 19.02.10: Sonnenspitze vom Erlerhof am späten Nachmittag schön warm und wundersamerweise ohne Wind.

17.02.10: Morgenkogel vom Arztal mit Rikki und Christian. Haben nur Vormittags Zeit gehabt und Chri und ich wollten wieder bis Sistrans mit Ski fahren. Doch der Föhn war dann doch ungemütlicher als erwartet und so sind wir drei bei feinstem Bruchharsch wieder zum Auto zurück. Jetzt heißst wieder Warten auf Neuschnee.

14.02.10: Arztal mit Christian, wieder die klassische Runde. Hinter zum Grünberger bei feinstem Pulver (hier hätten wir abfahren sollen), runter Richtung Navis bis auf ca. 1750 m - Südhänge bereits oftmals mit Deckel. Aufstieg Pfoner Kreuzjöchl im Eiltempo, Abfahrt Arztal - oben teils windgepresst und weiter unten Genuss. 13.02.10: Sonnenspitze von Tulfes, weil nicht viel Zeit. Abfahrt Direttissi wieder vom Feinsten. 12.02.10: Sonnenspitze von Tulfes, Abfahrt Direttissi richtig schöner Pulver und meiner Meinung nach vertretbar, mit Ski heim. 10.02.10: Sonnenspitze von Tulfes, Abfahrt Frauental.

07.02.10: Sonnenspitze von Tulfes mit Christian und Tom Scheiring, Abfahrt Frauental schöner Pulver - endlich hat's mal geschneit. 06.02.10. Sonnenspitze von Tulfes mit Roli Striemitzer und Bernhard Empl, ich bin dann nach Rinn runter, um mit Kinder Ski zu fahren.  03.02.10 In der Früh Sonnenspitze von Tulfes.

31.01.10: Ruderhof mit Christian Ragg und Helli Praxmarer: Bei so einer Kälte ist es natürlich am Besten man geht in der Sonne. Trotz der Lawinenstufe 3 (oder 3-) wollten wir uns mal den normalen Südanstieg anschauen, da ja hier der Altschnee in den letzten Wochen total eingefahren wurde. Es war dann kein Mensch sonst unterwegs und in den flacheren Abschnitten hat's mindestens 30 cm Neuschnee gehabt, in den steileren nur zwischen 5 und 10 cm. Wahrscheinlich hat's gestern viel aus den Nebelbänken geschneit. Die Zwing oben war fest und sicher und wir freuten uns schon auf den Gipfel. Doch in der letzten Gipfelflanke war dann sehr viel Neuschnee und auch nicht ganz spannungslos. Da haben wir dann doch lieber den Gipfel sein gelassen und einen Rückzieher gemacht. Die Abfahrt war dann eigentlich richtig gut.

30.01.10: Aglsspitz mit Roli Striemitzer: Haben zuerst das Wetter abgewartet und sind dann kurzentschlossen nach Südtirol ins Pflerschtal. Dort war dann das Wetter auch eher durchwachsen. Vom Parkplatz ging zuerst eine dicke Spur Richtung Westen. Wegen dem unsicheren Wetter, entschieden wir uns dann für die Aglsspitz. Irgendwie wurden dann die Spur immer dünner und vor uns waren nur 2 Leute. Die Sicht wurde auch immer schlechter und auf 2600 m sahen wir dann gar nichts mehr. Die 2 vor uns drehten um und wir sind ohne Sicht und Spur weiter. Wir hatten aber eine gute Nase und später wurde dann die Sicht auch wieder ganz gut - so gehörte uns heute der schöne Berg alleine. Bei der Kälte haben wir uns am Gipfel nicht lange aufgehalten. Die Abfahrt war dann allerdings alles andere als ein Genuss. Durch die diffuse Sicht und die eher dünne Neuschneeauflage wurde man vom festen unregelmäßigen Altschnee hin und her gestossen. Die Kälte und diese Abfahrt war dann für meine vor 2 Wochen erfrorenen Zehenspitzen ein ziemlicher Härtetest - sind aber dann doch ohne größeren Schwierigkeiten und recht zufrieden wieder beim Auto angekommen.

27.01.10: Arztal mit Rikki: Wie vergangenen Mittwoch, die Kinder in den Kindergarten und im Arztal auf die Kreuzspitze. Ich bin dann ins sehr kalte Viggartal abgefahren und von Süden bei sehr mühsamer Spurarbeit auf die Sonnenspitze und über die Direttissi mit Ski heim.

20.01.10: Arztal mit Rikki und Christian. Zuerst die Kinder in den Kindergarten gebracht und zum Parkplatz im Arztal. Wir hatte es alle ziemlich eilig, da Christian und ich nur einen halben Tag frei hatten und Rikki ja wieder rechtzeitig die Kinder abholen musste. Wir sind auf die Kreuzspitze. Rikki ist im recht schönen Pulver wieder zurück zum Auto und wir Männer sind ins Viggartal abgefahren und südseitig auf den Glungezer rauf. Insgesamt recht wenig Schnee - in den Rinnen ist noch teilweise Pulver, sonst ist es vor allem südseitig recht abgeblasen. Anschließend sind wir dann mit Ski über die Direttissi heim gefahren. 17.01.10: Sonnenspitze

16.01.10: Freiger und Königshofspitze: Heute war der ideale Tag für's Ridnauntal - das dachten nicht nur ich und Roli Striemitzer, sondern auch die "Marathon-Tourengeher" Bernhard Empl, Günter Guglberger, Hansjörg Draxl, Georg Wechselberger und Willi. Wir machten dann gemeinsam die Freiger-Botzer-Runde" in etwas abgewandelter Form. Heute alles komplett unverspurt, einsam und pulvrig (teilweise sogar astreiner Powder) - in den südlichen Stubaiern hat's um einiges mehr Schnee als bei uns. Durch die Spurerei brauchten wir für den Freiger satte 4,5 Stunden. Dann gingen wir mal auf die ganz selten besuchte Königshofspitze. Die Abfahrt nach Süden war von dort nicht möglich, so sind wir wieder nordseitig runter und anschließend rauf auf die Botzerscharte. Den Botzer mussten wir dann notgedrungen aus zeitlichen Gründen streichen - außerdem kämpften Willi und ich bereits mit den Fellen. Für die finale Abfahrt nach Süden über den Moarer-Egeten See und dem Bergwerk muss man dann nochmal 1,5 Stunden veranschlagen - die Orientierung hier runter ist nicht so einfach, außerdem muss man nochmal die Felle für einen kleinen Gegenanstieg aktivieren. Gerade vorm Dunkelwerden haben wir es dann geschafft und waren alle sehr zufrieden über einen schönen ausgefüllten Skitag im Gebirge, das heute uns allein gehörte - das ist halt doch der wahre Bergsport.

15.01.10: Sonnenspitze: Kurz vom Finsterwerden im Eiltempo auf die Sonnenspitze. 13.01.10: Sonnenspitze vom Erlerhof. Weil meine Frau schon kurz vor 9 das Auto brauchte, musste ich schon zeitig aufstehen. Abfahrt Direttissi schon wieder windgepresst. Um 9:25 im Büro.

10.01.10: Arztal - diesmal mit Michael und Wolfgang. Oberhalb des Nebels war's heute im Gegensatz zur Vorhersage wunderschön, da hätte man leicht auch was anderes machen können. Sind ab dem Hochleger spurenderweise auf den Grünberger und runter Richtung Navis bis oberhalb der Seapnalm. Dann sind wir zur Abwechslung mal auf die Seeblesspitze und wieder ins Arztal abgefahren. Unter dem 5 bis 10 cm Neuschnee meist Plattenpulver in allen Variationen. 09.01.10: Sonnenspitze von daheim mit Christian. Ist halt eine ziemlich lange Tour, auch weil man bei unserem Anstieg übers Frauental nie eine Spur hat. Abfahrt Direttissi auch ziemlich anstrengend.

06.01.10: Sonnenspitze von Rinn. Unsere Andi hatte heute ihr Skikurs-Skirennen. Bin dann anschließend über den Rodelweg zur Rinneralm (unten Kunstschnee) und Frauental auf die Sonnenspitze. Abfahrt Direttissi meist Plattenpulver von der ganz fiesen Sorte und dann mit Ski heim. Hoffentlich schneits endlich wieder.

03.01.10: Arztal mit Christian. Am Parkplatz Hinterlarcher -12,5°. Sind ziemlich schnell (1:39 h) den eiskalten und schattigen Aufstieg aufs Pfoner Kreuzjöchl (meist gespurt) - trotz Sturmhaube wollte ich einfach nicht schwitzen. Die Abfahrt Richtung Navis war dann pulvrig, unberührt und sonnig. Dann auf den Grünberger mit vielen Anderen (Grafmartspitze) aufgestiegen. Runter ins Arztal war's dann wieder schön pulvrig und unberührt, jedoch etwas langgezogen. 02.01.10: Rangger Köpfel mit Christian und Thomas. Wir wollten eigenentlich über den Nordgrat auf den Rosskogel und die Nord-Ostrinne runterfahren (hat z. B. Christian und Praxmarer Helli diesen Winter schon gemacht). Doch beim flachen Übergang zum Windeck wehte uns ein eiskalter Wind ins Gesicht und die Schneeverfrachtungen waren auch beträchtlich. Uns war dann die Sache doch zu hart und sind wieder in gemütlichere Gegenden abgefahren.

28./31./01.01.10: Jeiweils zuerst mit der Familie in Rinn Skifahren. Das erste was unsere Andi mit 3 1/4 Jahren am Morgen sagt ist: "Wann gehn wir Skifahren?". Bin dann immer anschließend vom Erlerhof auf die Sonnenspitze und direkt heimgefahren. Heute war die Direttissi-Abfahrt sogar richtig gut.

27.12.09: Arztal mit Luis und Bernhard Empl. Bernhard beim Parkplatz getroffen als ob wir's ausgemacht hätten. Spurenderweise zum Grünberger, Abfahrt Richtung Navis bis zur Seapnalm meist Plattenpulver. Aufstieg Pfoner Kreuzjöchl im feinsten Pulver, Abfahrt Arztal in der oberen Hälfte Plattenpulver unten dann aber auch recht schöner Pulver. Die Runde umgekehrt wäre vom Schnee her sicher besser gewesen.     26.12.09: Sonnenspitze von 1250 m. Abfahrt Frauental ganz gut und unberührt.

20.12.09: Habicht mit Thomas Salchner, Roli Striemitzer u. Christian Ragg: Thomas stammt ja aus Gschnitz und für ihn ist ja der Habicht der Hausberg. Er hat gestern schon bis zur Rinne raufgespurt und hat uns nicht lange überreden müssen heute auch einen Versuch zu wagen. Beim Gasthof Feuerstein mit -16° war die Kälte sogar gnädig mit uns. Nach 50 min. durch das Gestrüpp-Gelände waren wir in der Sonne und ab da war es zumindest bis zur Rinne nur mehr Genuss. Durch die Rinne war es dann doch eine ziemliche Wühlerei, aber uns gefällt das ja. Wir fühlten uns auch relativ sicher. Am Gipfel waren wir diesen Winter scheinbar die ersten und es ging dort ein leichtes Lüfterl und da fühlen sich -22° schon ziemlich frisch an. Die Abfahrt vom Gipfel hinunter bis zum Gestrüpp-Gelände war dann allererste Sahne. Wer weiß ob diesen Winter nochmals so gute und sichere Pulverbedingung am Südanstieg zum Habicht vorzufinden sind. Südseitiger Pulver ohne Sonnen- und Windeinfluss ist nicht oft zu haben. Unten die schon leicht ermatteten Gipfelstürmer:

19.12.09: Wieder Sonnenspitze mit Christian. Inzwischen hat man sich an Kälte ja fast gewöhnt und ohne Wind ist es eh nur halb so schlimm. Die aktuelle Temperatur auf dem Glungezer steht unter www.regionhall.at/de/wetterstation.html. Runter die Direttissi im feinsten Pulver. Hätte ich heute das Seefelder Rennen vorgehabt, wäre mit die schöne Abfahrt entgangen. In dieser Kälte ein Rennen zu machen, macht wirklich keinen Spaß mehr. Nach meinem eher schwachen Höhenmeterschnitt beim Kolsassbergrun von 4:50 min/100 hm scheine ich momentan auch nicht besonders in Form zu sein. 18.12.09: Sonnenspitze: Oben waren's wahrscheinlich bald -20° - jetzt sind nur mehr die ganz Harten unterwegs. Wieder übers Frauental runter.

16.12.09: Sonnenspitze: Gestartet vom Erlerhof bei 1100 m. Beim Aufstieg oben war ich erst über 2550 m aus der Nebelsuppe. Bei der Abfahrt war dann zu meinem Glück plötzlich der Nebel weg und ich bin links weg ins Frauental. Schöner eiskalter Pulver und immer noch nicht windgepresst. Mit etwas Glück keine Steinberührungen. Beim Gegenanstieg auf die Tulfein hat's mich dann nicht gewundert, dass die Felle nicht mehr geklebt haben - war doch ziemlich frisch.

12.12.09: Sonnenspitze mit Christian: Wir sind von mir daheim mit Ski weg und das ist halt doch immer was besonderes. Haben dann den Aufstieg übers Frauental eingeweiht und das war dann eine ziemliche mühsame Angelegenheit. Normal hechle ich immer hinter Christian her, aber heute kam er nicht recht vom Fleck, so hab ich dann viel mehr gespurt als ich eigentlich wollte - weil ja morgen der Kolsassberglauf ist. Die Abfahrt war dann vom Schnee her ein Traum und von der Sicht her gar nicht so schlecht. Es fällt mir schon ziemlich schwer für den morgigen Lauf eine schöne Pulvertour sausen zu lassen.

11.12.09: Sonnenspitze: Unterwegs Martin K. und Gerhard E. getroffen. Das typische Glungezerwetter war dann oben nicht mal so schlecht wie unten befürchtet. Deshalb sind wird bis zum Gipfel. Schöne Abfahrt und so gut wie keine Feindberührungen. Bei mir zahlt sich jetzt voll aus, dass ich mir im Sommer jeden Stein genau angeschaut habe. Vom Schnee her sind die Weihnachtstage jedenfalls gesichert. 

08.12.09: Sonnenspitze mit Christian: Unten in Tulfes ist der Schnee schon wieder getaut. Ab 1200 m geht's dann endlich. Über 2000 m hat's richtig viel Schnee gemacht. Ab der Schäferhütte ist sicher 30 - 45 cm Neuschnee gefallen, der leicht windgepresst ist - Christian hat sich da beim Spuren so richtig austoben können. Oben ist schon tiefster Winter - hurra, die Glungezersaison ist eröffnet.

06.12.09: Kreuzspitze mit Christian. Nachdem es ja gestern und vorgestern von Tulfes auf den Schartenkogel recht gut ging, haben wir uns heute ins freie Gelände gewagt. Beim Parkplatz Hinterlarcher im Arztal auf 1400 m liegt noch nicht besonders viel Schnee - hier liegt aber eigentlich nie viel. Beim Niederleger überholten wir 4 Italiener, die etwas die Einsamkeit trübten, aber ansonsten hatte wir das ganze Arztal für uns alleine. Eine alte Spur führte auf den Morgenkogel, wir jedoch spurten geschmeidig im schönen Pulver auf die Kreuzspitze. Die Abfahrt war über ca. 2300 m eigentlich ohne Steinberührungen, darunter musste man dann schon gut aufpassen. Aber wir kamen ohne gröbere Materialverluste wieder zum Auto und waren rundum zufrieden mit der Tour.

20.11.09: Sonntagkarspitze mit Roli. Jede Jahreszeit hat seinen Reiz - nachdem ich ja letzten Sonntag noch recht mühsam auf die Viggarspitze gestapft bin, schaut's jetzt nach den milden Tagen schon wieder viel schneefreier aus und so machten wir heute wieder mal das Karwendel unsicher. Am Morgen noch kurz im Büro und dann mit dem Rad nach Thaur und mit Roli auf die Thaurer Alm. Dann schneefrei bis zum Kreuzjöchl und weiter im recht tragfähigen Schnee hinunter zur Pfeishütte und rauf über den meist schneefreien Südrücken und anschließenden Grat auf die Sonntagskarspitze (Gipfelbuch von 1986 mit sehr vielen bekannten Namen aus unserer Region). Runter sind wir dann ein Stück den Grat und dann links weg mit kurzen Felsberührungen im schönen Trittschnee hinab ins Sonntagskar. Für die 200 hm Gegenanstieg im Stapfschnee zum Kreuzjöchl mussten wir nochmal die Zähne zusammenbeissen bevor es wieder runter zur Alm und mit den Rädern elegant nach Thaur ging. Für mich war dann wieder mal die Tour noch nicht zu Ende, da ich ja in Sistrans zuhause bin. War wieder ein schöner Tag und von mir aus kann der Schnee noch warten, so lange man noch solche Herbsttouren machen kann - der Winter ist dann ja eh noch lang und kalt genug.

07.11.09: Ampferstein mit Roli. Der Parkplatz in der Axamer Lizum war um 9:00 Uhr schon fast halb voll, obwohl die Lifte noch gar nicht offen haben. Wir sind vom Skigebiet weg ins Lizumer Kar und auf einer zugewehten Spur vom Vortag rauf auf den Ampferstein. Nach uns kamen dann doch einige Leute nach. Die Abfahrt war oben noch recht steinig, aber dann tadellos. Dann aufgefellt auf den sonnigen Widdersberg, westseitig runter und nochmals rauf aufs Joch nördlich der Hochtennspitze. Dann wieder zurück und am Schluß auf der Piste zum Auto.

30.10.09: Haller Roßkopf mit Roli Str. Hätte auch nicht gedacht, dass sich nach dem Wintereinbruch vor 2 Wochen nochmal so eine schöne Karwendeltour ausgeht. Roli war ja 7 mal hintereinander der erste im Jahr auf seinem Lieblingsberg - er geht ja meist schon im März (einmal sogar schon im Jänner) über seinen Südostgrat hinauf. Doch heuer hat er es irgendwie verpasst und so wollte er zumindest der letzte sein der dieses Jahr oben war. Bin um 9:30 Uhr aus dem Büro und mit dem Rad zum Halltaleingang. Von dort sind wir dann gemeinsam das saukalte (3°) Halltal bis zum Issjöchl hinaufgeradelt. Ab dem Issanger waren wir dann in der Sonne und es war fein warm. Sind kurz vorm Lafatscher Joch links weg in den Wilde Bande Steig bis zum Fuß des Südostgrates. Hier sind wir dann nicht durch die Südwestrinne, sondern gleich den direkten Aufstieg über die aperen Felsen hinauf. Das II-IIIer Gelände war immer schneefrei und hat es richtig Spaß gemacht. Vom Gipfel sind wir dann rüber zur Stempeljochspitze - auf dem meist nordseitigen Übergang waren dann schon recht winterliche Verhältnisse. Anschließend am Stempelhang war dann recht tiefer und weicher Schnee, aber in der ganztags schattigen Stempelreise hat der Schnee super getragen und so kamen wir gelenkschonend und schnell wieder zu unseren Rädern. Die Abfahrt im Halltal war dann schon ziemlich frisch, aber Gott sei Dank ist man ja schnell unten. Im Gegensatz zu Roli "durfte" ich noch mit der Auffahrt nach Sistrans etwas für mein Höhenmeterkonto tun. Wirklich ein besonders schöner Bergtag.

16., 17 u. 21.10.09: Jeweils Schartenkogel: Ende Mai die letzte Frühjahrsskitour und heute nach nicht einmal 5 Monaten schon wieder mit Ski unterwegs. Bei der Guflhütte auf ca. 1300 m fängt der Schnee an, ab 1700 m so 20 bis 50 cm (je nach Windeinfluss). Bei der Abfahrt muss man noch auf die Gräben aufpassen.

30.09.09: Rastkogelrunde mit Stefan und teilweise Geri und Werner. Bin von daheim mit dem Radl um 7:30 Uhr weg, dann mit Stefan von Kolsass Kolsassberg, Weertal, Weidner Hütte und Richtung Geiseljoch. Haben dann ab 2180 m das Rad auf den Rastkogel (2762 m) getragen. Mit einem Rückenpolster kann man ein leichtes Rad eigentlich problemlos mit sich herumschleppen. Sind dann nach Süden runter, wo man ab 2480 m wieder fahren kann. Rüber zur Wangl Spitze, über Skipiste zur Wangl Alm und weiter zum Penken. Dort mit Geri und Werner runter übers Goldbründl zur Zillertaler Höhenstraße (1300 m). Auffahrt übers Rastkogelhaus aufs Sidanjoch (2130 m) und runter Hochfügen (1470 m). Dann noch ein kurzer Schnapper auf den Loassattel (1690 m), bevor wir die rasante Abfahrt nach Pill richtig genossen. Auf der Heimfahrt nach Sistrans haben sich dann auch noch ein paar Höhenmeterchen entgegengestellt. Genau um 17:00 Uhr hab ichs dann geschafft. Kann für diese MTB-Runde guten Gewissens 5 Sterne vergeben - eine schönere ist wohl schwer zu finden.

23.09.09: MTB-Runde mit Christian. Von daheim über Wattens und Kolsassberg ins Weertal, dann rechts weg zur Grafensalm und weiter auf einem alten und romantischen Weg bis 2250 m mit Rad. Weiter zu Fuß aufs Grafensjoch (2450 m) und einen Abstecher auf den Hippold (2650 m). Westseitige runter, das Rad meist schiebend bis zum Hochleger und fahrend bis zur Bundesheer-Straße in der Wattener Lizum. Wegen einer größeren Übung hat uns der Posten dann nicht aufs Klammjoch fahren lassen (wollten über Navis und Wipptal heimfahren), so sind wir talauswärts Richtung Wattens und bei der Säge über Vögelsberg nach Volderwildbad. Ich bin dann noch über Halsmarter nach Tulfes und heim.

20.09.09: Thaurer Gipfelrunde: Von daheim mit Rad, um den neu hergerichteten Weg auf die Thaurer Alm zu inspezieren. Super hergerichtet, teilweise fast wie Asphalt. Da ich schon mal auf der Alm war, bin ich weiter übers Törl, Wildanger-, Latten-, Pfeiser- und Thaurer-Joch-Spitze wieder zurück zur Alm.

16.09.09: Um 9:30 Uhr aus Büro, mir Rennrad von Ibk nach Schönberg, dort mit Christian getroffen, weiter nach Neustift, um Mountainking-Strecke abzufahren. Ab Ranalt, wie sollte es bei Christian anders sein, im Renntempo bis zum Skigebiet. 48 min. von Neustift, obwohl wir bis Ranalt meist im Plaudertempo gefahren sind. Bin schon gespannt auf das Rennen - hoffentlich spielt das Wetter mit. Ich bin dann allein zu Fuß weiter über die Dresdner Hütte auf den Großen Trögler (2902 m). Wirklich herrlicher Aussichtsberg auf Zuckerhütl und Sulzenauferner. Runter verkürzte ich dann den Abstieg ab der Dresdner Hütte mit der Bahn. Dann ging's wieder das Stubaital hinaus und über Matrei und Römerstraße heim.

09.09.09: Knackige MTB-Runde mit Stefan. Von daheim über Tulfes und Windeck ins Voldertal bis Steinkasern und Melkboden (2260 m). Dann schleppten wir unsere Räder (meins wiegt 12,5 kg, Stefans 8 kg) aufs Naviser Jöchl (2480 m) und machten einen Abstecher zu Fuß auf die Grünbergspitze (2790 m). Dann schiebend zur Grafmartalm und fahrend zur Peeralm (1680 m). Weiter über die Klammalm zum Wegende auf 2100 m. Wieder tragend bis kurz vors Klammjoch und fahrend zum Nördl. Schober (2448 m). Hier befanden wir uns im für Radfahrer verbotenen Truppenübungsplatz. Wir hatten aber Glück, dass uns kein General für eine Standpauke aufhielt und schossen das Mölstal hinunter ins Lager Walchen und weiter bis zum Gasthof Säge. Von dort mussten wir nochmal richtig angasen, da meine Frau auch noch eine Bergtour machen wollte und sind über Vögelsberg, Großvolderberg, Volderwildbad, Windeck und Tulfes nach hause.

23.08.09: Südgratrunde mit Roli. Von daheim mit den Rädern weg und über den Planötzenhof bis zum Ende des Achselkopf-Fahrweges auf 1280 m. Weiter zu Fuß zum Einstieg des Hohe Warte Südgrates. Auch Roli war überrascht von der schönen, kaum brüchigen und recht ausgesetzten Kletterei (II - IV-) - so etwas gibt's im Karwendel nicht oft. Weiter zum Hinteren und Vorderen Brandjoch, wo natürlich wieder das typische brüchige Karwendel-IIer-Geländer vorherrschte. Runter sind wir dann den BJ-Südgrat und weiter bis zu den Rädern. Weil ich mal wieder später dran war, als mit der Familie ausgemacht, musste ich bei der Auffahrt zum Lanser See nochmal richtig Gas geben. Trotz der schönen Kletterei sind im Hohe-Warte-Gipfelbuch nur 3 bis 4 Südgrateinträge verzeichnet. Unsere ganze Runde mit Anfahrt von daheim mit den Rädern ist eher was für Konditionsbolzen, die auch am Klettern Spaß haben - anscheinend eine langsam aussterbende Spezies.

21.08.09: Lisenser Entfernungskogel mit Roli. Der Nordgrat auf den Fernerkogel hat mich schon lange angesehen und endlich hat es heute geklappt. Wir sind um 7:20 Uhr von Lisens gestartet und es hat alles reibungslos geklappt - in genau 3 h waren wir oben. So eine schöne IIer oder II+ (Block)Kletterei meist direkt am Grat muss man sonst erst einmal finden. Manchmal dachten wir der Grat hat nie ein Ende. Im Gipfelbuch sind nur ca. 10 Sommereinträge vorhanden und keiner weist auf den Nordgrat hin - sind wir heuer etwa die ersten gewesen? Im Abstieg wollten wir nicht wieder über den Norgrat abgklettern und da wir keine Steigeisen dabei hatten um über den Lisenser Ferner auf den Steig zu gelangen, sind wir direkt die Skiabfahrtsroute über die Ostrinne nördlich der plattigen Wand und dann die ganzen Gletscherschliffe runter. Das war dann alles ziemlich abenteuerlich. Mit Ski fährt man ja da überall locker runter, aber im Sommer die richtigen Durchschlüpfe zu finden ist wirklich nicht so einfach. Die vielen Bäche versperren einen auch immer den Weg und dann endlich unten bei den Erlen angelangt mussten wir uns dort mühsam durchkämpfen. Endlich nach ca. 3:20 h Abstieg waren wir wieder ganz schön erledigt am Auto.

19.08.09: Rinnenspitze mit Rikki. Rikki brachte die Kinder zu ihrer Mama und startete dann mit dem Rennrad von Neustift. Ich fuhr von zuhause weg und wir haben uns dann auf der Oberissalm im Obernbergtal getroffen. Dann gings über die Franz-Senn-Hütte auf die Rinnenspitze mit genau 3000 m ein schöner Aussichtsberg.

13.08.09: Sulzkogel mit Rikki. Mit unseren Kindern wird es immer einfacher - heute waren sie über 6 h ganz brav bei den Schwiegereltern. Wir sind mit dem Auto nach Sellrain und von dort mit dem Rad weiter, weil Rikki die Rennstrecke des Kühtaier Bergkönigs mit dem Rennrad abfahren wollte. Da wir aber noch höher als 2000 m hinaus wollten, sind wir weiter zum Finstertaler Stausee. Von dort dann zu Fuß auf den Sulzkogel. War selber überrascht wie schnell Rikki, ob beim Radfahren oder Berggehen, nach mir oben war.

12.08.09: Knackige Rennradausfahrt mit Christian, Striemi und Helli (die Juens und Tom M bis Kühtai). Übers westliche Mittelgebirge ins Sellrain, weiter Kühtai, Ötz, Haiminger Berg, Kühtai und wieder übers westliche Mittelgebirge heim nach Sistrans. Christian und ich sind immerhin für die 3750 hm und 134 km einen 25er Schnitt gefahren.

29.07.09: Zischgeles: Da ich momentan im Radtraining bin, aber eigentlich aufs Berggehen nicht verzichten will, bin ich heute mit dem Rennrad von daheim über Vill, Natters, Grinzens und Sellrain nach Praxmar und weiter die Tiwag-Straße hinauf bis auf 1970 m. Von dort zu Fuß über den Oberstkogel auf den Zischgeles. Runter bin ich dann den Normalweg übers Sattelloch zum Rad und wieder den gleichen Weg heim. Wieder 3000er von daheim - mit den Gegenanstiegen sind ganz schön viel Höhenmeter zusammen gekommen. Mit dem Rad kommt man leider meist nicht recht viel höher als 2000 m - mir gefällts halts doch am besten, wenn man ganz oben steht.

22.07.09: Nachdem ich ja den Habicht in den letzten Jahren nur mit Schnee kenne, bin ich heute mal seit langer Zeit wieder im Sommer rauf. Bin mit dem Rad von Sistrans gestartet, über Patsch, die Europabrücke nach Schönberg und Neder im Stubaital und im Pinnistal bis zur Karalm auf 1750 m. Der Almweg bis dort hin ist oft ganz schön steil. Von dort zu Fuß über die Innbrucker Hütte auf den Gipfel. Oben schön warm und mit kurzer Hose und T-Shirt richtig angenehm. Mit den Gegenanstiegen von Sistrans aus waren es dort oben schon fast 2700 hm. Anstrengend war dann noch die Heimfahrt zur Familie am Lanser See, weil es ja dabei noch ein paar mal ganz schön bergauf geht. Auf jeden Fall ein schöner Bergtag auf den von Innsbruck aus nahegelegensten Dreitausender.

12.07.09: Endlich wurde besseres Wetter vorhergesagt und so sind Striemi und ich über die Hüttenspitze, Nagelwandspitze, Wechselspitze auf den Bettelwurf. Unser Lieblingsanstieg auf den Bettelwurf ist eine satte Tour - wenn man will, kann man dabei recht gewagte Klettereien einstreuen. Beim Abstieg übern Normalweg hat es natürlich wieder leicht zu regnen begonnen. Striemi konnte vom Bettelwurfeck nach Thaur mit dem Rad hinunter rollen. Ich hatte es nicht so bequem, weil ich noch nach Sistrans raufradeln musste.

13.06.09: Mit Michi auf die Viggarspitze - ihr erster 2000er.

31.05.09: Mit der Familie über Pfingsten bei meinen Eltern in Amberg (zwischen Regensburg und Nürnberg). Bin dann am Sonntag um 8:30 Uhr mit dem Rad gestartet und bis nach Wörgl geradelt, wo mich dann die Rikki mit dem Auto wieder aufgesammelt hat. Die 272 km liefen eigentlich ganz gut, hatte meist Seitenwind von Osten und sonniges Wetter. Verbrachte dabei genau 10 Stunden im Sattel und machte dabei ca. 51000 Kurbelumdrehungen bei einer Trittfrequenz von 86 u/min.

Skitouren

21.05.09: Piz Roseg mit Helmut Praxmarer, Lukas Oblasser und Striemitzer Roland. Muss hier unbedingt erwähnen, dass Ausnahmebergsteiger Roland mit erst 21 Jahren bereits 30 Pause-Touren "Im extremen Fels" gemacht hat. Heute habe ich mich seit vielen Jahren wieder in Richtung Westalpen vorgewagt und wir haben uns die einmalig schöne Piz Roseg NO-Wand mit anschließender Abfahrt über die Westflanke ausgesucht. Start um kurz vor 3 in Innsbruck, Abfahrt in Pontresina mit den Rädern um 5:30 Uhr ins Val Roseg, ab ca. 2200 m ging es mit Ski bis zur Tschierva-Hütte und anschließend über den Gletscher zum Einstieg der Wand auf ca. 3270 m. Das Anlegen der Steigeisen muss man dann direkt unter einem Eisbalkon machen und bekanntlich können ja Seraks zu jeder Tages- und Nachtzeit in die Tiefe stürzen. Ca. 2 Stunden vor uns waren 2 Schweizer, die eine gute Spur legten. Wir gingen dann um 9:00 Uhr weg und ich brach dann gleich in die Randspalte ein. Gott sei Dank war sie nicht tief und ein paar Meter weiter rechts kamen wir dann doch drüber. In der Wand herrschen momentan perfekte Verhältnisse - alles gut gesetzter Pulver. Die Schlüsselstelle ist der ca. 40 hm hohe Felsriegel, hier war dann zumindest ein Eisgerät sehr nützlich. Nach dem Felsriegel war es dann schon fast Genuss die bis zu 55° steile Flanke im Pulver hinauf zu steigen. Wir waren dann bereits schon kurz vor 11 Uhr oben auf der 3921 m hohen Schneekuppe. Den 17 m höheren Hauptgipfel (ausgesetzter und winterlicher Felsgrat) ließen wir guten Gewissens links liegen, da wir eh schon mit unserer Wand eine große Freude hatten. Mit Ski ging es dann vom Gipfel die Westflanke hinab, die ja in der SAC-Schwierigkeitsskala auch schon mit "ss" bewertet wird. Aber hier meist schön aufgefirnt und so gelangten wir schnell auf den Sella-Gletscher, wo wir dann bis zum Gletschersee auf 2200 m abfahren konnten. Nach ca. 1,5 h Fußmarsch, wo man immer wieder über Schneefelder gehen musste, waren wir wieder beim Hotel Roseg. Dort waren wir dann heilfroh über unsere Räder und rollten um 14:15 Uhr die ca. 7 km zurück zum Auto. Heute ist uns mit dieser Runde, glaube ich, schon etwas Besonderes gelungen - aber die Verhältnisse waren natürlich auch genial. Unten habe ich 2 Fotos der Wand, zuerst ein Foto aus dem Vanis-Buch aus den 60er Jahren und darunter, wie sich die Wand momentan präsentiert (mein Aufnahmestandpunkt nicht so direkt, wie die vom Vanis vom Biancograt). Man sieht deutlich, dass die Eisbalkone doch schon abgeschmolzen bzw. abgebrochen sind und deshalb die Wand inzwischen leider etwas an Schönheit eingebüßt hat. Die Wand wurde vor ein paar Tagen auch mit Ski befahren, was aufgrund des Felsriegels m. E. schon als sehr extrem bezeichnet werden darf. Der Südtiroler Steilwandfahrer Heini Holzer verlor ja im Juli 1977 dort beim Versuch einer Erstbefahrung sein Leben.

12.05.09: Königspitze mit Christian. Start in Sistrans um 3:10 Uhr, sind dann um 5:30 Uhr in Sulden weggegangen (von dort schon mit Ski möglich). Haben uns den Anstieg durch die Ostrinne ausgesucht, wo ich ja (ich glaub 2002) schon mal bei Pulver runtergefahren bin. Heute einigermaßen tragfähiger Firn. In der Ostrinne mit vielen Lawinenbahnen sind uns bald die Steine entgegen geflogen, deshalb sind wir in die Rinne links daneben ausgewichen. Hier keine Spuren und schöner Trittfirn. Unten am Auto sind uns Südtiroler mit topmoderner Rennausrüstung aufgefallen, die kurz nach uns weg sind. 2 von ihnen haben uns dann in unseren Spuren am Ausstieg der Rinne eingeholt. Einer von ihnen war Manfred Reichegger, der diesjährige Weltcupsieger im Wettkampfskibergsteigen. Wir sind dann gemeinsam weiter. Oben kurz vorm Gipfel mussten wir noch einmal stapfen und es ist schon faszinierend wie Reichegger quasi unterm gehen die Steigeisen anlegt (ging aber ohne auch ganz gut). In 3:25 h waren wir dann auf dem Gipfel, wo leider schlechte Sicht war. Die Abfahrt um 9:10 Uhr war dann oben im Nebelbereich noch hart, aber in unserer Nebenrinne optimal aufgefirnt. Hat alles super geklappt und nach 4:40 h waren wir schon wieder am Auto und um 12:40 Uhr zuhause. Hätte auch nicht gedacht, dass die Königspitze als Halbtagestour von Innsbruck aus geht. Unten die Königspitz-Nordwand, deren Eis ziemlich abgeschmolzen ist (die Schaumrolle gibts ja schon lange nicht mehr) und unten unsere, am Foto ziemlich flach erscheinende Ostrinne und daneben Reichegger mit moderner und ich mit etwas antiquierter Ausrüstung.

  

 

09.05.09: Schrankogelrunde mit Christian und Lukas. Kurz vor 6 Uhr Start in Gries im Ötztal. Der Weg ist bis kurz nach der Vord. Sulztalalm schneefrei. Ohne Probleme gingen wir über den Schwarzbergferner und Ostgrat auf den Gipfel. Christian schaffte es in der rekordverdächtigen Zeit von Gries auf den Gipfel in 3:11 h. Lukas und ich kamen 10 min. später dort oben an. Bei der Abfahrt der NO-Flanke waren dann optimale Pulververhältnisse. Danach ging es die knappen 200 hm hinauf zum Schrankarkogel, wo uns dann die auch noch recht steile, wohl den ganzen Winter verwaiste Abfahrt über den Südl. Schrankarferner ins Schrankar erwartete. 

08.05.09: Hochfeiler mit Martin. Jedes Jahr um diese Zeit dachte ich an eine mögliche Skiabfahrt der Hochfeiler-Nordwand - und heute hat es wirklich geklappt. Wir fuhren ins Pfitschertal bis nach Stein (weiter geht es nicht, da Pfitscher-Joch-Straße nicht geräumt), gingen kurz vor 6 Uhr weg über das Günther Messner Biwag auf die Griesscharte. Dort ca. 150 hm die bereits aufgefirnte Ostrinne hinunter und weiter zum Einstieg. Die Verhältnisse in der Wand können wohl kaum besser sein. Vor uns waren 3 Südtiroler, die eine gute Stapfspur gemacht haben. Wir hatten es wegen Steinschlaggefahr und Nassschneerutsche von rechts aus den Felsen eilig und brauchten genau 30 min. für den Durchstieg (Martin ging sogar ohne Steigeisen). In der Wand durchwegs recht fester und griffiger Pulver. Im unteren Teil wurde der Pulver von der Wärme schon etwas schwerer. Zuerst fuhren die 3 Südtiroler hinunter und dann wir. Einen Schönheitspreis hat wohl von uns keiner verdient. Die Wand ist schon sehr steil und die Abfahrt ein Kampf gegen die Schwerkraft. Als wir unten waren, konnten wir uns vom Anblick unserer Abfahrt gar nicht mehr losreissen. Alles andere war dann eigentlich nur mehr Genuss und mit Ski fuhren wir fast bis zum Auto. Im Bild links Martin kurz vorm Ausstieg und rechts kurz vorm Gipfel (links vom Grat die Nordwand).

 

03.05.09: Freiger u. Zuckerhütl mit Christian. Kurz vor 6 Uhr Aufstieg vom Parkplatz über die Sulzenauhütte auf den Freiger. Ab 2300 m, wo der Pulver immer mehr wurde, hatten wir wieder die Ehre zu spuren (ca. 30 cm). Nach kurzer Gipfelrast fuhren wir ein Stück den Grüblferner Richt. Nürnberger Hütte hinab - doch leider ganz schön windgepresst. Darum wieder kurz raufgebrettelt und doch den Freiger-Ferner um ca. 10 Uhr hinabgepowdert. Unter 2500 m wurde der Schnee schon schwerer. Bei der Sulzenauhütte um 10:15 Uhr waren wir dann etwas unschlüssig - sollten wir an diesem herrlichen Tag jetzt schon heimfahren - nicht dass wir schon zu früh daheim aufkreuzten. Ich weiß nicht mehr, wer dann die verrückte Idee gehabt hat noch aufs Zuckerhütl zu gehen. Auf jeden Fall waren wir bald auf dem Weg in einer Spur von 2 Personen. Es war unten schon ziemlich warm, weiter oben haben dann ständig die Felle aufgestollt und wir fluchten abwechselnd. Auf 3100 m wollten wir dann auch nicht mehr umdrehen und sind dann doch genau um 13:00 Uhr endlich ziemlich erledigt auf dem Hütl gewesen. Da unsere Handys schon öfters läuteten, weil unsere Frauen schon ungeduldig wurden, haben wir die Ski mit zum Gipfel genommen und sind gleich nach einer ganz kurzen Rast die schön pulvrige Nordflanke runter und gleich weiter über den Sulzenauferner Richtung Auto. Endlich nach 8:45 h waren wir dort unten angelangt und um kurz nach 15:00 Uhr zuhause, wo sich der Zorn meiner Rikki noch einigermaßen in Grenzen hielt.

01.05.09: Weißkugelrunde mit Christian. Sind kurz vor 6 Uhr von Melag bei optimalen Bedingungen weg (kurze Tragestrecke). Am Langtauferer Ferner mussten wir ca. 30 cm tief im Pulver spuren. Sind dann über die Ostflanke und oben von Norden auf die Weißkugel um einiges vor dem Ansturm aus Kurzras und der Schönen-Aussicht-Hütte. Der kurze Südgrat ebenfalls unberührt, tief winterlich und leicht überwächtet. Eigentlich wollten wir über die normale Südabfahrt rüber zum Äußeren Bärenbartkogel. Doch die Ostflanke im schönen Pulver lockte zu sehr und wir sind diese dann bis auf 3180 m abgefahren und mußten dann noch den Aufstieg aufs Hintereisjoch in Kauf nehmen. Danach rüber mit kurzen Zwischenabfahrten auf den Äußeren Bärenbartkogel, wo uns dann die super Pulverabfahrt über den Freibrunner-Ferner erwartete. Unten war dann auch noch schöner Firn. Heute ein Saisonhighlight, aber auch ziemlich anstrengend. Obwohl wir wirklich nicht gebummelt haben, waren wir erst wieder nach etwas mehr als 8 h am Auto. Links schaut die Weißkugel vor, rechts der Äuß. Bärenbartkogel. Am rechten Bild die berühmten Krokuswiesen in Melag.

 

26.04.09: Um dem Föhn zu entfliehen sind Christian, Helmut und ich ins Ötztal zu meiner dortigen Lieblingstour. Im Ötztal hat aber auch schon ganz schön der Föhn durchgeblasen - aber der lange Aufstieg ist fast zur Gänze ziemlich windgeschützt, darum wenig Wind und wirklich überraschend gute Verhältnisse. Nach der Gipfelüberschreitung kam um 10:45 Uhr sogar die Sonne raus und so hat es bei der Abfahrt grad richtig aufgefirnt. 

25.04.09: Habicht von Norden mit Christian. Ab 1500 m mit Ski, alles gespurt, ab der Hälfte schöner Pulver, auf dem Foto der überwächtete Gipfelgrat.

22.04.09: Östl. Seespitze und Ruderhof mit Claus und Christian: Aufstieg über die Nockgrube (ab ca. 2050 m mit Ski) mit kleiner steiler Zwischenabfahrt beim Grawagrubennieder und von Süden auf die Östl. Seespitze. Jetzt ließ endlich die Sonne die Restwolken verdunsten und Christian und ich sind dann noch über die Nordflanke auf die Ruderhof. Dort Heinz Zak getroffen, der sich genau über unsere Route erkundigte. Wir wollten eigentlich über den Grawaferner abfahren, aber dann lockte doch die schöne pulvrige Nordflanke (Heinz Zak zog die 'Touristenabfahrt' nach Süden vor). Unten das Bild mit unseren Spuren. Weiter unten mussten wir wieder den etwas lästigen Gegenanstieg auf den Grawagrubennieder in Kauf nehmen, bevor wir bis ca. 2400 m recht guten jungfräulichen Firn erwischten.

13.04.09: Heute das Highlight des doch recht skitourenintensiven Osterwochenendes. Der Bergsteiger erkennt den Berg eh am Foto. Christian und ich sind bei optimalen Bedingungen ziemlich flott auf die Scharte gelangt. Der Gipfelgrat ist dann recht ausgesetzt und wahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Wir sind um 10:45 Uhr abgefahren und da es zuerst leicht bewölkt war, hat es erst zu dieser Zeit aufgefirnt und wir hatten eine Traumabfahrt bis zum Auto.

12.04.09: Seit etlichen Jahren wieder einmal auf die Serles. Weil ich um 9:30 Uhr wieder daheim bei der Familie sein wollte, habe ich mir eine ostseitige Tour ausgesucht. Mit Auto bis Maria-Waldrast, dann zuerst durch lockeres Latschengelände in das schöne Ostkar. Ab dem Joch muss man dann die Ski über 400 hm bis zum Gipfel tragen. Abfahrt dann ab 20 hm unter dem Gipfel über die Südflanke, die bei mir um ca. 8:45 Uhr schon ganz leicht auffirnte. Das Kar und das Latschengelände waren dann von der Abfahrtszeit her genau richtig.

11.04.09: Momentan wirklich gute Bedingungen. Auch wenn das Aufstehen manchmal schwer fällt, die Tage muss man einfach nutzen. Heute sind Christian und ich, wie ich finde, auf einen der schönsten Berge. Habe manchmal ein schlechtes Gewissen, wenn ich sog. Geheimtipps verrate und ich finde manche Touren sollten auch einsam bleiben. Da werden mir sicher viele Bergsteiger recht geben. Momentan sind Frühjahrsverhältnisse wie sonst im Mai und Schneelagen wie im März.

10.04.09: Heute haben Christian und ich die kernige Skitour auf die Alpspitze mit meinen früheren bayerischen Bergspezl Claus und Steve gemacht. Wenn man von München nach Garmisch fährt, sticht dieser formschöne Berg östlich der Zugspitze jedem Bergfreund ins Auge. Man startet von der Talstation der Garmischer Kreuzeckbahn (meine bayerischen Freunde, sind nicht mehr so gut im Training und sind 2 h früher als wir Tiroler gestartet), geht fast 1000 hm auf der Piste, ehe man sich entscheidet, entweder durch den steilen und in der früh noch harten Felsendurchschlupf Schöngänge zu gehen oder eine 300 hm lange Zwischenabfahrt entlang der Bernadainwände zu machen. Dann geht es von Osten (im Bild von links) über schönes und teilweise steiles Gelände auf den Gipfel. Christian und ich entschieden uns für die Zwischenabfahrt und mussten dann natürlich die verlorene Zeit wieder reinholen und machten dann ordentlich Dampf und waren dann fast gleichzeitig (um 9:30 Uhr) wie Claus und Steve am Gipfel. Unser Vorhaben die momentan öfters befahrene Nordwand (siehe Bild) abzufahren, ließen wir doch wieder fallen und genossen stattdessen die optimal aufgefirnte Ostflanke. Dann muss man wieder die 300 hm Zwischenaufstieg in Kauf nehmen und mit 2500 hm in den Beinen ist die Piste dann zum Ausklang ganz recht. Für diese schöne Skitour ist es allemal wert nach Garmisch zu reisen.

09.04.09: Heute eine neue geniale Firn-Runde entdeckt. Vom Arztal auf die Grünbergspitze (alles recht gut durchgefroren), um 9:15 Uhr Abfahrt ins Voldertal (über Steinkasern), die ersten 200 hm noch pulvrig, dann die sonnenbeschienenen Osthänge astreiner Zischifirn mit immerhin fast 800 hm. Dann kurze Querung im Wald und fast 1000 hm Aufstieg aufs Rosenjoch. Wenn man schnell genug ist, kann man dann um kurz nach 11:00 Uhr die inzwischen aufgefirnten West- und Südwesthänge hinunter ins Arztal genießen. So viel Firn an einem Tag habe ich noch selten gehabt.

05.04.09: Glungezer und Kreuzspitze: Vom Tulferberg in der früh auf den Glungezer. Da der Firn noch auf sich warten ließ, bin ich weiter, immer am Grat entlang, bis zur Kreuzspitze. Hätte ich gewußt, dass es doch fast 1,5 Stunden dauert, hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht. Bin dann ein Stück ins Viggartal abgefahren und wieder zum Glungi aufgestiegen. Im Osthang dann guter Firn und die Piste auch noch in sehr gutem Zustand. So eine Gratwanderung zwischen 2500 und 2750 m war mal was anderes.

04.04.09: Schnee- und Aglsspitz vom Pflerschtal. Mit etwas unsicherm Gefühl wegen dem Wetter sind Christian und ich nach Südtirol ins Pflerschtal. Heute aber keine Wolken und alles durchgefroren. Sind dann den steilen Anstieg mit Harscheisen rauf zur Magdeburger Hütte und weiter genussvoller zur Schneespitze. Super Verhältnisse und schöne Aussicht auf Feuersteine, Habicht, Pflerscher Tribulaun und Aglsspitz. Weil wir schon um 9:35 Uhr oben waren, blieb uns noch Zeit, mit kurzer steiler Zwischenabfahrt, auf die Aglsspitze zu gehen. Dort sind war dann als Draufgabe noch die Nordflanke abgefahren und haben dann, sehr zufrieden über unsere gelungene Runde, die schöne lange Firnabfahrt ins Tal genossen. Heute hat alles gepasst und wir können getrost 5 Sterne vergeben. Mit der Zeit von genau 5 Stunden für die gesamte Runde war auch Christian zufrieden. Unten das schöne neue Gipfelkreuz am Schneespitz, rechts der Pferscher-Tribulaun - eine Augenweide.

 

03.04.09: Gr. Lafatscher u. Bachofen. Bis zur 1. Ladhütte im Halltal geräumt. Wegen dünnen Wolken und leichtem Föhn hat es wieder nicht voll durchgefroren. Das Halltal ist ab der Bettelwurflawine stark eingelahnt, wie wohl in nur wenigen Wintern. Viel Schnee - das Isstal geht problemlos. Der gefrorene Deckel hat mich Leichtgewicht meist getragen. Die Querung oberhalb des Wilde-Bande-Steigs wegen Lawinenknollen unangenehm. Am langen Lafatscher-Rücken dann ziemlich durchgefroren und gute Verhältnisse. Weil ich noch Zeit hatte (9:40 Uhr Gipfel), hab ich der Bachofenspitze noch einen Besuch abgestattet. Von dieser dann meine ersten Firnschwünge in diesem Winter, bin dann wieder zum Lafatscher-Anstieg rübergequert und im Firn runter. Roli S. getroffen, sonst war keine Menschenseele unterwegs. Abfahrt unten weich, aber trotzdem recht gut fahrbahr.

01.04.09: Voller Tatendrang sind heute Christian und ich vom Stubai über die Bsuchsalm Richtung Feuersteine und Wilden Freiger gestartet. Aber es hat anscheinend vorher geregnet, da bis 2000 m unsympatischer Nassschnee vorhanden war. Weiter oben ging es dann über zum Windharsch. Wegen dem starken Gegenwind (Föhn) und schlechter Sicht sind wir dann umgedreht und wieder runter. Als wir unten waren, wurde plötzlich das Wetter besser. Da wir noch Zeit hatten, sind wir dann noch auf den Glungezer mit der recht schönen Osthang-Abfahrt.

29.03.09: Sonnenspitze kurz oberhalb von Tulfes. Hatte Glück, zu mittag kein Wind, kaum Schneefall und oben schimmerte sogar die Sonne durch

28.03.09: Wenn bei uns so der Föhn geht, ist es meist das Beste man fährt ins Sellrain. Der Parkplatz in Lüsens war um 8:30 Uhr schon voll und Christian und ich sind mit vielen anderen Richtung Entfernungskogel. Christian gab bald ordentlich Gas und nach der Plattigen Wand war er zum Spuren dran (fast alle gingen zur Lisener Spitze). Bis hierher war der Wind gar nicht schlimm, aber dann wurde es doch ziemlich ungemütlich. Ich bin immer noch nicht ganz fit und kam etwas später zum Skidepot. Am Gipfelgrat gute Verhältnisse. Wir sind dann die kleine Gipfelrinne mit Ski und später das schöne Ostkar runter, wo aber wie im überwiegenden Teil der Abfahrt gar nicht leicht zu fahrender Windpressschnee vorhanden war. Der Fernerkogel hat uns aber trotzdem wieder Spaß gemacht.

Am 15.03.09 auf Kofel-Gipfel, am 20.03. auf Kofel-Schutzhaus und am 21.03. von Gufl auf Glungezerhütte mit Abfahrt Osthang im unberührten Pulver. Jedesmal mit Christoph. Jetzt wäre es aber endlich Zeit für Firntouren.

12.03.09: In der Früh Sonnenspitze von daheim mit viel Spurarbeit. Neuschnee ist ohne Windeinfluss gefallen. Traumhafter Pulver (fast 50 cm)  in Abfahrt Frauental, Hirschvogel, Zirbenwald. Unten die Waldschneisen auch noch ganz gut.

01.03.09: Da die derzeitige Lawinengefahr hauptsächlich ab den Vormittagsstunden von den sonnenbeschienenen Steilhängen ausgeht, sind Christian und ich in der Früh ins Arztal und von dort mutterseelenallein auf die Kreuzspitze (Südhänge mit meist tragfähigem Harschdeckel). Abfahrt Richtung Meissner Haus und dann Aufstieg von Süden direkt auf den Glungezer. Dort dann der plötzliche Übergang von der Einsamkeit auf den Massenansturm. Abfahrt der Direttissi, kaum windgepresst und nur 2 Spuren vor uns und weiter bis nach hause grad zum Mittagessen.

28.02.09: Wegen dem Rennen gestern bin ich, weils weniger anstrengend ist, von Tulfes gleich in der Früh noch ganz alleine auf die Sonnenspitze. Später dann zogen die Karawanen hinauf (TT-Tourentipp macht wahrscheinlich auch was aus). Abfahrt über Frauental und Hirschvogel mal wieder jungfräulich, jedoch der Pulver ganz leicht windgepresst - aber trotzdem noch super zum fahren. Daheim haben dann gleich Michi und ihre Freundin gewartet, weils am Samstag ja immer zum Skifahren geht.

25.02.09: In der Früh Sonnenspitze von daheim, wieder gespurt. Abfahrt über Frauental, Hirschvogel und Waldschneisen geht wohl kaum mehr besser.

22.02.09: Sonnenspitze von Tulfes. Heute war es endlich wieder wärmer und wir haben eine Familienskitour gemacht. Ich bin dann mit Georg weiter auf die Sonnenspitze. Oben zuerst total schlechte Sicht doch plötzlich im Frauental riss es auf und wir konnten bei Abendsonne den unverspurten Pulver geniesen. Ich bin dann mit Ski heimgefahren.

21.02.09: In der Früh Sonnenspitze von daheim mit Christian. Übers Frauental gespurt, oben schlechte Sicht, was dann die Abfahrt wieder übers Frauental und Hirschvogel etwas getrübt hat. Aber die Waldschneisen einwandfrei. Gestern hab ich mich wieder ins Renngeschehen gemischt -wen's interessiert unter "Rennen".

18.02.09: In der Früh Sonnenspitze von daheim. Was für ein Winter heuer! Habe von der Haustüre weg gespurt. Wollte wegen der Kälte eigentlich gar nicht so weit gehen, aber mit Gesichtsschutz ging es eigentlich ganz gut und oben ab der Schäferhütte war ich dann sogar in der Sonne. Habe heute für die 1800 hm um einiges länger gebraucht als sonst. Abfahrt über Frauental und Hirschvogel gewaltig und gerade noch vertretbar (nur Fliegen ist schöner). Die Waldschneisen gehen auch alle super.

15.02.09: Arztal-Navis-Runde mit Christian. Die Auffahrt zum Parkplatz beim Hinterlarcher war mal wieder die erste Herausforderung. Zuerst zur Grünbergspitze hinter gespurt, wobei wir wegen der schlechten Sicht etwas umständlich den Gipfel erreicht haben. Wie wir dann ca. um 10:40 Uhr nach Navis abgefahren sind, ist endlich die Sonne raus gekommen und wir schwebten im unberührter Traumpulver nach unten. Beim Aufstieg aufs Pfoner Kreuzjöchl hatte wir erst eine gute Spur, doch bei dem Tempo von Christian waren wir dann doch bald wieder die ersten. Abfahrt dann über das nordostseitig gelegene Kar ebenfalls im unberührten Pulver. Heute Skifahren vom Feinsten - den Schnee muss man echt ausnutzen, bevor bestimmt bald wieder der Wind einsetzt.

14.02.09: Wieder Sonnenspitze von daheim übers Frauental, runter wieder Direttissi im 1a-Pulver. Es war zwar noch ein paar Grad kälter als gestern, aber oben kam sogar etwas die Sonne raus und Skifahren in diesem kalten Pulver ist halt einfach klasse. 

13.02.09: Sonnenspitze von daheim mit Christian über Frauental rauf und die Direttissi runter. Sind erst kurz vor 15:00 weggekommen und hatten es daher ganz schön eilig, Christian hat sich beim tiefen Spuren richtig austoben können. Überraschend viel locker gefallener Schnee (mind. 30 cm), Abfahrt richtig gut. Die Dunkelheit hat uns erst eingeholt, als wir schon fast wieder daheim waren.

06.02.09: Patscherkofel-Schutzhaus mit Christoph. 07.02.09: Sonnenspitze von daheim über Frauental rauf und runter, Schneeverhältnisse momentan alles andere als ideal. 08.02.09: Sonnenspitze von Tulfes, leichtes Spuren bei 5 bis 10 cm Neuschnee. Die Sicht war zwar etwas dürftig, aber der bissl Neuschnee hat die Abfahrt wesentlich angenehmer gemacht als gestern.  

01.02.09: Gleich in der Früh Sonnenspitze von daheim, Abfahrt Direttissi. Der Föhn, der größte Spielverderber des Tourengehers, hat schon wieder eingesetzt. 04.02.09: In der Früh von Tulfes auf Sonnenspitze, ausnahmsweise absolut windstill. Der Wind der letzten Tage hat jedoch oben alles bockhart gemacht, die Piste auch schon ziemlich hart. Neuschnee wäre angebracht.

31.01.09: Karwendeltour mit Reini u. Bernhard. Vom Rumer Tennisplatz auf Arzler Scharte, über Nordrinne und direkte Variante auf die Rumerspitz, Abfahrt der Nordrinne schon rd. 10 hm unter dem Gipfel beginnend und weiter die Kesselreise hinunter (Foto), dann über Südseite auf Thaurer Joch Spitze, Abfahrt nordseitig, dann Stempeljoch und Abfahrt ins Halltal wieder schöner Pulver, beim Issjöchl dann nochmal aufgefellt um den Pulver der Steinbergreise zu genießen. Gott sei Dank hat uns Christina am Halltaleingang mit dem Auto abgeholt, so kam ich doch noch rechtzeitig heim, dass sich für Rikki noch der Kofel ausging, da sie auch durch die Nebeldecke zur Sonne vorstoßen wollte. Bernhard, ich glaube es waren doch die Ödkarspitzen.

28.01.09: In der früh Sonnenspitze von Tulfes bei ca. 8 cm Neuschnee. 30.01.09: Sonnenspitze von daheim, über Rinner Alm, Kalte Kuchl, dann spurenderweise Hirschvogelhang und Frauental. Abfahrt Direttissima gerade noch vorm Finsterwerden mal wieder als erster bei ca. 7 cm Pulver auf meist tragfähiger Unterlage. Unten dann die Waldschneisen unterhalb der Aldranser Alm seit 3 Jahren endlich wieder gut fahrbar. Die Sonnenspitze von daheim ist eine ziemlich knackige und anstrengende Tour und das direkt vor der Haustüre.

25.01.09: Wieder eine Runde vom Arztal aus, wo ich in der Früh mit dem Auto nur mit Mühe den Parkplatz erreicht habe. Kein Mensch unterwegs, bin aufs Pfoner Kreuzjöchl, wo die alte Spur kaum mehr zu sehen war. Grad wie die Sonne hervorkam, bei schönem Pulver südseitig runter Richtung Navis - auch hier keine Menschenseele. Erst beim Aufstieg zum Grünberger legte eine Gruppe eine Spur, die habe ich aber bald überholt. Die Abfahrt vom Grünberger ebenfalls kaum windgepresst, aber unten im flachen Mittelteil wegen dem tiefen Schnee etwas mühsam. Mir scheint, dass bei Lawinenwarnstufe 3 kaum jemand mehr ins freie Gelände geht.

24.01.09: Von Tulfes auf Sonnenspitze. Der Wind hat gestern zwar ganz schön gewütet, aber die Abfahrt übers Frauental und Hirschvogel geht ganz gut. Hab dann dort noch eine Spur raufgezogen, um nochmal den Pulver zu genießen.

18.01.09: Von Tulfes auf Sonnenspitze, leichte Pistenhöhenmeter mit leichter Ausrüstung. 21.01.09: In der Früh von Tulfes auf Sonnenspitze, ab der Schäferhütte ging es beim Spuren ans Eingemachte. Ab ca. 2400 m war beim Neuschnee leider wieder der Wind im Spiel.

17.01.09: Genussrunde mit Reini. Mal wieder ins Arztal und über die Sonnenseite aufs Rosenjoch. Die Abfahrt ins Voldertal haben wir dann lieber gelassen, weil dort alles verblasen ist. Sind dann rüber zum Grünberger und ins schöne Kar Richtung Navis abgefahren. Unten wieder aufgefellt und aufs Pfoner Kreuzjöchl, wo wir dann über schönes Skigelände östlich vom Gipfel wieder zum Auto zurück sind. Wegen dem 5 bis 10 cm Neuschnee haben uns die Abfahrten trotz des meist verspurten Untergrundes richtig Spaß gemacht. Grad recht zum Mittagessen um halb zwei waren wir wieder daheim.

16.01.09: Gleiche Tour wie am 14.02.08, diesmal habe ich aber fast alles gespurt und war scheinbar heuer der erste (Gipfelbuch allerdings eingefroren) - muss wieder 5 Sterne vergeben. Ab der Hälfte unberührte Tour, meist schöner Pulver, dann die Gipfelüberschreitung mit Abfahrt der Südrinne und zum Schluss die langen Pulverhänge. Leben wir nicht in einem herrlichen Land - so richtig bewußt wird es mir immer erst nach solchen Bergerlebnissen. 

  

 

14.01.09: In der Früh von Tulfes auf Sonnenspitze mit leichter Ausrüstung in 2:10 h.

11.01.09: Empl/Guglberger-Runde mit Stefan, Luis, Wolfi u. John. Vom Ridnauntal auf den Freiger und anschließend auf den Botzer mit Abfahrt nach Süden über Egatjoch und Moarbergalm zurück zum Auto. Lange Tour in einer herrlichen Ecke der Stubaier Alpen. Gute Verhältnisse, viel Schnee, meistens Pulver, allerdings auch oft bereits verspurt. Unten der Freiger vom Botzer aus (links die Ruderhof-Süd).

10.01.09: Gr. Lafatscher mit Reini. Im Halltal nicht mal so kalt wie befürchtet (ca. -8°). Gestern windstill und heute hat er wieder ganz schön geblasen - deshalb wurde auch unten der Schnee nicht weich - war alles eine ziemliche harschige Angelegenheit. Wir haben den Berg vorerst abgehakt.

09.01.09: Auf dem 3. höchsten Stubaigipfel über "meinen" Anstieg. 5-Sterne-Tour - Sonne, Pulver, jungfräulich (SPJ) - ein besonders schöner Bergtag.

  

05.01.09: Nachmittags aufs Pfoner Kreuzjöchl vom Arztal. Teilweise noch unverspurten Pulver gefunden. 06.01.09: Sonnenspitze von Tulfes. Die 1700-Höhenmeter-Abfahrt bis Tulfes in einem Zug geht aufgrund der guten (Pisten-)Verhältnisse momentan recht locker.

04.01.09: Rumerspitz mit Stefan, die klassische Runde. Aufstieg über die Arzler Reise recht mühsam aber mit Harscheisen einigermaßen ok. In der Nordrinne super Spur. Abfahrt nach Süden zur Rumer Alm oben pulvrig in der Mitte harschig und leicht auffirnend und unter ca. 1700 m Abfahrt mehr oder weniger auf einem leicht weich werdenden Lawinenkegel - ein Härtetest für Mensch und Material. 

03.01.09: Wieder mal ins Arztal. Diesmal war die größte Herausforderung ohne Schneeketten zum Hinterlarcher zu kommen. Der Winterdienst nimmts da nicht so genau und geht anscheinden auch gerne Skitouren. Bin aufs Rosenjoch und mußte bei meinem Anstieg ab ca. 2350 m spuren. Nach kurzer Abfahrt noch auf den Grünberger, wo ich mit Fellproblemen zu kämpfen hatte. Die Abfahrt konnte man dann für die derzeitigen Verhältnisse direkt als powdern bezeichnen.

02.01.09: Gleirschtaler Brandjoch unter erschwerten Bedingungen. Die Rumer Alm Rodelbahn ist noch recht gut beeinander. In der Arzler Reise ist tragfähiger Harsch mit 2 cm Pulverauflage und es war wieder mal gefährlich - wegen Sonnenbrand. Heute hat sich bei mir beim Aufstieg auf ca. 1900 m der vordere Backen der Bindung vom (alten) Ski gelöst. Nach einigen Flüchen bin ich dann doch zu Fuß weiter. Die Juens sind vom Hafelekar rüber gekommen (sind weiter auf die Rumerspitz) und haben mir andere Schrauben und Schraubenzieher gegeben. Ich bin dann noch über die Rinne aufs Gleirschtaler Brandjoch gestapft. Leider war dann der Reparaturversuch erfolglos. Bin ein Stück mit einem Ski runter und dann aber zu Fuß weiter. Ging eigentlich ganz gut, da der Harsch auch einen Spaziergänger wie mich getragen hat.

01.01.09: Sonnenspitze von 1050 m. Zuerst mit Michi und ihrer Freundin Skifahren in Rinn. Die beiden fahren schon selbständig Lift und sausen gleich wieder runter. Am meisten Spaß haben sie, wenn sie auf ihren Papa warten müssen, weil er so langsam ist. Bin dann am Glungezer die Direttissima runter - war aber ziemlich windgepresst.

31.12.08: Kesselspitze mit Luis. Bald nach Trins in der Sonne. Im schönen Kar dann sogar richtig warm. Oben dann starker Westwind, den wir aber durch den südostseitigen Aufstieg kaum merkten. Im großen Hang war es aufgrund der vielen Spuren dann kaum mehr möglich eine eigene Abfahrtslinie zu finden.

28.12.08: Grünbergspitze von Navis. Gleich vom Parkplatz weg in der Sonne. Bin dann noch ein Stück im unverspurten Gelände Richtung Steinkasern runter. Abfahrt nach Navis schon recht verspurt.

26.12.2008: Nachmittags schön sonnig auf Morgenkogel vom Arztal. 27.12.2008: Heute haben mich Gunther, Hans und Juli abgeholt und wir sind wieder ins Arztal. Zuerst fast gemeinsam auf Kreuzspitze. Dann Abfahrt mit Juli Richtung Meißner Haus. Die jungfräuliche Abfahrt war richtig ein Genuss - in den Westhängen liegt guter Pulver. Dann Aufstieg von Süden auf Glungezer. Abfahrt Direttissima überraschenderweise ebenfalls unberührt und auch schöner Pulver und weiter mit Ski bis fast nach Hause - schöne Runde.

25.12.2008: Seeblaskogel. Heute sagte meine Frau um 10 Uhr, dass ich jetzt frei hätte - was sollte ich jetzt machen. Ich las, dass Alex auf dem Seeblaskogel war - sollte ich jetzt auch schon auf einen 3000er gehen. Das Wetter wurde immer besser, also ins Auto und mal schauen wie's im Sellrain schneemäßig aussieht. Auch schon recht viel Schnee, nur der Talboden unterm Westfalenhaus ist ziemlich abgeblasen. Ich hatte Glück und eine einsame Spur von heute führte direkt zum Gipfel. Die Abfahrt dann meist Plattenpulver. Gibt es was schöneres, als nach ein paar Stunden Wildnis, wieder gemütlich vorm warmen Ofen zu sitzen.

24.12.2008: Rosenjoch und Kreuzspitze vom Arztal. Am Parkplatz beim Hinterlarcher auf 1400 m bereits fast 50 cm Schnee. Beim Arztaler Niederleger auf 1900 dann sicher ein Meter. Hatte heute das Arztal ganz für mich alleine und war meist spurenderweise unterwegs. Oben viel weniger abgeblasen als letztes Jahr.

23.12.2008: Sonnenspitze vom Erlerhof. Gestern sind die ersten oben gewesen. Oben wirklich mitlerweile schon viel Schnee, allerdings ist aufgrund des in letzter Zeit stürmischen Wetters kein Pulverschnee zu finden. Bin über Frauental und Hirschvogel runter - war zwar anstrengend aber hat Spaß gemacht. 

18.12. u. 20.12.2008: Von Tulfes auf Schartenkogel. 21.12.2008: Von Gufl auf Schartenkogel, als ich im 14:30 Uhr wegging hörte es endlich auf zu regnen, hat bis auf ca. 1700 m hinauf geregnet. Darüber ist ziemlich viel Schnee gefallen - allerdings wieder mit recht starkem Windeinfluss. Schaut für die kommenden freien Weihnachts- u. Silvestertage oben nicht mehr so schlecht aus. Müssten halt jetzt mal ein paar ruhige und einigermaßen sonnige Tage folgen.

14.12.2008: Von Hungerburg auf Seegrube. Rikki und Michi sind dort oben Ski gefahren und ich habe auf Andi (2 Jahre) aufgepasst.

06.12.2008: Arzler u. Mannlscharte, warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah.  Rodelbahn zur Rumer Alm noch bis unter Enzianhütte abfahrbar, Arzler Reise bis ca. 1800 m schon frühlingshafte Bedingungen, über 1800 eher winterlich, ganz oben windbedingt wenig Schnee. Abfahrt ganz passabel, unter ca. 1800 m dann eigentlich richtig gut. Ganz allein unterwegs.

04.12.2008: Schartenkogel von Tulfes, hat in den letzten Tagen zwischen 10 und 20 cm Neuschnee gemacht.

29. u. 30.11.2008: Jeweils Schartenkogel von Gufl. Noch kein Skibetrieb, Abfahrt geht pistenmäßig richtig gut, Föhn hielt sich in Grenzen.

28.11.2008: Rumer Spitze mit Martin - gestern wäre natürlich der viel schönere Tag gewesen. Vom Rumer Tennisplatz auf die Arzler Scharte - hier ist noch keiner raufgegangen und recht gute Verhältnisse, bis 1600 schon tragfähiger Deckel auch oben sind wir nur wenig eingesunken, der Wind hielt sich hier auch in Grenzen. Oben der ganze Kessel und die Stempelspitze total abgeblasen. Wir sind dann über die windgeschützte Nordrinne hauptsächlich zu Fuß auf die Rumer Spitze. Von der ostseitigen Schulter fuhren wir dann in das südostseitige Kar (viel Schnee) hinunter und sind dann übers Kreuzjöchl rüber aufs Stempeljoch. Die Stempelreise auch komplett verblasen und durchwegs Plattenpulver. Wir hatten dann genug vom Wind und sind anstatt übers Törl gleich direkt runter nach Absam. Martin machte eine Zwischenstation in St. Magdalena und ich hatte in Absam Glück, dass ein älterer Spaziergänger extra das Auto geholt hat und mich zu meinem Auto nach Rum geführt hat. Eine Genußtour war das heute nicht gerade - der Wind hat halt den ganzen schönen Schnee kaputt gemacht.

23.11.2008: Hafelekar - der Winter hat in den Nordstaulagen wie letztes Jahr voll zugeschlagen. Ab der Hungerburg mit Ski, 300 hm später schon richtig viel Schnee. Ab der 3er Stütze mußte ich spuren (die Spur vom Vortag war kaum mehr erkennbar) - wie ich fast auf der Seegrube war, ist dann der Ratrak gefahren. In der früh wurde heute schon gesprengt und einer von der Lawinenkommission fuhr die Karrinne bereits ab. Da der Schnee dort oben ohne Windeinfluss gefallen war, konnte ich mich nicht beherrschen und habe mich dann in der Seegrubenreise in Richtung Karrinne im 1 m bis 1,5 m Pulver emporgearbeitet. Bis zum Fuß der Rinne kam ich noch einigermaßen vorran (knietief eingesunken), doch dann wurde es wirkliche Schwerstarbeit. Ca. 30 hm vor dem Hafelekar (oben) ließ ich es dann gut sein - von unten kam Jürgen und dann immer mehr Leute nach. Die Abfahrt war dann eine Sternstunde. Unter 1700 m wurde der Schnee durch die Sonneneinstrahlung allerdings schon ganz schön schwer.

22.11.2008: Schartenkogel mit Martin. Von Tulfes weg bei kaum Schnee, ab Gufl-Hütte schon ganz gut und auch schon Unterlage, auf Tulfein ca. 50 cm.

Bergtouren 2008

16.11.2008: In den letzten Wochenenden ein paar eher gemütliche Bergtouren, wie Gleirschtaler Brandjoch über Arzler Reise, die Runde-Sistrans-Viggarspitze-Glungezer-Sonnenspitze-Neunerspitze, gestern im Halltal den Hüttenspitz und heute den Hundskopf über die Hinterhorn. Habe jetzt unter Rennen doch den Artikel über mich im Bezirkblatt am 12.11.08 kommentiert.

26.10.2008: Großer Bettelwurf über Wechsel und Osteck. Weil ich erst mittags von der Haller Innbrücke mit dem Rad gestartet bin, ging ich um Zeit zu sparen gleich die Wechselreise hinauf - sehr mühsam, über den Hüttenspitz wäre es wahrscheinlich schneller gegangen. Oben kurz vorm Osteck die ausgesetzte Querung in der gerillten Platte war wieder ein Nervenkitzel. Einsamer Anstieg. Runter hatte ich es dann ziemlich eilig, um vorm Finsterwerden wieder am Auto zu sein.

24.10.2008: Hohe Warte Südgrat, weil er so schön ist. Mit dem Rad über den Planötzenhof auf dem Achselboden-Sackweg bis 1280 m, dann zu Fuß bis zum Einstieg auf 2200 m. Habe heute sogar den direkten Einstieg gemeistert (angeblich V) - seilfrei habe ich mir da ganz schön was getraut. Danach war es der reine Genuss (II bis III+). Klettern und Bergsteigen ist halt doch das Schönste. Vor allem wenn man bedenkt, was beim Radfahren bezüglich Doping los ist. Momentan wird ja wöchentlich wer aufgedeckt. Man kann überhaupt niemandem mehr trauen - jetzt haben sie sogar Martin Kraler erwischt. Momentan bin ich der Überzeugung, das Ausdauer-Wettkampfsport keinen Sinn mehr macht. Eigentlich glaube ich ja immer an das Gute im Menschen - aber beim Rennsport kann man das scheinbar vergessen. Bei unseren Rennen gibt's ja keine Kontrollen und da würde ich echt gern wissen, wer da mangels Talent und Trainingsfleiß schon leistungssteigernd nachgeholfen und uns ehrliche Sportler betrogen hat.

21.10.2008: Kleiner und Großer Solstein. Mit dem Rad von Zirl zur Magdeburger Hütte. Zu Fuß weiter über den Höttinger Schützensteig auf den Kl. Solstein. Dann rüber zum Gr. Solstein und runter über den Stiftensteig ins Wörgltal und zum Rad. Schöne sonnige und momentan noch schneefreie Tour auf markierten Wegen. Interessanter wäre es, wenn mehr zum Klettern dabei wäre.

20.10.2008: Rumer Spitze. Die Rumer Spitze mache ich im Herbst schon besonders gerne und folgende Gründen sprechen dafür: Ich kann den Berg von Sistrans mit dem Rad machen. Man kann mit dem Rad bis 1300 m (ein Stück weiter wie zur Rumer Alm) fahren. Der Weg zur Arzler Scharte ist sehr direkt und obwohl er ja die Arzler Reise hinauf geht gut gehbar. Man geht immer in der Sonne. Der Westgrat (I+) bietet schöne Ausblicke nach Norden ins Karwendel und nach Süden in die Stadt bis zu 1900 m tiefer unten. Zurück gehe ich auch wieder den Westgrat um dann wohl eine der längsten Schotterreisen der Ostalpen hinunterlaufen zu können. Zwar wird die Schottereise von Jahr zu Jahr etwas schlechter, aber man ist immer noch schnell und gelenkschonend wieder beim Rad. Die Auffahrt nach Sistrans ist dann noch einmal ganz schön hart und beim Anblick des Berges von der Sistranser Seite bin ich immer wieder erstaunt, wie schnell ich eigentlich weider zuhause bin.

30.07.2008: Pflerscher Tribulaun mit Martin. Endlich war ich auf diesen herrlichen Berg oben. Wir sind mit dem Rad um 6:50 Uhr vom Gasthof Feuerstein im Gschnitztal auf dem Weg zur Tribulaunhütte bis  ca. 1900 m gefahren. Dann sehr mühsam das Kar hinauf bis zum Sandesjoch auf ca. 2800 m (oben brüchiger Fels mit Schotterauflage). Hier ist dann der Einstieg für den Normalweg (lt. AV-Führer III-) oder dem Westgrat (lt. AV-Führer III+). Wir folgten dann den Steinmännern. Es stellte sich heraus, dass diese den Normalweg anzeigten. Da wir kein Seil dabeihatten, wäre wahrscheinlich der Westgrat (mit Abseilstellen) eh zu schwierig gewesen (angeblich ist dort die III+Stelle stark unterbewertet). Der Normalweg hat es auch in sich - teilweise Schrofen und oft luftig-steiler aber überraschend fester Fels. An 2 Stellen wurden Stahlseile (schon älter) verlegt, die vor allem für den Abstieg sehr wichtig sind. Mit Seil wäre der Abstieg leichter gewesen, da viele Abseilstellen eingerichtet sind. Ob man diesen Abseilstellen an alten Felshaken vertrauen kann, muss jeder selbst entscheiden - schauen aber noch recht gut aus. Wir mußten alles abklettern. Sehr unangenehm wurde es noch die ersten 100 hm hinunter vom Sandesjoch Richtung Norden. Die steilen brüchigen Felsen mit Schotterauflage verlangten nochmal volle Konzentration. Wir sind dann so viel wie möglich im Schnee abgestiegen. Er war recht weich, so dass wir keine Steigeisen brauchten. Um 15:00 Uhr waren wir wieder am Auto. Der Gipfel wird hier einem wirklich nicht geschenkt - wohl eine der schwierigsten Normalwege auf einen Dreitausender in unserer Gegend.

19.07.2008: Schöne Karwendel-Überschreitung mit Martin. Um 5:30 Uhr mit dem Rad von daheim weg. Martin hat mich dann mit dem Auto vom Halltaleingang bis zum oberen Parkplatz mitgenommen. Ich mit dem Rad bis zum Issjöchl. Gemeinsam weiter über die Stempelreise, Wilde-Bande-Steig und Südostgrat auf den Halltaler Roßkopf. Weiter über den Grat auf die Hintere und Vordere Bachofenspitze und Großen und Kleinen Lafatscher. Runter zum Lafatscher Joch und zurück zum Rad. Ging alles ziemlich glatt und so war ich schon um 12:50 Uhr wieder am Rad. Martin ist weiter zur Bettelwurfhütte. Erst am Lafatscher Joch war es vorbei mit der Einsamkeit.

10.07.2008: Die Schaufelspitze mit 3333 m Höhe mitten im Stubaier Gletscherschiegebiet ist eigentlich keine erwähnenswerte Bergtour aber die Radfahrt macht den Berg doch zu etwas Besonderem. Ich bin mit dem Bike von Sistrans über die Europabrücke ins hinterste Stubaital und dann wollte ich weiter radeln bis zur Station Eisgrat auf 2900 m (wohl einer der höchsten "erradelbaren" Punkte). Die Schotterstraße da rauf ist zwar meist in sehr gutem Zustand aber brutal steil. Ich kämpfte mich mit der leichtesten Übersetzung 22/32 mit 5 km/h nach oben. Kurz vor der Station Gamsgarten auf ca. 2500 m riss mir aber dann leider die Kette. Ich war aber gar nicht traurig darüber, da jetzt endlich die Plagerei ein Ende hatte. So ging ich also zu Fuß weiter, benützte ca. 270 hm eine Gondel, um nicht im Schnee hatschen zu müssen und war dann um 10:00 auf der Schaufelspitze. Die Abfahrt ohne Kette ging dann bis Volderau so ca. 7 km vor Neustift ganz gut. Dort nahm mich dann ein Auto mit bis zum Radsport Denifl, wo Michael Mader mir einen neuen Kettenstift montierte. Dann konnte ich heim radeln.

02.07.2008: Südgrate von Hohen Warte und Brandjoch mit Martin. Mit den Rädern von Sistrans nach Ibk und rauf auf die Höttinger Alm, rüber zum Achselboden und zum Einstieg Hohe Warte Südgrat. Sehr schöne teilweise luftige Kletterei im festen Fels (zwei Stellen IV-, meist III und II). Dann rüber zum Hinteren und Vorderen Brandjoch und Abstieg über den Südgrat und wieder zurück zu den Rädern. Nach dieser langen Tour waren dann die 350 hm nach Sistrans nochmal ganz schön hart.